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  • Wer Ausschreitungen rechter Gewalttäter relativieren will, versteht nicht, wie ernst die Lage ist

    Pipers würde da wohl sagen "Wenn der Feind bekannt ist, hat der Tag Struktur". Grundsätzlich richtig finde ich den Titel des Artikels. Ob Der Inhalt des Artikels den Ernst der Lage gerecht wird bezweifle ich stark. Knackeboul meint, dass die Sätze, welche seine Empörung über den weltweiten Neonazi-Mob, den Zweck der Verdrängung hätte. Ziel sei die Neutralisierung der nationalistischen Epidemie. Da bin ich der Meinung, dass diese Menschen nichts neutralisieren wollen, sondern sich hübsch in die Mitte positionieren um aus dieser vermeintlichen friedlichen Position sich von den vermeintlichen Gewalttäter zu distanzieren. Auch mir erscheint dies aus verschiedenen Gründen dumm. Mein Hauptgrund ist allerdings nicht der Michi, sondern die Verdrängung der Tatsache, dass die Gewaltbereitschaft von Menschen auch mit den sich mittig positionierenden zu tun hat. Knackeboul positioniert sich da eindeutig. Er ist Antifaschist, den Faschismus auch wenn er unterschiedlich definiert wird ist scheisse. Wie sich Knackeboul die Faschisten vorstellt erfahren wir im Abschnitt Bürger gegen Menschenfeinde. Dies wären also organisierte, gewaltbereite, antidemokratische Menschenfeinde und Nazi-Brut. Ihnen gegenüber stellt sich der Bürger Knackeboul mit seinen anderen Bürger um ihr demokratisches Recht wahrzunehmen. Hier beginnen seine Widersprüchlichkeiten. Diese sogenannten Menschenfeinden können ja Demonstrieren weil sie eben in einer Demokratie leben und eben auch Sie ihr demokratisches Recht wahrnehmen. Aber diese ach so tolle Demokratie funktioniert ja nicht da die Polizei ihre Aufgaben nicht wahrnimmt. Leider funktioniert aber nicht nur die Polizei nicht, sondern der ganze parlamentarpolitische Apparat dieser Demokratie nicht. Deswegen gibt es ja diese Menschen. Dies bringt Andreas Hagenbach in seinen Kommentar auf den Punkt. Vielleicht vergisst Knackeboul, dass diese menschenfeindliche Nazi-Brut auch Menschen sind. Oder vielleicht meint er nicht Menschenfeinde sondern Menschheitsfeinde. Hier gilt es festzuhalten, dass Knackeboul die menschenfeindliche Nazi-Brut zu entmenschlichen versucht. So ist es für ihn auch einfacher gegen sie wie auch immer vorzugehen. Es folgt nun die Schuldzuweisung am Faschismus die Welt abgefackelt zu haben, Millionen Tote gefordert zu haben und wir hätten zugeschaut. Gratuliere Knackeboul hast gut aufgepasst in der Schule und wahrscheinlich auch noch die entsprechenden Filme gesehen. Der Faschismus war ein super Geschäft für die Kapitalisten und ein super Werkzeug um die USA zum nachfolge Imperium der Engländer zu machen. Und "wir" haben nicht nur zugeschaut. Nein, wir haben kräftigt mitverdient und dazu beigetragen, dass der Krieg noch länger dauert. Und was die Millionen Tote angeht, schau dir doch mal die Zahlen der Menschen die jährlich im Kapitalismus durch unsere Demokratien und Lebensstandard ermordet werden mit Hunger, leicht zu behandelnden Krankheiten und Kriege mal an. Da erblasst dein Faschismus daneben. Tja Knackeboul ich würd sagen du bist derjenige der verdrängt und froh ist, dass er sich von dieser menschenfeindliche Nazi-Brut distanzieren kann. Ansonsten müsstest du dir der Ohnmacht stellen, wie wir das herrschende System ändern damit wir als Menschheit überleben und vielleicht es auch noch schaffen in eine sozialgerechten und ökologischen Welt fröhlich zu leben. Zum Schluss noch kurz zu deinen Toleranz-Paradoxon. Meinungsfreiheit ist keine Uneingeschränkte Toleranz. An euch von der Tageswoche einen Kompliment. Das Geschäftsmodel mit Knackeboul geht gut auf. Auf solche Meinungen muss man ja etwas sagen. Jedoch überzeugt mich solcher Inhalt sicherlich nicht euch zu unterstützen. Lasst nächstes Mal lieber den Andreas Hagenbach was schreiben.

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  • Schweizer, esst Cervelats gegen die Islamisierung des Lagerfeuers

    Super auf den Punkt gebracht. Danke

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  • Fussball verbindet und Fussball verblendet

    In polly boikos worten: einige idioten glauben immer noch bei der wm ginge es um Fussball. https://www.youtube.com/watch?v=Lkf2xcBYzjU&feature=youtu.be Und wer über Demokratie sich bilden will hier ein sehr empfehlenswerter link: https://www.youtube.com/watch?v=aK1eUnfcK4Q

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  • Aufwachsen am Stadtrand: Wie Basels ärmste Kinder leben

    Lobenswert die Kritik an der stattfindenden Vertreibung der Einkommensschwachen durch immer höheren Mietpreisen und der Untätigkeit der BS-Regierung. Sehr schlecht kommt bei mir und einigen, welche im Quartier wohnen, und vielleicht auch nicht den traditionellen bürgerlichen Wertvorstellungen nachgehen, die undifferenzierte Beschreibung der Kinderschicksale. Wie hätten es sie den gerne, alle ganztägig in Förderprogrammen mit super Lehrer damit sie Teil des Systems werden, der die Situationen schafft. Oder vielleicht lieber zuhause versorgt jeder für sich vor der Spielkonsole. Auch stosst mir die Fixierung auf die Armut als Problem, welches es auch tatsächlich darstellt, ohne die bürgerliche Wohlstandsverwahrlosung dieser Kinder zu betrachten. Die Kinder als Aufhänger für verortbare soziale Ungerechtigkeiten in BS zu benützen erscheint mir billig, undifferenziert und ungerecht. Und angehört werden vielleicht die Anwohner und vielleicht schaffen sie es sogar sogenannten billigen Wohnraum durchzusetzen, aber schaut euch Mal an was heute als billig gilt und was die Einkommensschwachen bekommen. Auch zeigen die Erfahrungen vergangener Beteiligungsgruppen, dass Sie höchsten angehört werden, jedoch bestimmen tun andere. In diesen vor bürgerlicher Moral und Rechtsgläubigkeit triefenden Artikel wird ausgeklammert wie die regierenden in Basel die Abhängigkeit von Multis (Pharma, Banken, BIZ, grösste Söldnerfirmen, Versicherungen) eingegangen ist und diese die Basler parlamentarische Politik bestimmen. Will Mensch in Basel wissen was Sache ist so gehe er zur HKBB und schaue sich dort mal um. Und bitte fragt euch Mal wie es möglich ist, dass soviel soziale, wirtschaftliche und rechtliche Ungerechtigkeit herrschen kann im reichsten Land der Schweiz.

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  • Wir müssen nicht mit Faschos reden!

    Zunächst einmal und der fairness halber : ich bin kein Fan von Knackeboul. Der Artikel ist nichts anderes als ein populistischer Versuch die bürgerliche Mitte dazu zu bewegen mittels Meinungsäusserungsverbot die "Demokratie" zu verteidigen. Grund hierzu sieht er in dem Erstarken der Rechtsaussen-Parteien und Promis, mit ihren fremdenfeindlichen, sexistischen, faschistischen usw. Äusserungen. Zu diesen zählt er auch noch die Putinversteher oder -verehrer, die Impf- und Geoengineeringkritiker, die Zweifler an Terroranschlägen und die Verschwörungstheoretiker. Die oben erwähnte Lösung soll die moderne Gesellschaft und den Frieden bewahren. Die moderne Gesellschaft? Welche den? Der globale Kapitalismus oder Neoliberalismus? Könnte es nicht sein, dass das Erstarken des braunen Gedankenguts mit dem zu tun hat? Investiert mensch Zeit in der geschichtlichen Aufarbeitung der Weltkriege, so geht es da nicht nur um Gedankengut sondern auch um internationale Wirtschafts- und Finanzinteressen. Aber um beim Gedankengut zu bleiben, weiss Knackeboul, woher dieses Gedankengut stammt. Waren nicht da Eugeniker in den VSA Vorreiter? Zählen eigentlich nur die Toten in Europa? Was ist mit den Millionen, welche an Hunger ermordet werden jedes Jahr? Ist das die Folge des braunen Schlamassels oder der modernen Gesellschaft. Könnte es sein, dass der gesellschaftliche Rechtsruck eine Folge des Abbaus der Mittelschicht durch die ach so "moderne" Gesellschaft. Ist es nicht die moderne NATO Gesellschaft, welche Fundamentalisten mit Waffen und Geld unterstützt. In der Ukranie sogar direkt offen Faschisten unterstützt gegen den bösen bösen Russen? Der sogenannte Frieden den du und ich hier frönen, ist nur möglich dank dem Export von Kriegen im Ausland. Hast du dir nicht vielleicht Mal gefragt ob nicht genau diese Mittelschicht diejenige ist, welche in ihren rechtschaffenen Glauben den braunen Schlamassel ermöglichte. Ausser deiner Empörung über dem Erstarken der Rechtsaussenpositionen teile ich weder deinen Lösungsweg noch deine Diffamierung von Menschen, welche sich für den Frieden einsetzen. Wer sich für den Frieden einsetzt und es nicht fertig bringt NATO und Kapitalismus mit auch nur einen Wort zu kritisieren ist ein Populist, welcher sich und die Mitte als die Guten sieht und alle anderen die Bösen. Zwar widersprüchlich aber sehr unterstützungswürdig ist dein Aufruf zu reden. Vielleicht nicht nur mit dem Kumpel?

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  • Russland schliesst neue Waffenruhe in Aleppo vorerst aus

    Hallo zusammen und gleich mal alles Schöne zum Geburi Zunächst einmal möchte ich kurz auf das Thema "Journalismus steht in der Krise..." und "Facebook frisst die Medienwelt" eingehen. Der Journalismus in den Hauptmedien steck auch meiner Meinung nach in der Krise. Dies hat der Journalismus in den Hauptmedien aber selber zu verantworten, da Sie weder Mut, noch Meinungsvielfalt, noch unterschiedliche Sichtweisen (multiperspektive) auf irgend ein Thema bringt. Was dazu führt, dass die neuen Medien benützt werden wie z.b. Facebook, wo die Leserschaft schnell sich verschiedene Positionen zu einen Thema in kurzester Zeit aneignen kann. (Facebook ist aber nicht mein Informationswerkzeug und ich würde ihn auch nicht empfehlen) Somit ist die Krise des Journalismus lediglich die Krise der Hauptmedien und nicht allgemein der Medien. Diese Krise haben die Hauptmedien mit ihrer einseitigen (zum Teil copy and paste vorgehen) Berichterstattung selber zu verantworten. Dies gilt auch für euch, wie es der obige Artikel aufzeigt. Hierbei geht es z.B. um die Deutungshoheit von Begriffen, welche einfach übernohmen wird, was grundsätzlich ok wäre, auch eine andere mögliche Deutung ebenfalls aufgezeigt werden würde. Im Artikel wird die Deutunghoheit der Hauptprintmedien einfach übernohmen, was insofern legitim ist als es die Deutung der US-Nato-Koalition ist. Diese darf jedoch sicherlich hinterfragt werden. Beispiel: Im Artikel wird von "bewaffneten Regierungsgegnern", "Aufständischen" und "Kämpfer" geschrieben. Bedeutet dies nun, dass die Tageswoche die sogennanten IS-Terroristen als bewaffnete Regierungsgegner, Aufständische und Kämpfer betrachtet? Diese sind nämlich auch in Ost-Aleppo und kämpfen ebenfalls gegen die syrische Regierung. Wäre es nicht angebracht dies zu erwähnen, so dass die Wahrnehmung der Leserschaft nicht manipuliert wird? Es wird der Leserschaft glauben gemacht all diese Aufständischen usw seien die Guten und die syrische Regierung und die Russen die Bösen. Informativ wäre es auch, wenn ihr Mal darauf eingehen würdet in wie weit der bewaffnete Widerstand gegen eine Regierung legitim ist. So stellt sich die Frage wie wir, der Westen, mit bewaffneten Widerstand bei uns umgehen und ob dies den Legitim war und ist. Aber natürlich ist das bei uns anders, denn wir sind ja Demokratien und Assad ist ja ein Teufel von Diktator. Oder tausche ich mich da und Syrien war vor der US-Nato-Eu Intervention ebenfalls eine Demokratie mit einer allgm. Religionsfreiheit? Was wird mir hier eigentlich mit diesen Artikel eingegeben? Ganz manipulativ sind die Sätze "Der Westen wirft ihnen indes Angriffe auf Zivilisten vor. Die UNO untersuchen mögliche Kriegsverbrechen." Ja es stimmt sicherlich, dass egal wer bomt er auch Zivilisten tötet. Wäre es aber nicht angebracht festzuhalten, dass gemäss Völkerrecht die US-Nato-EU-Koalition-Intervention in Syrien ein Kriegsverbrechen darstellt, da Sie ohne Einwilligung der syrischen Regierung geschieht? Wäre es nicht angebracht da gleich noch einen Artikel anzuhängen, welcher darauf eingeht, dass heute trotz erwissenen Tatbestand des Kriegsverbrechen gegen den Irak noch kein westlicher Regierungverantwortlicher verurteilt worden ist? Was wird mit diesen undifferenzierten und einseitigen Formulierungen der Leserschaft eingegeben? Vielleicht: Wir sind die Guten und die anderen die Bösen? Klickt man auf den Knopf "Hintergrund zum Artikel* erfährt die Leserschaft, dass der Text von der sda stammt. Copy and Paste??? Vielleicht ist es ja arrogant von mir euch darauf aufmerksam zu machen, dass wir aktuell eine Medienrevolution erleben, welche damit aufräumt, dass nur noch der Sieger (was für ein Sieg das ist sei dahingestellt) die Geschichte schreibt, sondern auch die Verlierer sich heute in kürzester Zeit ausdrücken kann. Dieser Artikel zeugt nicht vom Bewusstsein darüber. Es zeugt auch nicht vom Bewusstsein, dass die Leserschaft langsam ein neues Medien verhalten entwickelt aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten der Informationsbeschaffung. Ich wünsche euch für die Zukunft viel Mut und Risikobereitschaft differenziert und aus unterschiedlichen Sichten (auch die für uns unangenehmen (Nestbeschmutzenden) Sichten) eure Themen zu bearbeiten. Ein anderes aber doch interessantes Konzept verfolgt free21. Frieden burro

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