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  • Wie wärs mit etwas Toleranz?

    haben sie sonst noch was zu sagen, herr auderset, oder wollen sie nur meine undiplomatische ausdrucksweise in frage stellen?

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  • Wie wärs mit etwas Toleranz?

    wenn sie so gerne auto fahren, dann werden sie doch lastwagenfahrerin frau katze. aber ich habe das gefühl, das reicht ihnen nicht sie holen die geschlachteten kühe, pferde, esel und güggel gleich prix garantie- und kiloweise per privatwagen aus dem detailhändler ich komm nicht klar bin perplex autos vorankommen ohne sich zu rühren

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  • Raus aus dem Hamsterrad

    iwo gemein fisch. ich hatte nur einen traum. ich träumte, wir sind grundlos glücklich. spontan, ehrlich, transzendent halt. aber die menschen lieben ihre handys, weil sie sind wie sie. programme.

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  • «Die Erbschaftssteuer ist ein Beitrag zum sozialen Frieden»

    Das Gesetz wird abgelehnt. Die Schweiz bleibt Tell'sche Heimat des persönlichkeitsgespaltenen Rabenvaters. In der Menschenrechtsstadt Genf wird weiter mit Lebensmitteln spekuliert. Links-Alternativ führt Basel, fein chemisch-säuberlich. Auf dem Zürcher Paradeplatz entwickelt sich der Dadaismus gewaltig abstrakt. Im behäbig-besonnenen Bern wird das Ganze in Windeseile reflektiert und die Ländler haben Dichtestress. Wäre die Schweiz ein Restaurant, ich glaube, ich würde es zum gespaltenen Apfel nennen.

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  • Das Drehbuch für die Zukunft des Films in Basel schreibt der Grosse Rat

    Stellen Sie sich vor Herr Tanner, es gibt Menschen, die Arbeiten an Kunst, Musik oder Filmprojekten, während sie nebenbei einer gesellschaftskonformen Lohnarbeit nachgehen. Wahrscheinlich haben sie eine tolle Lohnarbeitsstelle und konsumieren nach Feierabend genüsslich diverse Kulturprodukte von ihrem Schweineledersofa aus. Aber für Kunstschaffende geht nach der Lohnarbeit die Arbeit weiter. Sie versuchen, die Gesellschaft mitzugestalten und ihre Kreativität umzusetzen. Für Leute wie sie, welche "Seelenlosenunterstützung" brauchen.

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  • «Sexismus ist kein Frauenproblem»

    -- Sehsch i mach au Fehler

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  • «Sexismus ist kein Frauenproblem»

    Leichtsinnig wie ich mich ins Gefasel niederknie Ok, ich versuchs kontextravagant Vielleicht von unten nach oben Eher selten erklären Politiker in Arenen das so Demokratie funktioniert Von unten nach oben Also schön Thema für Thema Genau, lasst uns über Sexualität sprechen Und zwar schon früh, in jungen Jahren Alles ruhig und altersgemäss Lasset uns hören auf den Himalayadaleilama Sprechen wir über Ethik statt Religion In jungen Jahren, schön ruhig und ernst und naiv Lasst uns die Bomben lieber In x-beliebigen, popligen Foren platzen Als effektiv in Haushalte Wie mit Babys Autofahren: Auf jeden Fall nicht raushalten -- Aber lass lieber in einem popligen Forum bomben platzen

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  • «Sexismus ist kein Frauenproblem»

    Mit Verlaub, damit eine revolutionäre Veränderung eintreten kann, braucht es konsequente Haltungen. Ich denke da an die Millionen Frauen, die freiwillig in Kirchen helfen und sich mit "Im Namen des Vaters, des Sohnes und blablabla" bekreuzigen. Oder Frauen, die mit Kinderwagen in Kaffees sitzen, sich extrem aufgeklärt fühlen und dabei eine Bluse tragen, welche irgendeine traurige Mitdreissigerin in Malaysia mit knurrendem Magen und 6 Kindern zusammengenäht hat. Oder Frauen, die sich lieber von Statussymbolen und Ellbogenkraft imponieren lassen als von Empathie, Bescheidenheit und Rücksichtsnahme. Ich bin weder Feminist noch Machoman. Skeptisch werde ich allerdings immer, wenn ich das Gefühl habe, dass Solidarität selektiv betrachtet und gehandhabt wird. Solange wir keine globale, interethnische Solidarität auf die Reihe kriegen, solange ist unsere Gemeinschaft konfrontiert mit ausuferndem Ungleichgewicht jeglicher Art. Oder mit den Worten des deutschen Rappers Bushido: Jeder meiner Freunde fickt jeden deiner Freunde.

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  • Homophobie ist im Internet wieder salonfähig

    Damit ich einer Person Urteil über Homosexualität ernst nehme, sollte diese an beiden Ufern geplantscht haben. Sonst finde ich es immer ein bisschen langweilig. Stand der Faustregelforschung: So oft ein Mann homophobe Äusserungen macht, so oft denkt er beim onanieren an Männer.

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  • Der Verlierer ist – der Filmnachwuchs

    Freier Markt ist ein Argument. Die Handlungsfähige Schweiz fördert allerdings viele Projekte. Ich denke es ist keine Frage des Geldes als mehr der Interessen. Will die Schweiz eine Schmiede bieten für künstlerische Talente mit subversiven Ansprüchen, oder will Sie diese Talente verpuffen lassen unter dem Abwurf des Blockbusterbombardements. Nicht ausschliesslich, doch eher konservative Kräfte äussern sich missmutig gegenüber der (Jugend)Filmförderung. Es ist eine Frage der Haltung Anspruchsvolle Lernflächen für Vielfalt oder verwaltungsangenehme Triebhaltung.

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