• LDP fordert: Kanton soll Land an Reiche abtreten

    Liebe Basler LDP Als Leiter des Wohnpapiers für die SP Basel-Stadt habe ich mich sehr darüber gefreut, dass auch ihr zum Thema Wohnen Stellung bezieht. In vielen Bereichen sind unsere Positionen erstaunlich nahe. So freuen ich mich, dass wir als SP bei der Schaffung von Alterskompetenzzentren in den Quartieren künftig von euch unterstützt werden. Auch der Ausbau der Unterstützungen für mit Menschen mit mangelnder Wohnkompetenz werden wir gemeinsam durch den Grossen Rat bringen. Leider gibt es auch vieles, das mich an eurer Ideensammlung zum Arbeiten und Wohnen stört. Zu den beiden angenommenen Verfassungsinitiativen "Recht auf Wohnen" und "Wohnschutz" finden sich keine konkreten Umsetzungsvorschläge. Dabei wäre es für die Ausarbeitung der entsprechenden Gesetze enorm wichtig, eure Umsetzungsvorschläge zu kennen. Eure Forderung nach einer Gesamtschau aller Entwicklungsareale ist fadenscheinig. Im Planungsinstrument Richtplan befindet sich sowohl eine dreiteilige Gesamtschau (Wohnen/ Arbeiten und Wohnen/ Wohnen), wie auch zu jedem Areal eine detaillierte Abhandlung mit den weiteren Planungsschritten. Auch die Angst vor zu wenig Stockwerkeigentum oder gehobenem Wohnraum im Kanton Basel-Stadt kann ich nicht teilen. Ist es doch insbesondere die Umwandlung von Mietwohnungen zu Stockwerkeigentum, welche zu Reihenkündigungen führt. Am meisten stört mich aber, dass ihr euch neu mit der Bekämpfung der Immobilienspekulation schmücken wollt und gleichzeitig im Grossen Rat gegen eine Verschärfung der Grundstückgewinnsteuer seid. Deshalb überlegen wir uns die Motion (18.5059) erneut zu bringen, um euch an euren Aussagen zu messen. Liebe Grüsse Benjamin Plüss

    Zur Diskussion
  • Städtewachstum: Basel wird abgehängt

    Herr Schulthess Vielen Dank für ihre Ausführungen. Die Zahlen zu den Agglomerationen liegen mir nicht vor, aber vielleicht erscheint nächstes Jahr in der Tageswoche ja ein Artikel darüber. ;-)

    Zur Diskussion
  • Städtewachstum: Basel wird abgehängt

    Lieber Daniel Wieser Vielen Dank für die Richtigstellung des Begriffs Gemeinde Basel. Das Wohnpapier der Grünen Partei Basel-Stadt finde ich inhaltlich gut. Insbesondere bei den Themen: Mehr Wohnraum schaffen, Verdichtung und Grünflächen finde ich die Stossrichtung richtig. Leider fehlt mir in eurem Wohnpapier aber konkrete Ansätze wie günstiger Wohnraum erhalten und weiter gefördert werden kann. Aber für das gibt es ja noch das Wohnungspapier der SP Basel-Stadt: https://sp-bs.ch/sites/sp-bs.ch/files/documents/positionspapier_wohnen.pdf

    Zur Diskussion
  • Städtewachstum: Basel wird abgehängt

    Sehr geehrter Jeremias Schulthess Durch meine Arbeit für das Wohnungspapier der SP Basel-Stadt bin ich relativ gut mit den aktuellen Zahlen aus dem Basler Wohnungsmarkt vertraut. Deshalb kamen mir die beide Abbildung in ihrem Artikel sehr suspekt vor. Ein Vergleich der im Artikel publizierten Zahlen mit denjenigen des statistischen Amt Basel-Stadt ( Für Abb.1: t01.1.05, Arbeitsblatt: Basel; Für Abb.2: t09.1.03, Spalte: Stadt Basel) bestätigt meinen Eindruck. Die ständige Wohnbevölkerung in der Gemeinde Basel-Stadt wuchs stetig um total 5.5 %, während der Wohnbestand um 4.2 % zu nahm. Basel Stadt befindet sich auch mit diesen Zahlen immer noch am unteren Ende des Vergleichs, von abhängen kann aber keine Rede sein. Ebenfalls lässt sich die Aussage von Dominik Matter zum Thema Abriss ("Hier werde viel abgerissen und neugebaut") mit den Zahlen des statistischen Amtes nicht bestätigen, da für die Gemeinde Basel-Stadt keine gesonderten Zahlen vorliegen. Durch die Beschränkung auf die Gemeinde Ebene waren die Aussagen, welche die Studienautoren machen wollten, schon von Anfang an klar. Deshalb wurden die gefunden Zahlen vom BfS auch nicht kritisch hinterfragt und mit anderen Datengrundlagen verglichen. Viel interessanter wäre es gewesen, die Entwicklung der verschiedenen Agglomerationen miteinander zu vergleichen. Dies wäre jedoch mit einem erheblichen Mehraufwand verbunden gewesen, da die Datengrundlagen für eine solche Studie erheblich komplexer ist. Entschieden widersprechen möchte ich Herrn Matter, dass in Basel keine Industriebrachen mehr verfügbar sind. Mehr als 1 Million m2 sog. Transformationsgebiete sind momentan in Basel ausgewiesen. Als Baslerin und Basler müssen wir dafür sorgen, dass in diesen Arealen genügen gemeinnütziger Wohnraum entsteht, damit das Leben in der Stadt Basel für Alle möglich bleibt. Freundliche Grüsse Benjamin Plüss

    Zur Diskussion