• Die grössten Patzer der Baselbieter Regierung

    @Minister: Sehe die Sache etwas anders als Sie. In meinen Augen ist es unter anderem die Aufgabe des Journalismus, auf die gehäuften Verfehlungen einer gewählten Regierung aufmerksam zu machen - als wichtiges Kontrollorgan in einer Demokratie. Denn selbst der motivierteste Staatsbürger hat keinene Chance, sich in seiner Freizeit über das Zeitgeschehen auf eigene Faust zu informieren. Dafür gibt es die Medien. Aber hören Sie nicht auf mich, hören Sie auf Constantin Seibt. Der schreibt nämlich: "Redaktionen sind Manufakturen für komprimierte Zeit: eine organisierte Gruppe von Profis, die zehn Stunden am Tag für nichts anderes bezahlt werden, als sich mit der Welt zu beschäftigen." (Aus C. Seibt: "Deadline") Und wenn es in dieser Welt eine gewählte Regierung nicht fertig kriegt, Regeln einzuhalten, dann muss darüber geschrieben werden. In meinen Augen eindeutig.

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  • Wenn Hacker über den Wolken mitsurfen können

    Die Sache mutet doch zuweilen schon etwas paradox an: Da wird der Fluggast vor dem Flug wegen «der Sicherheit» drangsaliert (Durchleuchten des Handgepäcks, Ausziehen von Gurt und Schuhen, Flüssigkeitsbeschränlung). Und an Bord wird dann fröhlich ein WLan angeboten, welches potenziell dazu verwendet werden könnte, die Kontrolle über ein Flugzeug zu übernehmen. Dass die Swiss von einer «geringen Gefahr» ausgeht, ist ein Witz. Die Gefahr, die durch Terrorismus ist auch «gering», gleichzeitig werden höchst fragwürdige Massnahmen dagegen unternommen. In meinen Augen ist das ein klares Missverhältnis!

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  • Von der Selbsttherapie zum Meisterwerk: «Pet Sounds» der Beach Boys

    Lieber Marc, besten Dank für Ihre Antwort. Ich halte auch «Abbey Road» für das beste Album der Beatles - das Beatles-Lager spaltet sich da mehr oder weniger in zwei Hälften. Die einen stellen Revolver an die Spitze, die anderen Abbey Road. Interessanterweise wird ja im Nachhinein das damals wegweisende «Sgt. Peppers» von den Wenigsten als Meisterwerk betrachtet. Um zurück zu den Beach Boys zu kommen: Meiner Meinung nach ist «Good Vibrations» das Meisterwerk der Gruppe - auch wenn es nur ein Song ist und nicht ein Album.

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  • Von der Selbsttherapie zum Meisterwerk: «Pet Sounds» der Beach Boys

    Welches Album 1966 meistdiskutiert war - das kann ich aufgrund meines Alters nicht beurteilen. Aber 50 Jahre später bin ich ganz klar der Meinung, dass «Revolver» der Beatles das bessere Album ist. Das hängt aber vielleicht auch damit zusammen, dass ich George Martins Produktionsstil im Vergleich zu Spectots «Wall of Sound» vorziehe. Aber die Beatles hatten eben nicht nur einen, sondern gleich drei ausserordentlich talentierte Songwriter, und Lennon/McCartney sind auf dem Höhepunkt ihres Schaffens (bei Harrison kam dieser Zeitpunkt meiner Meinung nach später). Viele Beatles-Kenner sind sich einig, dass «Revolver» das Meisterwerk der Beatles ist. Meine Highlights: Taxman, Eleanor Rigby, I want to tell you.

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  • Lucien Favre: «Dann hat Filipescu bumm, bumm gemacht»

    Es ist schon etwas traurig, wenn man eine Minute (respektive ein Tor respektive eine Meisterschaft) so feiern muss, die massgeblich von einem krassen Fehlentscheid des Schiedsrichters beeinflusst wurde. Natürlich ist es verständlich, dass die Freude über den ersten Meistertitel seit längerer Zeit gross ist. Aber zumindest im Nachhinein (10 Jahre später!) sollte man die Reflexionsfähigkeit aufbringen können und erkennen, dass dieser Meistertitel nicht auf einer Heldentat, sondern einem Fehlentscheid begründet wurde. Mich würde schon interessieren, wie das Buch diesen Sachverhalt aufgreift. Aber nur dafür werde ich es mir nicht kaufen. Weiss da jemand mehr?

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  • Basel spielte doch in der Champions League

    Liebe Miss St. Johann Auch mich spricht das neue CD des Theaters überhaupt nicht an. Allerdings kann ich Ihnen versichern, dass Sie ohne Bedenken eine Theatervorstellung besuchen können; das CD ist nämlich während der Aufführungen zumindest auf der Bühne nicht zu sehen.

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  • Die Revolution des Fernsehens hat einen Namen

    Vielleicht hat man längst kein "normales Fernsehen" mehr, weil man von der Programm-"Vielfalt" und den ständigen Werbeunterbrüchen nur noch genervt ist und sich lieber sein eigenes TV-Programm zusammenstellen will, ohne auf dubiose Filehoster zurückgreifen zu müssen. Und die regionalen Informationen und politischen Diskussionen verfolgt man auf anderen Plattformen, wie etwa der TagesWoche. Die Anlässe, an denen ich noch auf das (Online)-Angebot von SRF und co. zurückgreifen beschränken sich auf den Sportbereich. Und sonst schaue ich die Filme und Serien wann und wo ich will, in Originalton und werbefrei. Das sind mir 12 Franken im Monat wert. Aber das sind natürlich individuelle Entscheidungen. Ich lege hier nur meine Gründe dar, warum ich mich vom "normalen" Fernsehen grösstenteils verabschiedet habe.

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  • Schweizer Handys sollen mit einheitlichem Ladekabel kompatibel werden

    Ja, Apple fährt hier leider einen sinnlosen eigenen Kurs. Mann muss den Äpfeln jedoch zu gute halten, dass der Micro-USB-Standard (der heute in den meisten Mobiltelefonen eingebaut ist) eine haptische Katastrophe ist. Es gibt nur eine Art, ihn richtig einzustecken, und Wackelkontakte sind an der Tagesordnung. Ich kenne das nur zu gut von meinem HTC-Telefon. Die Zukunft heisst deshalb USB-Type-C. Den kann man ebenfalls nicht «verkehrt herum» einstecken (wie der Lightning-Stecker von Apple). Ich hoffe doch schwer, dass sich die Hersteller auf diese praktische Lösung einigen können. Aber optimistisch bin ich nicht.

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  • Die SP feiert sich selbst

    Nun ja, die SP hat schon historisch bedingt (wie auch viele anderen linken Parteien) ein Ziel, dass sich gegen die etablierte Gesellschaftsordnung stellt. Stichwort «Überwindung des Kapitalismus». Man grenzt sich also ab zu den Bürgerlichen, welche diese Gesellschaftsordnung vertreten.

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  • Kein Deutscher, kein Amerikaner, aber zwei Schweizer – selbstverständlich

    Federer: «Man muss den Augenblick geniessen.» Das tue ich. Und wenn es bedeutet, um drei Uhr morgens nochmal auzustehen und zu sehen, wie Federer die 2-Meter-Hürde Isner überwindet. Freude herrscht!

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