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  • Viel zu viele Gymnasiasten: Basler Lehrkräfte müssen die Schraube anziehen

    Unsinn! Glauben Sie ernsthaft, dass Kinder aktuell plötzlich so viel mehr Lernpotenzial haben? Viele Eltern drängen ihre Kinder heutzutage förmlich dazu ins Gymnasium zu gehen. Eine Lehre erscheint heute vielen Eltern nicht mehr gut (sicher) genug. Für immer mehr Berufe braucht man heute ein Studium in irgendeiner Form - am besten gleich noch den Master. Das verursacht natürlich Unsicherheit. Diese "Überakademisierung" halte ich für ein grosses Problem, das viel zu wenig ins Auge gefasst wird. Wenn das Kind nicht genügend gute Leistungen hat, wird dem Lehrer dann teilweise noch mit dem Anwalt gedroht. Allerdings wäre es wesentlich besser, wenn einige Kinder von vorneherein nicht ins Gymnasium eingestuft würden, denn der Leistungsdruck und die grosse Enttäuschung, wenn sie dann feststellen, dass sie es doch nicht schaffen (und damit auch noch die Eltern enttäuschen) schadet einem Kind weitaus mehr. Jemand den es später dann doch reizt zu studieren und Passion und die Selbstdisziplin hat, kann die Matur immer noch auf zweitem Bildungsweg nachholen. Zudem gibt heute schon viel zu viele Studierende. Dann auch noch sehr viele von der Sorte, die gar nicht wirklich ein Ziel mit dem Studium anstreben, sondern nur studieren, um etwas gemacht zu haben. Mama und Papa zahlens ja.

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  • Er mieft, frisst unser Obst und es gibt immer mehr davon: Der Stinkkäfer erobert Europa

    Danke für den Artikel! Wir haben enorm viele von denen im Gundeli. Kaum ist das Fenster auf, spaziert so einer an den Wänden herum.

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  • Kopftuch am Arbeitsplatz: Was die Leser davon halten

    @ peter meier Da machen Sie es sich mit Ihrem Atheismus jetzt aber sehr einfach. Das Ziel einer Religion war nie und nimmer Menschenmassen zu kontrollieren. Was Sie beschreiben sind die Vorgänge in Sekten. Und behaupten Sie jetzt bloss nicht, dass Religionen grundsätzlich Sekten seien. Es gibt Menschen, die diese Überlieferungen wortwörtlich nehmen, es gibt aber auch eine ganze Menge Leute, die sich für eine Religion entscheiden, weil sie auf einer Sinnsuche sind oder Religion ihnen einen gewissen Halt gibt. Dies sollte man auch als Atheist respektieren. Seit Menschengedenken war es dem Menschen ein Bedürfnis Erklärungen für gewisse Vorgänge in der Natur zu haben, worauf Mythen und Geschichten entstanden. Heute können wir Naturphänomene grösstenteils durch die Wissenschaft erklären und viele Menschen haben sich vom Glauben abgewandt. Doch in, sagen wir mal Ur-menschlichen Situationen, wie z.B. der Angst vor dem Tod fangen Menschen häufig plötzlich an zu beten, selbst strikte Atheisten. Auch diese Erklärung für die Entstehung der Religionen greift natürlich viel zu kurz, aber es ist eine davon. Zurück zum Islam: Auch diese Frauen halte ich für aufgeklärte Musliminnen, welche den Koran nicht wortwörtlich auslegen, sondern ihre Religion bewusst gewählt haben, weil sie in ihr wahrscheinlich einen Halt finden und das respektiere ich. Allerdings interessiert mich warum sich (laut TW) dann zumindest eine von ihnen ohne Kopftuch unwohl fühlt, wenn es wirklich nur eine Glaubenssymbol ist und sie auch ohne Kopftuch vollkommen akzeptiert wäre.

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  • Kopftuch am Arbeitsplatz: Was die Leser davon halten

    Auch ich halte es für eine absolute Unverschämtheit Frauen aufgrund eines Kopftuches nicht einzustellen oder gar zu beleidigen. Ich wünsche den betroffenen Frauen viel Erfolg und Energie bei ihrer weiteren Suche! Allerdings, bin ich gerade vor dem Hintergrund der religiösen Textstellen, welche die TW nennt, unsicher was die eigentliche Botschaft des Kopftuches ist. „Eine der Geschichten geht, salopp erzählt, so: Eine von Mohammeds Frauen wurde auf der Strasse von Männern belästigt. Eines Tages verhüllte sie Körper und Gesicht und wurde auf einmal respektiert und als Mensch behandelt. Da schickte Allah Mohammed die Nachricht, alle seine Frauen sollten sich verhüllen, um sich zu schützen und nicht als sexuelle Objekte behandelt, sondern als Personen respektiert zu werden.“ Selbst wenn diese Textstellen heute von modernen Muslimen anders ausgelegt werden, der Grundgedanke der Ideologie (eine Frau verhüllt sich um sich vor Blicken zu schützen) wird scheinbar weitergeführt und repräsentiert auch etwas. Bei mir werfen sich da Fragen auf. Jetzt mal ganz naiv gefragt: Wird eine Frau ohne Kopftuch im weitesten Sinne als sexuelles Objekt betrachtet und ist weniger zu respektieren? Von wem? Nur von streng religiösen Personen oder generell in der muslimischen Gesellschaft? Wie äussert sich das? Und darüber hinaus: was für weitere „Schutzmassnahmen“ wären nötig um als ehrbar zu gelten?

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