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  • Kunst kennt keine nationalen Grenzen

    @ grummel :: Wenn Sie offenbar nicht verstehen, was Carena Schlewitt meint, dann sollten Sie sich auch mit Unterstellungen zurückhalten. Mit einem Textverständnis auf Normalniveau ist durchaus herauslesbar, dass geöffnete Grenzen nicht nur für Waren durchlässig sind, sondern auch für Gedanken, also auch der Kunst. Das heisst 'weltoffen'. Um der Aufforderung von Carena Schlewitt ein Beispiel zu geben: Nach dem EWR-Nein hiess es für mich – in Dänemark arbeitend - ziemlich schnell Koffer packen. Das 'Nein' wurde dort sehr wohl registriert. Offen war dann, was ich damals machen sollte ... Jetzt könnte ich dort bleiben, ausser das Rad würde aus Retorsionsgründen zurückgedreht. Darum bin ich auch dagegen, dass ähnliches in der Schweiz durchgesetzt wird. Die hier angeführte Problematik lässt sich auch ohne eigene Erfahrung verstehen, man muss nur die richtigen Fragen stellen.

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  • Star-Fotograf René Burri ist im Alter von 81 Jahren gestorben

    Ein bisschen mehr Zurückhaltung zum Attribut *Star-* würde den heutigen Medien ganz allgemein gesagt sehr gut anstehen, auch der Tageswoche. René Burri ist sicherlich eine grosse Nummer der Fotografie des vergangenen Jahrhunderts und da hat damals beachtliches geschaffen, vor dem man nur den Hut ziehen kann. Aber sein Werk hat nun mal wenig mit 'Stardust' zu tun, es ist eigentlich sehr irdisch.

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  • 1:5 – der FC Basel kommt bei Real Madrid noch mit einem tiefblauen Auge davon

    Es gab ja auch andere Spiele. Immerhin gab sich ein Herr Mourinho beeindruckt. Aber heute war es ja gerade mal das erste Spiel in der CL ...

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  • Politiker müssen mit dem Volk diskutieren – online

    Mir scheint die Forderung an die Politiker, sich mit ihren Wählern online auszutauschen, eigentlich angemessen. Doch mir kommt auch die Aussage von Willy Wimmer in den Sinn, dass in der Politik ‚Stillhalteprämien‘ verteilt werden. Offensichtliches wird totgeschwiegen, weil z.B. ein ausbalanciertes Verhältnis zwischen A, B und C nicht neu verhandelt werden soll. Das soll aber nicht öffentlich gemacht werden. Müssen jetzt diese ‚Nicht-Themen‘ auch online totgeschwiegen werden? Warum reden wir über die Einheitskasse und nicht darüber, wer die Kostentreiber im Gesundheitswesen sind? Die Einheitskasse an sich wäre kein Übel, nur der Gesundheitsmarkt möchte halt nicht schrumpfen. Es sind ja auch viele Arbeitsplätze von diesem abhängig. Könnte man solches online mit den Politikern diskutieren? Dürften wir ehrliche Antworten erwarten? Die uns (neue) Handlungsperspektiven aufzeigen? Es sei ja einfach, allgemein den Politikern das Misstrauen aussprechen, könnte man hier antworten. Nur: Werden komplexe Sachverhalte offen durchdiskutiert? Wir brauchen eine andere Dikussionskultur, als wie wir sie heute haben, der Aufruf, im Netz Argumente darzulegen, ist darum wieder einmal einen Versuch wert. Wir müssen das lernen und üben!

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  • 1:5 – der FC Basel kommt bei Real Madrid noch mit einem tiefblauen Auge davon

    Der heutige Trainer hat das Spiel vercoacht. Der entlassene gab bei solchen Spiele die besseren Anweisungen. Jänu!

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  • Schwere Schlappe für Baschi Dürr

    Wie es manche schon kurz nach dem Ereignis bemerkten, handelte es sich höchstwahrscheinlich bei dieser 'Übung' um einen Testlauf für die kommende OSZE-Veranstaltung. Es mussten unter realen Bedingungen erprobt werden, nicht nur wie die Logistik funktioniert, sondern auch wie beispielsweise andere Staatsorgane reagieren. Zweck des Manövers könnte also auch sein, dass die Polizei lernt, wie lange sie abwarten soll, damit sich ein sogenannter Strafbestand ergibt. Sie hätte also länger warten müssen, damit die Performance hätte beginnen können. Vorstellbar wäre auch, dass irgendwann eine Revision eines Gesetzes gemacht wird, welche auch den Versuch einer solchen Performance unter Strafe setzen möchte. On verra.

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  • Drastische Bilder: Journalisten müssen ihre Haltung ständig hinterfragen

    Jagt man diese Sau auch noch durch die Gasse? Ich werde ratlos, wenn die Frage gestellt wird, ob denn das Bild echt sei, also nicht verändert wurde. Was ändert dies an der Information? Einerseits billigt man dem Bild eine Information zu, andererseits möchte man diese Information gar nicht haben. Mitgefühl und Menschlichkeit auf dem Banner führen ist ja gut, aber das tun ja die Fotografen auch. Das hat weniger mit Information denn mit Erziehung zu tun, oder anders formuliert, mit einem Anliegen. Den erzieherischen Unterton des einleitenden Artikels ist im übrigen nicht zu überhören.

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  • Was am Bahnhof SBB alles neu wird

    Der geschützte Eingangsbereich ist nicht das grosse Problem. Sondern viel mehr, wie z.B. die Rolltreppe auf die Passerelle, der Abgang in den Souterrain und die sogenannten Mantelnutzungen angelegt wurden. Der Raum wurde für Benutzerströme zu eng dimensioniert und die für die Benutzer wirklich wichtigen Installationen wurden falsch platziert. Es könnten noch weitere planerische Mängel aufgezählt werden. Erstaunlich ist ja auch, wie lange der alte Bahnhof gehalten hat, trotz der diversen Ein- und Umbauten, auch wenn damals nicht alles aesthetisch geglückt schien.

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  • Ein Campus der Künste entsteht auf dem Dreispitz

    Auch solche Projekte sind in der Sprache des Grösser und Mehr gedacht, und man ist sich mehr oder weniger bewusst, dass auch hier die Wachstumsgrenze erreicht werden wird. Die Investitionen in die Bildung müssen daher mit mehr Qualität begründet werden, doch auch hier wird nicht wenig getrickst. Ich bin ja nicht unglücklich, wenn jemand sich gut fühlt, doch die Erwartungen in diese Synergien scheint mir eine Denke von vorgestern zu sein, zumal ja bekannt ist, dass Grosskorporationen einen viel grösseren Verwaltungsaufwand betreiben wie kleinere Einheiten. Ist das – ketzerisch gefragt – die «neue kreative Energie»?

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  • In drei Wochen beginnt der Umbau im Kunstmuseum

    Was soll und kann man da erwarten? Die heute bekannt gemachten Lösungen sind eigentlich unspektakulär und hätten schon bei der vorangegangen Schliessungsankündigungen vorgestellt werden können. Twombly und Stella waren vor der Ära Bürgi das Standardprogramm im MGK, der Säulenheilige Beuys ebenso. Nichts Neues im Dalbeloch. Erstaunlich, dass dies niemanden auffällt.

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