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  • Und was, wenn die Güterstrasse autofrei wäre?

    Ich wohne seit Jahren direkt an der Güterstrasse, unweit des Tellplatzes. Eine verkehrsfreie Strasse finde ich ein Unding. Gerade der Mischverkehr führt dazu, dass sich alle Verkehrsteilnehmer vorsichtig verhalten müssen. Der durchaus überschaubare Autoverkehr stört tagsüber überhaupt nicht, sondern verlangsamt die Verkehrsfluss zusätzlich. Da sind die kreischenden und grölenden Gäste der Beizen am Tellplatz, manchmal bis weit über Mitternacht hinaus, eine weit grössere Herausforderung. Damit wir uns recht verstehen: Die Belebung des Platzes durch die vier Restaurants ist durchaus erwünscht und schafft im Sommer schon fast eine mediterrane Atmosphäre. Es geht letztlich um Leben und Leben lassen und um Rücksicht von allen auf alle. Die Güterstrasse, so wie sie jetzt ist, ist dabei ein guter Übungsplatz.

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  • Beiz um Beiz: Können in Basel nur noch Gastro-Gruppen überleben?

    Leeres oder volles Haus? Ich war mal für ein Restaurant in der Nähe des Musical Theaters (mit)verantwortlich. Meine Erfahrung: Planung ist heute nicht mehr möglich. Einmal ist das Lokal (fast) voll, ein anderes mal (fast) leer. Aber warum das so ist, war nicht zu erklären. Beispiel: Zwei Abende mitten in der Woche, gleiches Wetter, gleiches Musical. Einmal ist das Lokal praktisch voll, einmal praktisch leer. Warum? Wir haben es nie herausgefunden. Zum Gundeldinger Hof: Mir ist der Erfolg ein Rätsel. Die Preise sind für das Gebotene für meinen Begriff zu hoch. Einen Burger auf einen schaukelnden und verzogenen Holzbrettchen zu essen, ist für mich kein kulinarischer Genuss. Da bin ich offensichtlich ein Exote. Ich mag den jungen Wilden aber den Erfolg gönnen.

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  • Puff am Strich

    Dienstag, 9. August, ca. 21.10 Uhr. Vom Claraplatz gehe ich die Untere Rebgasse entlang, um mich in der Kaserne mit Freunden zu treffen. Drei Mal werde ich in eindeutiger Absicht von Damen angequatscht. Eine nutzte die "Strichecke" bei der Webergasse geschickt. Ist soweit ok. Die anderen beiden begegneten mir "zufällig" auf dem Trottoir der Untern Rebgasse. Ich war durchaus schon öfter Mal zur gleichen Zeit auf der Untern Rebgasse unterwegs, noch nie wurde ich aber so aggressiv angegangen, wie diesmal. Mein Fazit: Die Markierungen funktionieren nicht. Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Bedeuten der grüne Strich am Boden, dass auf beiden Seiten "Strichzone" ist? ;-)

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  • In Basel-Stadt richtet sich Autosteuer neu nach CO2-Ausstoss

    Wo bleiben die Motorräder? Da besitze ich, übrigens schon seit 2013, ein Motorrad, das besonders abgasarm ist. Aber dafür gibt's natürlich keinen Bonus. Nur die Autos kommen in den Genuss von finanziellen Anreizen. Kommt dazu, dass ein Motorrad weniger Benzin braucht und (meist) weniger Kilometer fährt als ein Auto, also auch deshalb die Umwelt weniger belastet. Zudem ist der Platzverbrauch deutlich kleiner als bei einem Auto, was in der Stadt durchaus von Belang ist. Ein Entgegenkommen bei den Motorfahrzeugsteuern? Fehlanzeige.

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  • Baden nur bis zur Grenze

    Von wegen Badeverbot in Frankreich: Ich schwimme seit Jahren in Huningue im Rhein. Noch nie gab es irgendwelche Probleme. Statt das Thema an die grosse Glocke zu hängen und die französischen Behörden zum Handeln zu zwingen, soll man sich still und Leise und mit einem Augenzwinkern einen Schwumm im Rhein genehmigen. Wieso soll ich als Schweizer denn wissen, dass man in Frankreich nicht im Rhein baden darf? Auch die Franzosen machen es schliesslich ganz selbstverständlich. Bei Niedrigwasser gibt es sogar so etwas wie einen schon fast öffentlichen Strand. Wo? Wer Augen hat zu sehen, der sieht ihn. Aber eben, machen, nicht gross darüber Schreiben und damit die Bürokratie in Paris aufschrecken.

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  • Veloparcours Güterstrasse

    Hier nur soviel: Ich wohne an der Güterstrasse (beim Tellplatz) und fahre (auch) Velo. Das "Puff" auf der Güterstrasse finde ich die einzig richtige Lösung: Sie zwingt alle und ich meine ALLE, vom Tram bis zur Fußgängerin, aufeinander Rücksicht zu nehmen und aufmerksam zu sein. Das Einzige, das es wirklich braucht, ist ein Fahrkurs für Autofahrende: Durchgehen Trottoirs heisst kein Vortritt. Immer.

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  • Presserat übt harsche Kritik an BaZ-Berichterstattung zum «Schwedenreisli»

    Gut gibt es den Presserat. Das Gremium ist absolut unbestechlich und seit Jahren stringent bei der Beurteilung der eingereichten Beschwerden. Dass die BaZ derart abgewatscht wird zeigt in aller Deutlichkeit, wie es um die Qualität der Zeitung steht. Wenn das ideologische Vorurteil Richtschnur für die Berichterstattung wird statt die ehrliche und vorurteilsfreie Suche nach der Wahrheit, dann sind solche Fehlleistungen, wie sie die BaZ immer wieder bietet, freilich nicht verwunderlich. Basel hätte eine bessere Basler Zeitung verdient als die unsägliche Gazette vom Aeschenplatz.

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  • Nez Rouge bringt knapp 29’000 Personen nach Hause

    P.S. In der Zwischenzeit habe ich etwas recherchiert: Es gab auch dieses Jahr keine Nez Rouge Aktion in Basel, genauso wenig wie in Schaffhausen und... Oberwallis.

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  • Nez Rouge bringt knapp 29’000 Personen nach Hause

    Ich hab's zwar nicht nachkontrolliert, aber ich gehe davon aus, dass es dieses Jahr nicht anders war als andere Jahre: Nez Rouge existiert in der Region Basel nicht. Offensichtlich ist niemand bereit, diesen Fahrdienst hier zu organisieren. Und sollte ich mich täuschen, ums besser...

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  • «eo ipso» – Betreiberin hört auf

    Ich stimme mit der Kritik am Eo Ipso von Christoph Meury völlig überein. Es macht einfach keinen Spass, für irgendwelche hochgestochen angepriesenen "Spezialitäten" hunderte von Franken liegen zu lassen. Ich habe meine Kochkünste etwas auf Vordermann gebracht und lade lieber Gäste zu mir nach Hause ein. Das macht viel mehr Spass, erlaubt einfache Gerichte mit einem Schuss Kreativität und kostet erst noch einen Bruchteil von einem ansprechenden Restaurantbesuch. Vor allem aber, die Gäste sind begeistert, die Grösse der Portionen lässt sich den Wünschen anpassen, der Gastgeber gebauchpinselt und das Ambiente entspannt. Was will man mehr.

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