AG
  • Deshalb muss Thomas Kessler gehen

    Persönlichkeiten haben nun mal Ecken und Kanten. Man sollte sich also darüber im Klaren sein, ob man lieber eine gestaltende Persönlichkeit oder ein funktionierendes "Rädchen" einstellen möchte. Auch an anderen Orten fliegen bisweilen gute Leute raus ...

    Zur Diskussion
  • «An der Kündigung Babette Mondrys gibt es nichts zu rütteln»

    Wenn Menschen auf der Strecke bleiben, sind offensichtlich fundamentale christliche Werte missachtet worden. Umso mehr erstaunt es, dass sich derlei in einer Kirchgemeinde zuträgt. Längst scheint es nicht mehr um unterschiedliche Auffassungen in einer Sachfrage zu gehen. Statt Argumente werden Emotionen ausgeteilt. Auf der Seite von Babette Mondry sind schmerzhafte Gefühle unvermeidlich. Wer dies anders sieht, hat vielleicht nur nicht recht verstanden, was gute Musik ausmacht, wie sie entsteht. Auf der Seite des Kirchenrates dagegen sind Emotionen einfach nur fehl am Platz. Sollten sich dort einzelne Exponenten tatsächlich so sehr verärgert, gekränkt oder verletzt fühlen, dass sie über alles sprechen wollen, "ausser über die Rücknahme der Kündigung von Babette Mondry", dann drückt sich darin der unverhohlene Wunsch aus, diese Unperson möglichst rasch aus dem eigenen Blickfeld zu verdrängen. Das mag für einzelne Mitglieder des Kirchenrates zutreffen und ist auch durchaus legitim. Auch Kirchenräte sind nur Menschen. Doch hier geht es nicht um sie als Person. Wer vor lauter Faust im Sack buchstäblich über Leichen geht, der kann doch nicht ernsthaft behaupten, es ginge ihm um übergeordnete Interessen wie etwa die künstlerische Ausrichtung des Konzertprogramms. Wenn ihm daran wirklich gelegen wäre, nun, dann müsste er wohl zunächst einmal in den Ausstand treten. Damit andere sich wieder mit Argumenten um die eigentliche Sache kümmern könnten. Beispielsweise im Rahmen einer Mediation. Eine Mediation brächte wohl auch deutlich mehr Ruhe in die Gemeinde als es ein Gerichtsverfahren tut. Denn selbst wenn die Gemeindeversammlung statutarisch nichts gegen die Kündigung der Organistin unternehmen könnte - moralisch täte der Kirchenrat sehr gut daran, auf seine Basis zu hören. Menschlichkeit kommt immer an.

    Zur Diskussion
  • Fritz Schumacher blickt zurück auf über 20 Jahre Stadtplanung

    Schade, dass vor lauter (Eigen-)Lob vergessen wurde, über die zahlreichen städtebaulichen Projekte zu berichten, die dieser Sesselkleber verhindert hat ...

    Zur Diskussion
  • Was nützt’s?

    Danke, Herr Hürlimann! Schreiben nützt, auch wenn (oder gerade weil?) es nur den lesenden Teil der Bevölkerung erreichen kann. Es gibt mir Kraft und Mut, auch in diesem Sinn zu handeln, weil ich weiss, dass ich nicht alleine bin. Erst kommt das Denken, dann das Handeln. Und irgendwo dazwischen sind Schreiben und Lesen zu finden. Ah, und darüber hinaus bestätigt es mir einmal mehr, die richtige Zeitung abonniert zu haben ...

    Zur Diskussion
  • Schweiz will Vorreiterrolle bei Reduktion von Quecksilber-Ausstoss übernehmen

    Statt nach Kuamamoto zu reisen, sollte Doris Leuthard besser in Pratteln aktiv werden. Dort steht mit CABB die mit Abstand grösste Quecksilber-Schleuder der Schweiz. Mit einer Ausnahmebewilligung wird hier nach einem völlig veralteten Verfahren (dazu unter enorm hohem Energieaufwand) mit Hilfe von Quecksilber Chlor produziert. Dabei werden jährlich gigantische Mengen des hochgiftigen Stoffs in die Umwelt freigesetzt (2011 waren es 14 Kilogramm!). Statt die Produktionsanlage aus dem Jahr 1972 sofort stillzulegen, hat CABB vor, noch bis 2020 so weiterzuproduzieren ... und Frau Leuthard reist nach Japan und will dort Vorreiter sein ...

    Zur Diskussion
  • Wenig Lob und viel Kritik von Bürgerlichen für Energiestrategie

    Wie bitte? Die Bürgerlichen wollen weniger Staatsdirigismus und mehr Marktorientierung? Na, dann könnte doch beispielsweise der Strommarkt ab sofort auch für Endkunden liberalisiert werden. Wie bitte? Die heimischen Energieriesen sind darauf noch nicht vorbereitet? Das ist aber schade. Wohl vor lauter Staatsdirigismus den Zug verpasst, hm?

    Zur Diskussion
  • Gehts um Milliarden, vertraut das Parlament fast blind

    Es ist ein bisschen wie im echten Leben: solange etwas (vermeintlich) gut funktioniert, ist es kaum der Rede wert. Wer kümmert sich schon um die Putzfrau, solange alles sauber ist? Aber wehe sie übersieht einmal den vollen Abfallkübel ... Nur ist es bei der IBS nicht ganz so einfach. Denn sobald (wirtschaftliche) Vorgaben ausformuliert werden sollen, wird deren (sozial-)politische Dimension deutlich. Eine maximale Rendite lässt sich nur durch Abstriche im Sozialen erzielen (weniger Sozialwohnungen, Ausrichtung auf solvente Mieter, etc). Vielleicht findet eine solche Abwägung ja sogar ansatzweise irgendwo statt. Ganz offensichtlich scheuen sich die verantwortlichen Mandatsträger jedoch, diese Diskussion öffentlich zu führen.

    Zur Diskussion
  • Bei St. Galler Geothermie-Anlage waren Menschenleben in Gefahr

    Aha. Der technologische Fortschritt zwischen Basel 2007 und St. Gallen 2013 besteht offenbar darin, dass man heute die Wahl hat zwischen einem Erdbeben und einer Explosion. Die "absolute Notsituation" will ich den Technikern schon glauben, nur dass sich wieder mal niemand im Voraus so eine Situation vorstellen konnte, erinnert dann doch sehr an das muntere Drauflosgebohre in Basel. Spätestens seit 2010, als Shell es im Golf von Mexico vorgemacht hat (auf einer schweizer Bohrplattform notabene), weiss doch jedes Schulkind wie ein Blowout funktioniert.

    Zur Diskussion
  • Grüner Fraktionspräsident will grosse Eröffnungsparty verhindern

    @ Heiner Schäublin: Das Baselbieter Stimmvolk hat am 24. September 2006 einem Projekt zugestimmt, dessen Baukosten mit 302 Mio. Fr. angegeben wurden. So sollte die H2 gebaut werden. Nun sind daraus leider 600 Mio. Fr. geworden. Stimmt, die 500'000 für ein Fest machen den Braten auch nicht mehr viel fetter. Sieht eher so aus, als wollte man mit dem rauschenden Fest vom eigentlichen Skandal ablenken. Ob das tatsächlich keiner merken wird? Ja, das Baselbiet wäre nicht das Baselbiet, wenn am Ende noch einer die Verantwortung dafür übernehmen müsste. So einer tritt doch besser vorzeitig zurück oder sorgt woanders mit einem neuen Mist für Aufregung. Aber merken, dass die Kosten aus dem Ruder gelaufen sind, merken tun das leider viele. Nicht zuletzt nämlich all diejenigen, die bei den jüngsten Sparmassnahmen im Kranken- und Sozialwesen, bei den Schulen und im öffentlichen Verkehr den Kürzeren gezogen haben.

    Zur Diskussion
  • 65 Menschen sterben bei Anschlägen in Provinz Bagdad

    Was habt ihr euch bei der Überschrift bloss gedacht???

    Zur Diskussion