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  • «Ich bin pädophil und suche Hilfe»

    Ich bin zwar kein Experte, dennoch denke ich, dass die meisten Pädophilen in ihren eigenen Geschichten Missbrauch erlebt haben. Ist dies nicht der Fall, so muss der Trieb genetisch angelegt sein. Erstere haben die Möglichkeit aus eigener Erfahrung zu reflektieren, was es für ein Kind bedeutet, in eine solche Situation zu gelangen. Offen bleibt, ob es viele Solche gibt, die sich bewusst zurückhalten. Ich hoffe es, denn ansonsten bleibt nichts zurück als die Erkenntnis, das der Trieb unsere Handlungen dominiert und nicht ein menschenmögliches, differenziertes Bewusstsein. Gerade bei diesem Thema offenbart sich diese Themenübergreifende Eigenart unserer Spezies.

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  • Warum wir so sind: Der Zusammenhang zwischen Psyche und Politik

    Das altbekannte Bild: Schwarz und weiss, reich und arm, links und rechts. Die Einen reissen, gehen rücksichtslos in die Offensive und achten Andersdenkende dabei kaum. Diese wiederum ziehen sich in ihrem Wesen zurück, differenzieren, wägen ab und agieren währenddessen kaum. Ein psychisch gesunder Mensch hat dabei aber die Balance. ist Mal proaktiv, Mal versunken in Introspektion. Dieser Mensch ist nicht einer Partei verschrieben. Er hat bei diesem Thema eine liberale Haltung, bei jenem eine konservative und dort eine sozialdemokratische. In einer Gesellschaft, in welcher bereits in der Grundschule die Prämisse Leistung gilt, wird diese geistige Flexibilität nicht geschult. So werden Menschen in einem Segment zu hochspezialisierten Produzenten, in anderen Bereichen aber zu starren, statischen Konsumenten. Nur deshalb ist es möglich, dass erwachsene Menschen über Mikro-targeting überhaupt zu beeinflussen sind.

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  • Kinder unter Dauerdruck – der Leistungswahn an Basler Schulen

    Während wir fast unsere gesamte Kindheit in Schulzimmern verbringen, lernen wir nicht nur Inhalte wie Mathe, Deutsch, Bio etc. Die Form, wie diese Inhalte vermittelt werden, ist mindestens so prägend für unsere soziale wie fachliche Entwicklung. Dass unsere Gesellschaft dabei auf Jahrhunderte alte Strukturen zurückgreift, ist kein Zufall. Diese preussische Dressur formt uns zu ängstlichen, unterwürfigen Konsumenten. Und diese Dressur wird von Entscheidungstreffern bewusst entschieden. Querdenker aber verändern die Welt. Ich hoffe, dass in der Pädagogik bald auch Solche auf den Plan treten. Es ist in einer Welt, in der sich mittlerweile ALLES so schnell verändert, von höchster Priorität.

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  • Wie eine Luzerner Immobilienfirma Basler Mieter «rausekelt»

    zum kotzen. ein paar designerpunks machen faxen mit pappteller und die bullen rücken an mit blaulicht. eine oberasoziale firma wütet in der stadt, einwohner werden offensichtlich verarscht und ein grossrat flüstert: dazu würde er nicht raten. chum fuck off.

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  • Alkoholverbot in Jugendzentren: Die unnötigste Abstimmung des Jahres

    Die Realität ist, dass oft gerade jene Jugendliche ein Jugendhaus aufsuchen, welche sich eine engere Bindung zu unserer Gemeinschaft wünschen. In diesen Jugendlichen sind Themen wie Alkohol, Kiffen, Koks, Videospiele, Einsamkeit oder allgemeine Überforderung auffällig präsent. Dies sind aber nicht die aktiven, Party-veranstaltenden Jugendlichen, welche für einen besonderen Anlass auftauchen und dann wieder in ihr breites, soziales Netz verschwinden. Egal ob Verordnungsweg oder Abstimmung, wir reden hier um den heissen Brei. Die Jugendhäuser bewegen sich stets in einer Grauzone. Illegales wird toleriert, irgendwo zwischen kiffen neben dem Haus und Warnungen ohne Konsequenz. Genau das schwächt die Integrität des Hauses und hat somit eine negative Wirkung auf die noch Jüngeren, die sich in ihren Herzen sagen: Hier, im niederschwelligsten Ort unserer Stadt, werden wir gar nicht ernst genommen. Also Bitte: Nehmt sie wie sie sind und seid offen für ihre Themen. Oder seid konsequent straft die Jugendlichen bei Gesetzesübertretungen. Aber das Wischiwaschi dazwischen lässt unsere Jugendlichen mit ihren Problemen alleine.

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  • Zehn Lieblings-Songs und -Drinks am Bar-Tresen

    Ich empfehle den song "learn to hug yourself" von von bobby rick pheromone und dazu ein kühles glas wasser.

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  • Die Hälfte der Schweizer Rentner legt noch Geld zur Seite

    naja, nach dem Krieg wurde die brandschatzkiste prall gefüllt durch Industrie, forschung, erst-, zweit- und drittwelt ressourcen. da liess sich feucht fröhlich die wirtschaft aufschwingen. jetzt machen es sich pensionierte windsäer bequem auf dieser plumpen wahrheit und hoffen, dass sie gerade noch dem sturm entgehen. passend zum heutigen fussballabend: nach dem krieg ist vor dem krieg. aber cool bleiben freunde. die zeiten waren immer irgendwie düster.

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  • Die Linke kocht ein zu fades Süppchen

    Meine Grossmutter wählt und stimmt nicht mehr, obwohl sie sich sehr interessiert für Politik. Sie sagt, sie sei zu alt dafür, dass müssen die Jungen machen. Ist ja ihre Zukunft. Ich sage zu ihr: Die machen das das nicht. Die spielen Pokemon. Sie zieht die Augenbrauen hoch: Was ist das? Industrielle Revolution, Grosi. Leere Urnen und volle Klapsmühlen.

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  • Baselbieter Künstler wollen stärker in der Politik mitmischen

    gibt es den genügend interessante kulturschaffende und politiker?

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  • Lob der Grenzen

    was übrig bleibt ist das gefühl, dass die heute fünfzehnjährigen den karren führen werden müssen. vor diesen fünfzehnjährigen haben alle angst. alle rechten, die mit plakativer polemik auf ihren bizeps aufmerksam machen wollen und alle linken, die mit intellektualisierter schrift sich erhaben ahnen.

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