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  • Digitalisierungs-Pfusch mit einer renommierten Basler Sammlung

    Da würde ich doch ein Photoshop Plugin vorschlagen, ein Hamburger-Filter, auch McDo-Filter genannt. Mit dem Trend zu AI kann man auch das Foti insgesamt älter/zeitgemässer werden lassen.

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  • Während andere Galerien schliessen, macht Dominik Müller eine auf

    Ich wünsche ihm viel Glück. Er bewegt sich in einem Markt, der halbwegs noch funktioniert. Der Kunstmarkt der zeitgenössischen Kunst hingegen ist in freiem Fall, obwohl weiterhin gehandelt wird, aber fehlender Zukunftsglaube respektive sich geändertes Sammelverhalten versprechen nicht gerade einen expandieren Markt. Aber wie so oft muss man diese Erkenntnis selbst gewinnen, denn die Marktteilnehmer wollen ja immer als positive Akteure erscheinen und keinerlei negative Stimmung aufkommen lassen.

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  • Warum schicken Sie das Kasernen-Publikum nach Afrika, Herr Lunin?

    In Ihrem Resentiment gegen "Ramallah" zeigt sich wieder einmal, dass Ihre Offenheit nur vorgeschoben ist, denn ändern soll sich ja nichts in Ihrem Bewusstsein, dafür haben Sie vorgesorgt, indem Sie anderen ein sogenanntes Sendungsbewusstsein unterstellen, was in diesem Zusammenhang nichts anderes heissen soll, dass diesen Sendungsbewussten unterstellen unsere Realität zu manipulieren. Und so wie Sie argumentieren, manipulieren nur die 'Linken'. Wie schön haben Sie es mit Ihrem einfachen Weltbild! Warum beklagen Sie sich eigentlich noch? Noch einige Worte zu "Ramallah": Wenn Sie schon alles über den immergleichen Kamm scheren glauben zu müssen, dann entgehen Ihnen auch so grundlegende Fragen, was eigentlich das Projekt leistet. Und somit ist ihre angebliche Weltläufigkeit nur provinzielles Stammtischgemotze, das nicht wissen will, welche Meinungen andere haben, sondern nur stets das eigene bestätigt haben will. Da kann man lange von sich behaupten, "aufgeklärt" die Welt zu betrachten zu können, aber so wird dies nicht mehr als eine dampfplaudernde Floskel sein können.

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  • Messe Schweiz: Gaili Kääre und düstere Geschäftsaussichten

    Eine harte Landung, die allerdings nicht aus dem heiteren Himmel kommt. Und was passiert mit den hochfliegenden Neubauprojekten? Wird am Ende noch der Messeturm abgerissen?

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  • Tamara Funiciello: «Ich lasse mich nicht zum Schweigen bringen»

    "In welchem Kulturkreis wird deutlich mehr für die Gesundheitsversorgung der Nicht-Privilegierten ausgegeben, als für die der Nicht-Herabgesetzten?" Männer früher wie heute konnten irgendwie nicht schwanger werden, darum sind sie beispielsweise nicht wie früher häufig an Geburtskomplikationen gestorben. Gesundheitsrisiken waren früher anders verteilt, darum gibt es heute oben genannten Sachverhalt. "In welchem Kulturkreis macht der Nicht-Herabgesetzte all die gefährlichen und gesundheitsschädlichen Jobs?" Das würde ich nun mal auch bestreiten, obwohl viel gegen mich spricht, doch ist nicht in Abrede zu stellen, dass wir heute in solchen Jobs generell sozial niedriger gestellten Personen vorfinden. Hier eine geschlechterspezifische Unterteilung zu machen finde ich gewagt. Oder haben sie belastbare Quellen? "In welchem Kulturkreis muss der Nicht-Herabgesetzte im Krieg verrecken, während der Herabgesetzte daheim beschützt werden soll?" Dazu gäbe es eine Menge mehr zu erzählen, wie Frauen Handelsware wurden und das nicht nur in Afrika, sondern auch hier in Europa. Eine interessante Lektüre hierzu: David Graeber, Schulden - die ersten 5000 Jahre. Ansonsten weist die Auflistung auf eine beachtliche öffentliche 'bias' hin, die aus manchen Gründen nicht diskutiert werden will.

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  • Tamara Funiciello: «Ich lasse mich nicht zum Schweigen bringen»

    Was ist Ihrer Ansicht das 'eigentliche' Problem? Das lässt sich aus Ihrem instringentem Kommentar nicht ableiten. Und darum ist auch der Vorwurf der Parallelwelt ein überaus bequemer.

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  • Tamara Funiciello: «Ich lasse mich nicht zum Schweigen bringen»

    Tut es gut sich derart giftspeiend auszulassen? Sie sind der lebende Beweis, warum TF mit ihrer Meinung Gehör finden muss.

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  • Tamara Funiciello: «Ich lasse mich nicht zum Schweigen bringen»

    Aber zum pöbelnden Kommentar hat es noch gereicht!

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  • Tamara Funiciello: «Ich lasse mich nicht zum Schweigen bringen»

    Ein gutes und nötiges Interview. Das einzige, worüber ich mich als Mann ärgere, dass mir unterstellt wird, ich wäre privilegiert. Das ist so oberflächlich, dass sich immer wen oder was finden lässt, der/dem gegenüber man weniger Pech hatte. Wie weit zurück in unserem Kulturkreis (a) die Herabsetzung der Frau reicht, und wie daraus (b) hier eine neue Handlungsperspektive gewonnen werden kann, davon hätte ich mir mehr im Interview gewünscht. Ist zwar alles nicht neu, aber gehört wieder einmal gesagt, da es in der politischen Kommunikation das Wichtigste überhaupt ist. Wenn man andauernd über die alten Bilder spricht, werden diese nur bestätigt statt verändert. Griffige und neue Bilder gibt es, ich hoffe, diese erhalten wieder vermehrt eine Plattform.

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  • Wer Ausschreitungen rechter Gewalttäter relativieren will, versteht nicht, wie ernst die Lage ist

    @EZ - ... also diejenige, welche pure Interessenpolitik in einem aufgeheizten Klima betreiben. Das hat alles wenig mit Weltgewandtheit zu tun, so dass man versucht ist zu sagen, dass mit der zunehmenden Globalisierung der provinzielle Habitus in der Gesellschaft stärker wird. Die Verschiebung der Skalen schlägt voll durch und wir reiben uns ein bisschen fassungslos die Augen.

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