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  • Im Visier der Judenhasser

    Huch! wie witzig und raffiniert. Knackeboul bereist den beinahe-Apartheids-Staat, macht ein Föteli (Selfie?) am Rothschild-Boulevard und hofft auf möglichst derbe Kommentare, um mal wieder kräftig mit der Nazi-Keule um sich schlagen zu dürfen? Falls es hier Juristen gibt, ich hätte da eine Frage. Erfüllt die Bezeichnung "kleine Zionfotze" den Tabestand Antisemtismus? (Ich hoffe nicht, auch wenn die Bezeichnung nicht von mir stammt, und ich sie sicher nicht benutzen würde.) Und an Knackeboul: Halten Sie eine kritische Haltung gegenüber dem Staat Israel, eine tiefe Abscheu gegenüber der Bank Rothschild oder eine negative Haltung gegenüber dem Zionismus als Judenhetze? Das würde mich wirklich sehr interessieren. Ich habe den Eindruck, dass Sie hier ganz bewusst ein paar Dinge vermischen, um eben ... ähm, vgl. oben. P.S. Wer das Reisli bezahlt hat, das will ich jetzt gar nicht wissen.

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  • Die Angst der Basler Kurden

    @Andreas Kermann . Ihre geschichtlichen Vergleiche hinken. . Erdogan ist ein rücksichtsloser, egomaner Machtpolitiker. Trotzdem ist der Hitler-Vergleich völlig deplatziert. . Und von wegen "'Achsenmächte' von heute den Namen in 'NATO' gewechselt haben?" . Ich erachte die NATO insbesondere deren Führungsmacht in gewissen Aspekten tatsächlich für faschistoid. Aber im Umgang mit den Kurden verhält sich die NATO bzw. deren im Kontext beteiligten Mitgliedstaaten sehr heterogen. Die Position des NATO-Landes Türkei gegenüber den Kurden ist bekannt. Die USA hingegen (zumindest Pentagon und CIA) unterstützen "die Kurden" - bzw. benutzten und benutzen sie als Proxy-Krieger gegen den syrischen Staat und gegen die alte und neue Regierung des Irak. Teile der USA-Machtelite und die USA würden im Grenzgebiet Türkei, Syrien, Irak gerne ein Kurdistan errichten ... quasi Israel 2.0 (auf Kosten von wem?) ... das wird aber nicht passieren. . Abschliessend noch den Hinweis, den ich evtl. weiter vertiefen werde: Im Prinzip ist es falsch von "den Kurden" zu sprechen. Die Kurden sind wesentlich heterogener als sie hier beschrieben werden. Und das Bild der Demokratie liebenden, heroischen Freiheitskämpfer ist leider falsch.

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  • Pedro Lenz: «Ich brauche die Reibung mit dem Bünzligen»

    Danke schön Tageswoche - ein auf sehr lesenswertes Interview. - Ich finde Lenz' Sprache originell und mag seine Bücher.

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  • Der Manipulator

    @Fakten-Check Ganser erhielt für seine Forschung zum Thema Gladio den Doktortitel an der ETH Zürich und danach eine Stelle als Friedensforscher und Senior Researcher am "ETH Center for Security Studies". Danach eine ähnliche Stelle an der Uni Basel. usw. Wissenschachtliche Rezension zu seiner Arbeit - bevor er sich im Tagi zu 9/11 äusserste - erspare ich Ihnen an dieser Stelle. Was Sie hier betreiben, Fakten-Check(er), das nennt man Rufmord.

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  • Schickt die No-Billag-Initiative ins Dschungel-Camp!

    Ich kritisere die SRF oft, finde vieles nicht gut; ich hasse es den Billag-Beitrag zu zahlen, schaue schon lange nicht mehr TV. Und trotzdem werde ich die Initiative ablehnen. Ich bin nicht bereit das Fernsehen ganz den Privaten zu überlassen, und ich halte den "service public" für richtig und wichtig. TV und Radio in vier Sprachen gibt's nicht gratis. Auf welche Sendungen ich verzichten könnte, das lasse ich mal weg. Dass die Tageswoche - welche vor kurzem noch quasi zu Spenden aufgerufen hat - dieses wichtige Thema ausgerechnet Knackeboul überlässt, das finde ich gelinde gesagt speziell. Knäcks Texte wirken auf mich oft, als ob ein Affe auf Fliegenpilz in die Tasten gehauen hätte. (sorry, Knäck, den konnte ich mir nicht verkneifen. Aber Journalismus geht anders ...)

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  • Der Manipulator

    @woodbird "Das Argument, dass Ganser sich in den meisten Fällen nur auf ein schlagfertiges Beispiel bezieht, finde ich stark ..." Wer immer das gesagt hat, der oder die müsste das belegen. Da Dutzende Youtube-Videos und allerlei Texte von Ganser frei verfügbar sind, sollte das kein Problem sein. Ansonsten bleibt das eine hohle Behauptung. Die Vorwürfe an Ganser fast immer "Allgemeinplätze", nicht wirklich konkret und fast nie belegt. Wenn es um Terror geht, dann stellt Ganser nicht neue Theorien auf. Er hinterfragt gängige Narrative. Somit muss er auch nichts "beweisen" in diesem Kontext. Gansers Arbeiten zum Thema Gladio fanden international grosse Anerkennung - auch in akademischen Kreisen, totz dürftiger Datenlage (weil nur wenig Dokumente dazu freigeben worden sind). Der Casus knackus ist und bleibt 9/11 - und Gansers Hauptaussage hierzu ist folgende (frei "zitiert"): "Es gibt drei Hauptheorien. Eine davon ist die offizielle Version. Es sollte erlaubt sein die offizielle Version hinterfragen zu dürfen. Es gibt viele Indizien, die gegen die offizielle Version sprechen." ... und das wars dann auch schon im Grossen und Ganzen. Und allein, dass er gegen die gängige Theorie berechtigte Zweifel äusserst, das macht ihn zum Paria. Die im Artikel genannte "Dünne Datenlage" ist für alle 3 gängigen Theorien sehr dünn. Logisch. Die meisten Beweise wurden vernichtet. Und noch existierende Daten z.B. betreffend auffälliger Börsendeals (Daten zu Put-Option-Deals auf American Airlines vor 9/11) werden nicht freigegeben. (vgl. https://goo.gl/Nv8cbq, infosperber)

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  • Der Manipulator

    Doch, Dinu Marsson, wenn man sich den Werdegang von Ganser anschaut, dann ist eben doch *so einfach*. Und: Es gibt einen Unterschied zwischen fundierter, belegter Kritik (an seiner Arbeit) und Verunglimpfung. Und Verunglimpfung findet statt hier in diesem Artikel und weiteren in der Tageswoche (siehe u.a. https://goo.gl/XAFL4a) und diversen anderen Zeitungen.

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  • Der Manipulator

    Die Antwort auf Ihre Frage - Blaumeise - ist denkbar einfach: Ganser ist gefährlich, weil er die offizielle Version von 9/11 in Frage stellt. That’s all. 9/11 ist *das* Tabu-Thema des 21. Jahrhunderts - ähnlich wie der Kennedy-Mord anno dazumal. Wer immer die abstruse offizielle Unverschwörungstheorie der Bush-Administration in Frage stellt gehört an den Pranger. Nach seinem Artikel „WTC7 und andere Rätsel um 9/11“ (im Tagi , https://goo.gl/Ks4XCk) musste er die wissenschaftliche Karriere begraben [oder er hätte sein Forschungsthema wechseln müssen], hat man ihm das Label „Verschwörungstheoretiker“ verpasst, versucht man ihn in die "rechte Ecke“ zu schubsen, und und und … Ganser (bzw. 9/11) ist für mich *der* Lackmustest über den Grad der „Eigenständigkeit“ einer Zeitung ...

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  • Unser Feind, die Deadline – wie Sie uns helfen können

    Primär habe ich die TaWo geschätzt, weil ich sie als eine Reaktion auf die Blochersche Übernahme der BaZ verstand. Ein paar Jahre lang hatte ich sie abonniert. Aber irgendwann war sie es mir nicht mehr wert. In meiner Wahrnehmung hat sich die TaWo immer mehr dem aalglatten Mainstream angenähert; am schlimmsten empfand ich die Zeit mit Christian Degen als Chefredaktor. Was mich bei praktischen allen Zeitungen stört, das ist dieser gleichgeschaltete Auslandsberichterstattungs-Mist. In der Tageswoche sind dies Agenturmeldungen, Links zum transatlantischen Mainstream (z.B. zur Süddeutschen), und manchmal sind es sogar die eigenen Schreiberlinge, welche Narrative repetieren. Wenn Ihr darauf *konsequent* verzichtet, dann besteht eine sehr grosse Chance, dass ich wieder zum zahlenden Leser werde. Da Ihr heute soeben zum wiederholten Male auf D.Ganser rumhackt (vgl. "Der Manipulator", https://goo.gl/tAahUy) lässt mich aber nicht darauf hoffen, dass Ihr Euch in naher Zukunft vom Mainstream verabschieden wollt. (Egal was man von Ganser hält, die Art und Weise, *wie* über ihn geschrieben wird, ist ein prima Lackmustest über den Grad der „Eigenständigkeit“ einer Zeitung, scheint mir …) Der klassische „Zeitungsjournalismus“ - ob gedruckt oder nur online - ist für mich praktisch tot - da in wesentlichen Themen unglaubwürdig. Mein Medienbudget geht an alternative News-Seiten. Ich hoffe, dass sich irgendwann ein Model etablieren wird, bei dem der Leser pro Artikel direkt den Autor bezahlen kann.

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  • Warum gibt es Nordkorea?

    Der Verweis auf Srebrenica ist einigermassen delikat. - Es ist unbestritten, dass in der Gegend von Srebrenica zwischen 1992 und 1995 Tausende Zivilisten und Soldaten den Tod fanden. Aber: Zwischen dem Narrativ des "Massaker[s] von Srebrenica" - so wie es etwa bei wikipedia (https://goo.gl/3Vg836) beschrieben wird - und den tatsächlichen Vorgängen, soweit diese überhaupt beurteilt werden können, gibt es erhebliche Divergenzen. Zum Thema: - Diese Lektion in Geschichte des Herrn Kreis hilft nicht wirklich weiter, die heutige Situation rund um das Pulverfass Korea besser zu verstehen. Eine ehrliche Betrachtung über die Entwicklung der Eskalation seit Bush juniors "Axis of Evil" bis heute wäre imho zweckdienlicher als der eitle Verweis auf das Wissen über Drämmli-fahrende Nordkoreaner. Übrigens: - Pjöngjang bietet seit mehr als drei Jahren Hand zur Deeskalation (vgl. u.a. https://goo.gl/Qaa3c5). Auch Putin Und Xi haben vor kurzem mögliche Wege aufgezeigt. Leider geht die "Schutzmacht" Seuols nicht drauf ein, und die westlichen Leitmedien ignorieren diese beharrlich. Da kann der Herr Kreis natürlich schlecht aus der Reihe tanzen, schwadroniert aus dem nichtssagenden Nähkästchen und verteilt noch en passant einen Seitenhieb nach Syrien.

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