• Der Zwang fängt erst mit der Jobsuche an

    Ich finde, dass religöse Symbole Privatsache sind und nicht in die Öffentlichkeit gehören. Wir leben in einer Demokratie und nicht in einem Gottesstaat und die Zeiten, als die Kirche unser Leben regierte, sind Gott sei Dank vorbei. Und das soll auch so bleibt. Obwohl noch nicht konsequent umgesetzt, schätze ich unsere Gesetze zur Gleichstellung von Frau und Mann; diese sind uns übrigens nicht einfach so in den Schoss gefallen. Das Kopftuch ist für mich ein Zeichen von Rückschrittt und als Frau möchte nicht mehr in "alte Zeiten" zurückkatapultiert werden. Akezeptiere ich dieses religiöse Symbol, muss ich konsequenterweise auch akzeptieren, wenn mir ein muslimischer Mann nicht die Hand geben will, den das gehört ja auch zu seiner Religion. Wo sind denn nun die Grenzen? Wer bestimmt dieses? Schauen Sie sich doch die Ländern an, in denen die Frauen Kopftuch tragen? Welches davon ist wirtschaftlich erfolgreich (Ölstaaten ausgenommen)? Wem die Religion wichtiger ist als die landesüblichen Sitten und Bräuche, hat sich über die Konsequenzen nicht zu beklagen. Insofern bedaure ich dies zwei jungen Frauen nicht.

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  • Uni-Deal: Von der Provinz ausgetrickst

    Wie kurzsichtig, wie kleinkariert und wie armseelig... Die Baselbieter Regierung schwächt mit ihrem Handeln die ganze Region sowohl wirtschaftlich, als auch politisch - und ist auch noch stolz darauf. Der vermeintliche Sieg ist ein Phyrrussieg. Ich möchte gerne - mit tausend anderen Menschen, welche in Basel leben bzw. nicht in Basel leben, aber die Kooperation der Bauernschläue vorziehen - der Baselbieter Regierung einen Brief schreiben, damit sie erfahren, was ihre Entscheide auslösen.

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  • SKOS fordert Arbeit für Flüchtlinge um Sozialhilfe zu entlasten

    Dass Arbeit die Integration der Flüchtlinge fördert, ist schon lange bekannt. Ich habe über zwei Jahre lang im Bereich der Arbeitsintegration gearbeitet und oft mit eriträischen Männern/Familienväter zu tun gehabt. Folgendes ist mein Fazit aus diesen Erfahrungen: Arbeitsmarkt: die Hürden wie Qualifikationen, Bewilligungen also Regulierungen im Asylwesen und Arbeitsmarkt) sind heute zu hoch. Sozialhilfe: Sozialhilfe zu beziehen ist attraktiver als arbeiten. Eine 3-köpfige Familie hat pro Monat knapp Fr. 4'700.-- (Lebensunterhalt, Miete, KK), dazu kommen Selbstbehalt, Franchise, Zahnarzt, AHV-Minimalbeitrag, Heiznebenkosten, Tagi/Krippe, Mietkaution, Umzugskosten, Beitrag an Freizeit der Kinder, Integrationsmassnahmen (Baselland Stand 2012) Zu den Integrationsmassnahmen gab es früher noch Fr. 250.-- Motivationszulage. Zudem erhält die Familie bei weiteren Kindern - gegenüber ArbeitnehmerInnen - mehr als Fr. 200.-- pro Monat. Velleicht ist das bei einigen Linksintellektuellen ein Tabuthema, jedoch nicht bei Eltern aus dem Mittelstand, die sich überlegen, ob sie sich ein zweites Kind leisten können. Statistisch wurde zudem belegt, dass Flüchtlinge mit F-Ausweis in vielen Kantonen mehr Sozialhilfe als «normale» Ausländer mit F-Ausweis erhalten und dadurch die Motivation der Jobsuche sinkt. Zu diesen Aussagen gab es im Beobachter und im Tages-Anzeiger Artikel dazu: Arbeitsintegration - http://www.beobachter.ch/dossiers/zuwanderung/artikel/asylpolitik_die-beste-integration-ist-arbeit/ Schwelleneffekt Sozialhilfe - siehe Artikel "Problemfall Sozialhilfe" Beobachter-Ausgabe 11/2012 F-Ausweise - http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Froh-um-jede-Arbeit/story/15864045 Mittelstand ist bedroht/Thema Kinder - http://www.beobachter.ch/justiz-behoerde/buerger-verwaltung/artikel/serie-mittelstand-teil-1_der-bedrohte-mittelstand/ Meine ganz persönlichen Erfahrungen mit 90% der Flüchtlinge ist leider sehr schlecht; ich - sowie einige meiner KollegInnen - könnten Anekdoten dazu erzählen. Aber so ist es nun mal: Die Menschen nutzen nur den Spielraum aus, der vorhanden ist. Wer die Links anklickt und die Artikel liest, kann sich selber eine Meinung dazu bilden.

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  • Parmigiana di melanzane

    Die Parmigiana finde ich wunderbar. Diese koche ich auch, allerdings erst dann, wenn die Aubergine Saison hat und das ist von Juli bis Oktober. Es hat mich deshalb sehr überrascht im Januar ein Gericht aufgeführt zu sehen, das überhaupt nicht in diese Saison passt. Meine Vorstellung als TagesWoche-Leserin und -Abonnentin ist, dass die TagesWoche auf solche "Details" achtet. Danke und trotzdem en Guete.

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