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  • Papierlose erreichen Basel

    Wie toll: Die Zöllner "waren angehalten worden, nicht etwa auf die Idee zu kommen, mal einen Blick in die Papiere der Einreisenden zu werfen"... Dafür sind bei mir im Büro in der Dienstagnacht zwei wildgewordene Polizisten eingedrungen. Weil ich am Lüften war und die Türe offen stand. Sie weigerten sich mein Büro zu verlassen (Hausfriedensbruch), hingegen musste ich mich (an meinem Arbeitsplatz!) ausweisen, samt Überprüfung der Personalien per Funk. Tja, ich war leider allein - also keine Zeugen, keine Chance. Da kann man als Polizei-Doppelpatrouille schon mal die Sau rauslassen. Wer in der Mehrzahl ist, gewinnt. Recht oder Ordnung hin oder her. Und ein Typ wie Goepfert wird sich immer dort aufhalten, wo eine Überzahl besteht, Recht hin oder her. Da besteht ja auch keine Gefahr. Hauptsache die Publizität stimmt. Ach ja: Meine unverzügliche Beschwerde bezüglich des polizeilichen Übergriffs beim Departement wurde nach zwei Tagen so beantwortet: "Praxisgemäss stellen wir die Beschwerde der Leitung der Kantonspolizei Basel-Stadt zur schriftlichen Stellungnahme zu. Sobald diese Stellungnahme vorliegt – in der Regel innert rund 3 Wochen – werden wir uns wieder mit Ihnen in Verbindung setzen." Wo leben wir eigentlich?

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  • Wagenplatz auf der Erlenmatt stört Naturschützer

    Ganz abgesehen von der (politischen) Frage, ob diese Wagenburg auf dem NT-Areal geduldet werden soll oder nicht: Das Argument, sie sei "ökologisch nicht vertretbar", entspringt offensichtlich einer fundamentalistischen Einfalt. Noch bis vor einigen Jahren fuhren dort Güterzüge durch. Dann kamen die Mountain-Biker. Es handelt sich um eine Brache, die niemals von Dauer sein wird. Und die paar Wagen zerstören gar nichts. Das soll sich mal jedermann (und jedefrau) vor Ort anschauen: Gleich neben der Autobahnausfahrt beim Wiesenkreisel. Wenn Thomas Schwarze von "Pro Natura" und die "kantonale Fachstelle für Natur- und Landschaftsschutz" keine anderen Probleme haben, dann sind sie offensichtlich unterbeschäftigt. Oder überbezahlt. Oder überflüssig. Oder alles zusammen. Geht's eigentlich noch?

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  • AZ Medien lancieren «bz Basel»

    @Regina Rahmen: Was soll dieser einfältige Kommentar? 1) Die BaZ ist aus der Fusion von Basler Nachrichten und National Zeitung hervorgegangen. Und nicht aus der Basler Woche!!! 2) Da gab's übrigens auch noch die Volkszeitung und den Doppelstab. 3) Die BZ-Basel ist lediglich ein Etikettenschwindel: Eine Teilauflage der Basellandschaftlichen Zeitung mit anderem Titel, Inhalte identisch! 4) Worin also soll die "Medienvielfalt" bestehen? Kommentare dieser Art sind allerbilligste Meinungsmache uninformierter und fahrlässig schreibender ZeitgenossInnen. Aus dem hohlen Bauch heraus, sachlich falsch, demagogisch, dumm und von fataler Häme getrieben. Also etwa auf SVP-Niveau... Und das brauchen wir wirklich nicht! Nein, so geht's nicht! Wir sind "dank" Blocher, Tettamanti und deren unseliger rechtsnationaler Seilschaften daran unsere eigenständige Basler Tageszeitung zu verlieren. Und eine Alternative ist nicht in Sicht. Ausser die Tageswoche würde sich zu einer ernsthaften Tageszeitung entwickeln. Für mich trüge eine Wanner-gesteuerte BZ-Basel, als Kopfblatt der Aargauer-Zeitung, nichts, aber auch gar nichts zu einer ernst zu nehmenden Pressevielfalt auf dem Platz Basel bei. Wenn also SP-ExponentInnen der BZ-Basel Beifall klatschen, dann verstehe ich die Welt nicht mehr. Insbesondere dann, wenn das ach so humorige "Wortspiel" über den "Herrli vom Berg" als "Analyse" der Basler Mediensituation herhalten muss. Sauglattismus um jeden Preis! Solange wir BaslerInnen in derart unbedarfter Weise mit dem drohenden Verlust einer starken und eigenständigen Basler Tageszeitung umgehen, solange ist keine Hoffnung in Sicht. Es gibt drei Optionen: 1) Entweder es gelingt, die BaZ durch den Druck der AbonnentInnen und das Engagements von WEMAUCHIMMER den Klauen der Möchtegern-Berlusconi zu entreissen. 2) Oder es gelingt, IN BASEL und FÜR BASEL eine Trägerschaft für eine neue, politisch unabhängige Tageszeitung auf die Beine zu stellen. 3) Oder wir werden uns in Zukunft mit einem Kopfblatt der Aargauer-Zeitung begnügen müssen. So sieht's aus.

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  • Filippo Leutenegger zaudert noch ein bisschen

    Den Ausgang dieses Schmierentheaters bestimmen wir, die LeserInnen bzw. Nicht-LeserInnen der BloZ. Eine heftige Kündigungswelle vermöchte des Blocherklüngels trübe Suppe möglicherweise kräftig versalzen. Und vielleicht gäbe es ja dann ein "Weiterleben" nach dem Tode der BloZ.

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  • Die BaZ zielt auf den Sonntag

    "...keine Aufstockung der Belegschaft vorgesehen. Die redaktionelle Leitung der Sonntagszeitung obliegt dem amtierenden Chefredaktor Markus Somm..." (Übrigens: gibt's noch einen nicht amtierenden Chefredaktor???). Ohalätz! Da kann der gute Somm ja noch mehr seitenlange Kommentare und Ergüsse von sich geben. Oder gibt's eine Bonsai-Weltwoche? Bei der serbelnden BaZ stirbt die Hoffnung offenbar zuletzt! Vollgas in die Wand, volles Roääärrrr.

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  • Der FCB schlägt GC 4:1

    Beim FCB scheint alles zu stimmen. Den lausigen Abgang eines ultra-testosterongesteuerten Trainers so souverän zu verkraften ist nicht selbstverständlich. Der Schlüssel zu dieser Kontinuität ist gewiss das Vertrauen. Das Vertrauen der Clubleitung in den ehemaligen Assistenz- und jetzigen Cheftrainer, das Vertrauen der Spieler in den neuen Chef, das Vertrauen der ganzen Mannschaft in sich selbst und das Vertrauen der Fans in den FCB. Leid tut mir je länger desto mehr Ciriaco Sforza. Dieser junge Trainer wird bei GC geschlissen. Seine Sprache und Körperhaltung bei TV-Interviews zeigen einen psychisch angeschlagenen Mann, der sich selbst belügt, weil ihm die Realität unerträglich geworden ist. Dass die GC-Clubleitung diesem Zerfall ihres Trainers tatenlos zusieht, zeigt - verglichen mit dem FCB - wie unfähig und verantwortungslos die GC-Clubleitung sich präsentiert. Zurück zum FCB: Lieber Heiko Vogel, Sie verdienen Respekt für die Art und Weise, wie Sie aus dem Schatten des unsäglichen Thorsten hervorgetreten sind. Und wenn Sie mir noch einen Rat gestatten: Reden Sie die Leistung Ihrer Mannschaft niemals gut, wenn diese auch nur mittelmässig spielte. Die (Fussbal-) Stadt Basel vertraut Ihnen. Machen Sie klar, wer der Chef ist. Dann werden Sie Cheftrainer bleiben. Alles Gute!

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