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  • Christen wollen Gutes tun und schmeissen ihre Mieter raus

    Der Abbruch der Mattenstrassenhäuser bedeutet eine Verarmung unseres Stadtbildes: muss es denn sein, dass die letzte Lücke in unserer Stadt mit neuen Häusern aufgefüllt wird, die alle ähnlich aussehen? Dass der letzte von der Ausnutzungsziffer erlaubte Quadratmeter auch gebaut wird? Auch eine gut gestaltete Aufstockung würde eine höhere Dichte bringen, ohne die charakteristischen Ansichten zu zerstören! In den letzten 20 Jahren haben wir Dutzende von Liegenschafts-rechnungen erstellt. Und jedesmal mussten wir feststellen, dass wirklich günstiger Wohnraum bei angemessener Rendite nur in alten Häusern bestehen kann. Die Neubaurechnung geht ja wahrscheinlich auch hier nur mit Quersubventionen auf. Nachhaltigkeit kann mit technischen Mitteln allein nicht erreicht werden, unabdingbar ist gleichzeitig die Suffizienz. Ich bewundere Menschen, die freiwillig mit weniger zufrieden sind: weniger Komfort, weniger Heizung, weniger Platz pro Person. In einer neuen Wohnung hat man gar nicht mehr die Wahl einfacher zu leben. Deshalb meine Bitte an den Vinzenzverein, eine Zweitmeinung zu den Neubauplänen einzuholen, die Altbau- und die Neubaurechnung einander gegenüber zu stellen, und seinen Entscheid nochmals zu überdenken.

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  • CVP-Grossrat will Baubewilligung für Gundeli-Neubau entziehen

    Auch ich stimme Osi Inglin voll und ganz zu: es kann nicht sein, dass private Pläne zukünftig notwendige öffentliche Wege verunmöglichen, vor allem bevor man ernsthaft über die verschiedenen Bedürfnisse und Möglichkeiten nachgedacht hat. Mir ist es auch ein Rätsel, wieso die Interessenlinie der SBB plötzlich so sang- und klanglos zurückgezogen wurde - wer hat das entschieden?

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