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  • Die Klasse 6 C musste sie noch machen: Landen die umstrittenen Leistungs-Checks bald im Papierkorb?

    Um was geht es denn bei den Checks? Um das, was seit "Harmos" überall in der Bildung passiert: Bildungsbürokratie und Bildungsindustrie wollen von oben her bestimmen und kontrollieren, was in den Schulen passiert. Es ist die grosse Vereinheitlichungswalze: Nichts darf mehr unkontrolliert, unvermessen bleiben in der Schule. Lehrerinnen und Lehrer werden zu Handlangern, zu willenlosen Instrumenten, die nur noch ausführen, was oben ausgedacht und in detaillierten Anweisungen "runtergebrochen" wird. Es ist die Anmassung, dass man "wissenschaftlich" feststellen könne, was gute Bildung ist. Und diese "gute Bildung" muss dann bis in den hintersten Winkel jeder Schule dieses Landes durchgesetzt werden. Die Checks setzen nicht die Schülerinnen und Schüler unter Druck, sondern die Lehrpersonen, die Schulleitungen und die Schulverwaltungen. Jederzeit soll gemessen werden können, wer die Vorgaben am genauesten erfüllt. Wehe dem Lehrer, der mit seiner Klasse mehrmals unter dem Schnitt liegt, wehe der Schule, wehe der Gemeinde, wehe dem Kanton, wehe dem Land (Pisa-Test). Dieser Druck, der vor allem auf die Lehrpersonen ausgeübt wird, drückt unvermeidlicherweise auf die Schülerinnen und Schüler durch, und zwar in beiden Fällen: Wenn der Schnitt nicht erreicht wird, aber noch schlimmer, wenn ein hoher Prozentrang erreicht wird: Dann muss man die gute Stellung halten und darf auf keinen Fall beim nächsten Check "zurückfallen". Wie bei jeder Steuerung sind die Instrumente willkürlich: Bei der ständigen Vermesserei der Schülerinnen und Schüler wird definiert, was gemessen werden soll. Und das in einer Blackbox: Irgendwelche Experten hecken die Aufgaben aus und werten dann die Resultate aus und tun dann so, als sei das alles alternativlos, als gäbe es nur die eine Möglichkeit, nämlich wie sie entschieden haben, was wie gemessen wird, was als gut und was als schlecht gelten soll. Was nicht eindeutig gemessen werden kann, fällt ohnehin ausser Betracht, es wird vernachlässigbar. Das ist Einfalt statt Vielfalt, der Todesstoss für eine Bildung, die sich an anderen Werten orientiert als an der wirtschaftlichen Verwertbarkeit. Ich begreife nicht, weshalb sich die Lehrerschaft nicht schon längst weigert, dieses Checks durchzuführen. Und weshalb die Eltern nicht aufschreien, wenn ihre Kinder periodisch von diesen "Wissenschaftern" (sie nennen sich Psychometriker) durchvermessen werden, wenn ihre Daten dann in riesigen Programmen weiterverarbeitet und aufbewahrt werden. "Anonymisiert", wird behauptet, der Datenschutz sei "garantiert" - als ob wir nicht alle wüssten, dass der einzige wirksame Datenschutz darin besteht, die Daten gar nicht zu erheben.

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  • Schuld an schwachen Schülern war nicht die Eurythmie: Amt belastet Schulrat von Zwingen

    Offenbar gibt's hier auch automatische Korrekturen: Es sollte natürlich heissen: Steiner'sche Spiritualität, nicht steinreiche.

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  • Schuld an schwachen Schülern war nicht die Eurythmie: Amt belastet Schulrat von Zwingen

    Danke für Ihren interessanten Beitrag, Herr Ott. Bei den Vergleichsprüfungen bin ich anderer Meinung. Wie gut jemand bei einem Test abschneidet, hängt davon ab, was in diesem Test abgefragt wird und wie es abgefragt wird. Gut schneidet ab, wer möglichst viel von dem Abgefragten eben erst durchgenommen hat und wer die Art der Aufgabenstellung schon geübt hat. Um das Wissen, Können, die Kompetenzen oder was auch immer in einem bestimmten Fachbereich zu eruieren, sind unzählige Varianten möglich. Vielfalt eben. Es gibt nicht nur einen richtigen Weg zur Bildung. Es kann immer nur ganz wenig von dem, was wichtig ist, geprüft werden. Die Test-Resultate hängen von ganz vielen Faktoren ab, sie sagen deshalb wenig darüber aus, was jemand wirklich kann. Im besten Fall sind die Resultate zufällig, im (leider häufigen) schlimmsten Fall wird der Unterricht auf die Prüfungen ausgerichtet. Interessant zu diskutieren wäre: Warum will man eigentlich unbedingt wissen, wie "gut" oder "schlecht" ein Schüler ist? Jede simplifizierende Antwort (Punktzahl, Noten) ist blöd. In Ihrer Argumentation: Wenn Sie sich nicht auf Tests verlassen, dann merken Sie im Schulalltag schnell genug, dass das von Ihnen angeführte Kind eben etwas manchmal besser versteht oder kann oder ausdrückt, manchmal weniger. Dafür brauchen Sie doch die Vergleichstests nicht. Und jedes Kind birgt ungeahnte Fähigkeiten, die man nur in Ausnahmefällen sieht. Ohne Tests kann eine Lehrkraft den Schüler besser begreifen, weil sie wirklich hinschauen muss, statt sich auf zufällige Messresultate zu verlassen. Ich glaube, dass unser Schulsystem voll von Ideologie steckt, und dass der Vermessungswahn sicher mehr Unheil anrichtet als ein bisschen Steinreiche Spiritualität. Wir benötigen gegenüber Noten und Tests wieder den Blick des Kindes, das entdeckt: Der Kaiser hat ja gar keine neuen Kleider, er ist ja nackt.

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  • Schuld an schwachen Schülern war nicht die Eurythmie: Amt belastet Schulrat von Zwingen

    Danke der TagesWoche für diese Richtigstellungen. Bildungspolitisch macht dieses Desaster vor allem etwas deutlich: Solche Vergleichstests schaffen mehr Probleme als Lösungen. Sie werden grotesk überbewertet. Wenn man genau ist, kann man feststellen: Solche Prüfungen können nur feststellen, ob ein Schüler oder eine Schülerin diese Prüfung besteht oder nicht. Über die Frage, was die SchülerInnen gelernt haben, wie sinnvoll das ist, wie gut sie auf die nächsten Schulstufen vorbereitet sind, haben solche Vergleichstests keine Aussagekraft. Alle möchten gerne Zahlen haben, um nicht über Pädagogik nachdenken zu müssen - aber leider ist die Wirklichkeit nicht so simpel. Die Vermesserei von SchülerInnen ist Unsinn, aber bequem. Der Einzige, der richtig reagiert hat, nämlich der Schulleiter, wird fristlos entlassen. Er hat offenbar einen offenen, weitsichtigen Geist: Man kann in der Pädagogik auf viele verschiedene Arten sinnvolle Resultate erzielen. Er hat sich gegen jede Simplifizierung gewehrt. Nicht so die neue Lehrerin der Klasse, die offenbar meint, nur sie wisse, wie man richtig unterrichtet, nicht so die Verantwortlichen im AVS: Statt die Komplexität von Pädagogik und Bildungsarbeit auszuhalten, sucht man irgendein Detail, an das man sich klammern kann (hier die Stundentafel), gibt dann zwar zu, dass das nichts aussagt über die Qualität des Lernens und des Unterrichts, aber man hat ein Detail gefunden, mit dem man dann irgendjemand anderem die Schuld zuschieben kann. Eine solche Bildungsbürokratie ist verheerend! Es ist auch zu simpel, die Schuld jetzt dem Schulrat zuzuschieben. Natürlich hat der saublöd gehandelt, als er die Schuld einfach an den Schulleiter weitergeleitet hat. Aber er bekam ganz offensichtlich auch keine Unterstützung und keine Rückendeckung durch die Bildungsdirektion. Diese gefällt sich darin, immer neue Reglemente zu verfassen und jetzt offenbar von Schulräten zu verlangen, dass sie ein Konflikt-Konzept ausarbeiten müssten, auf Vorrat, ausformuliert für die Schublade. Man kann den Unsinn mit Papieren, Reglementen, Konzepten auch auf die Spitze treiben, wenn man von der komplexen Wirklichkeit überfordert ist und sich vor der Verantwortung drücken will.

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  • «Schulen produzieren immer Ungleichheiten»

    Meine Frage an Herrn Kronauer (und alle diejenigen, die hier mitlesen): Ist die Forderung nach Chancengleichheit, so gut sie gemeint ist, nicht blosse Resignation? Akzeptiert man damit nicht einfach die in der Gesellschaft, in der kapitalistisch organisierten Wirtschaft herrschende Ideologie, dass alles ein Wettbewerb sein soll, dass jeder selbst verantwortlich ist für die Position, die er sich erarbeitet, dass letztlich der Tüchtige das Recht auf seine Privilegien hat, weil er eben tüchtig ist, und der Arme selbst schuld an seinen Benachteiligungen, weil er eben untüchtig ist? Also die alte Leier des Sozialdarwinismus? Müsste Pädagogik nicht Widerstand leisten gegen dieses simple und brutale Wettbewerbsdenken? Andere Werte fördern? Andere Gesellschaftsmodelle wenigstens in ihrem kleinen Rahmen einüben? Die im Interview erwähnte Schule für Offenes Lernen in Liestal versucht das. Viele engagierte Pädagoginnen und Pädagogen in den Regelschulen versuchen es auch - aber haben sie Chancen unter den Bedingungen der Selektionsideologie? Ich bin sehr ernsthaft der Meinung, Engagement müsste für Lehrpersonen unter den heutigen Bedingungen heissen: Bereit sein, sich den aktuellen Tendenzen in der Bildungspolitik zu widersetzen.

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  • «Schulen produzieren immer Ungleichheiten»

    Der Vortrag von Herrn Kronauer und dieses Interview sind hochinteressant. Schulen zementieren nicht nur Ungleichheiten, sie verstärken sie noch. Dagegen hilft die Integrationspolitik nichts. Sicher steht dahinter in manchen Fällen hohes Engagement und viel gutes Bemühen von Lehrpersonen, aber oft wird diese Integration zur Karikatur, wenn zum Beispiel ein sogenannt "normales" Kind in einer Integrationsklasse erzählt, dass es die vier "Integrationskinder" eigentlich gar nicht kennt, auch nicht per Namen, da diese praktisch ständig in einem Nebenzimmer separat unterrichtet werden, "aber mit Verbindungstür" - geschlossener, wohlverstanden. Die sogenannte Integration, wie sie in den beiden Basel zur Zeit betrieben wird, ist oft das Gegenteil von Inklusion: Die staatlichen Regelschulen bauen die Selektion aus, bis hinunter in die ersten Klasse der Primarschule. Diese beruht auf der Behauptung, man könne alle Kinder und Jugendlichen nach demselben Massstab benoten, das bedeute Gleichbehandlung und sei dann gerecht. Kinder und Jugendliche mit speziellen Bedürfnissen werden mit viel Aufwand und zu ungeheuren Kosten so "speziell gefördert", dass sie tendenziell "normal" werden sollen, d.h. dann den gleichen Messmethoden unterzogen werden können. Und diejenigen, bei denen aller Aufwand nicht zu diesem Ziel führt, werden "lernzielbefreit" und bekommen diesen Stempel in sämtlichen Zeugnissen und Berichten aufgedrückt, als Stigma, das die alte Bezeichnung "behindert" ersetzt, aber in nichts besser ist. Integrierte Kinder mit Nachteilsausgleich oder Lernzielbefreiung werden in einer Schule, in der Selektion (Tests und Noten) alles andere beherrscht, zum fünften Rad am Wagen. Inklusion würde etwas anderes heissen: Die Schule verändert sich so, dass sie allen gerecht wird, indem sie nämlich darauf verzichtet, so zu tun, als seien die Voraussetzungen für alle gleich und als könnten alle nach den gleichen Massstäben gerecht beurteilt werden.

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  • «Schulen produzieren immer Ungleichheiten»

    Es ist das grosse Verdienst der TagesWoche und von Jeremias Schulthess, dass sie als einziges Medium in unserer Region Schule und Bildungspolitik zum Thema machen und eine ernsthafte Diskussion in Gang zu setzen versuchen. Danke, das Thema ist für viele Leute ganz wichtig!

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  • Grossrat will Kinder vom Leistungsdruck befreien

    Sie machen einen Denkfehler, den leider in dieser Diskussion viele machen, Herr Buschweiler: Sie setzen Leistung mit Leistungsmessung gleich (der Leiter der staatlichen Volksschulen macht das leider auch, obschon er eigentlich Fachmann sein müsste). Leistungsmessung vergleicht Kinder und Jugendliche miteinander, frustriert viele davon (weil alle gerne zu den Besten gehören und demotiviert werden, wenn sie im Vergleich zu den anderen schlechter abschneiden). Und Leistungsmessung verzerrt die Inhalte: Nur was einfach gemessen werden kann, wird noch als wichtig angesehen, das Wichtigste, das in der Bildung geschehen sollte, lässt sich aber meist nicht einfach so messen und vergleichen und fällt damit unter den Tisch. Noten und Kreuzchen führen zu einer Banalisierung der Schulinhalte. Demgegenüber kann man wirkliche Leistung fördern, wenn man aufhört, sie zu messen. Dann gibt die Lehrperson jedem einzelnen Kind oder Jugendlichen Rückmeldungen, was seine Leistung angeht, ohne sie mit den Leistungen der anderen zu vergleichen. Die Lehrpersonen können so alle motivieren und fördern, jeden auf seiner Stufe. Und vor allem kann dann von wirklicher Leistung gesprochen werden, da kann ein Schüler oder eine Schülerin auch etwas Originelles leisten, etwas Besonderes, und ist nicht darauf fixiert, genau das zu liefern, was dann gemessen und mit Pünktchen versehen wird. Wenn Sie von Berufslehren sprechen, dann zeigt gerade die SOL - Schule für Offenes Lernen (die neun Jahre lang keine Noten und keine Kreuzchen und keine Smilies und keine Gewichtheber verteilt), dass ihre ehemaligen Schülerinnen und Schüler im Berufsleben, gerade in Lehren, sehr beliebt sind, eben weil sie gewohnt sind, das Wesentliche zu erkennen, statt immer nur auf den eigenen Vorteil zu schielen, wie es diejenigen tun, die in der Schule gelernt haben, dass es nur auf Punkte und Noten ankommt, auf welchen Wegen auch immer sie zu diesen gekommen sind.

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  • «Ich habe Kinder traumatisiert»: So war das Podium zum Dauerdruck an Basler Schulen

    Merci für die hochinformative Veranstaltung! Es ist der TagesWoche hoch anzurechnen, dass sie diese Diskussion eröffnet hat und weiterführt. Informativ: Dank an Brigitte Gerber für ihren konkreten Beispiele, welche die Absurdität dessen, was da an den Schulen abgeht, anschaulich machten. Ich bin erschrocken über die Haltung des Leiters der Volksschulen BS, Herrn Baur. Erstens hat er seinen unsäglichen, aber eben trotzdem ausgesprochenen Vergleich der Schülerinnen und Schüler mit LeistungssportlerInnen, welche den Leistungsdruck auch nötig hätten, wiederholt. Er outete sich (leider unterstützt vom Psychiatrieprofessor de Gallo) als Sozialdarwinist allerältester Schule. Wie kann man nur argumentieren, "die" Kinder würden "immer" den Wettkampf suchen, z.B. beim Hüpfen, also müsse man das in der Schule auch tun. Als hätte Pädagogik und Schule nicht auch Werte zu vermitteln, die sich nicht auf Wettbewerb und Kampf und Streben nach dem eigenen Vorteil beschränken. Als verlogen empfand ich die Haltung: Die Bewertungsbögen (welche durch konkrete Beispiele als absurd entlarvt wurden) werden ja überarbeitet, also brauche ich sie nicht inhaltlich zu verteidigen, aber ich setze per Amtsgewalt durch, dass alle Lehrpersonen diese Bewertungsbögen, die ich nicht inhaltlich verteidigen kann, anwenden müssen, auch wenn sie noch so viele pädagogische Argumente dagegen haben. Enttäuscht war ich darüber, wie wenig sich die Vertreterin der Lehrerinnen und Lehrer wehrte, sie wagte kaum eine klare Aussage. In vielen Aussagen wurde so getan, als sei das Problem nur die Bewertung der "Allerjüngsten", als sei die Leistungsmesserei kein Problem mehr in den oberen Primarschulklassen und in der Sekundar. Dabei hat Herr Baur in aller Klarheit den Widerspruch genannt: Fördern ist nicht möglich, wenn man summativ bewertet, denn das führt bei schlechter bewerteten Schülerinnen und Schülern zur Abwertung und zur Demotivation. Eine Selektionsschule muss und will Selektion betreiben, d.h. sie will denjenigen, die nicht zur "Elite" gehören sollen, mithilfe schlechter Bewertungen früh genug beibringen, dass sie keinerlei Ansprüche zu stellen haben. Schön, dass das Herrn Baur bewusst ist - aber offenbar ist er in seiner Stellung innerhalb der Bildungsbürokratie nicht mehr imstande, daraus anständige Schlüsse zu ziehen.

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  • «Das Kind ist doch keine Knetmasse» – Remo Largo zum Basler Schulsystem

    Ein herzliches Danke an die TagesWoche für dieses Interview und die ganze Artikelserie. Es wäre schön, wenn endlich die längst fällige Bildungsdebatte in Gang käme. In Basel-Stadt wie in Baselland zeigen sich die Tendenzen der heutigen Bildungspolitik: Die Lehrkräfte werden entmündigt (man hört ihnen nicht zu, man verpasst ihnen einen Maulkorb, man unterstellt sie einer Schulleitung, die nicht aus dem Kollegium kommt und nicht pädagogisch denkt, sondern betriebswirtschaftlich und linientreu, und, um ein sprechendes Detail zu nennen: die FHS Pädagogik will die Sekundarlehrer möglichst nicht von der Uni übernehmen, sondern nur auf ihrem eigenen fachlichen Schmalspurniveau ausbilden, damit man sie dann besser am Gängelband führen kann). Und dazu wächst die Bildungsbürokratie ins Unermessliche. Damit werden die Schulen Opfer einer überhandnehmenden Oekonomisierung aller Bereiche durch die Übernahme betriebswirtschaftlicher Modeströmungen, was zum Beispiel auch in den Spitälern fatale Folgen hat. In den Schulen heisst das: Beurteilungen und Bewertungen von der ersten Sekunde an und die unsäglichen Vergleichs-Checks ("Steuerungswissen"). Es ist der Irrglaube, das alles vermessbar und statistisch auswertbar sei. Remo Largo versucht, Sachverstand, Erfahrung und kritisches Denken wieder zur Geltung zu bringen. Es ist zu befürchten, dass die Bildungsbürokraten nicht zuhören. Was Largo sagt, wird praktisch eins zu eins von den pädagogischen Alternativschulen wie der SOL (Schule für Offenes Lernen in Liestal) umgesetzt. Die Bildungsbürokratie versucht diese "Konkurrenz" folgerichtig mit allen möglichen Mitteln zu behindern.

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