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  • Sektengroove in der Kirche

    Vielen Dank, Frau Fopp für diese weiteren Reportagen! Leider kann auch ich aus persönlicher Erfahrung bestätigen, dass die Mitwirkenden in der Gellertkirche nicht halb so offen sind, wie sie sich gerne geben. Es grenzt an Zumutung, dass Herr Kundert derart feige argumentieren muss, und die Landeskirche dadurch offenbar sektiererisches Verhalten schützt - ein guter Grund, aus der reformierten Landeskirche auszutreten. Jesus übrigens brauchte auch keine Kirchen oder groovy Worship, um mit seinen Gefolgsleuten zu beten - ein bisschen Ruhe und Besinnung reichten völlig, um in sich zu kehren und zu überlegen, was "das Richtige" zu tun sei. So weit ich weiss, war das dann meist etwas Gutes zu tun oder Leiden zu heilen und nicht den Mitmenschen vorschreiben, wie sie zu leben haben. Aber dafür müsste man sich halt Zeit nehmen, etwas Selbstreflexion betreiben und nicht zuletzt denken - Dinge, die mitunter etwas unangenehm und/oder anspruchsvoll sind. Wie viel einfacher ist es doch, sich unter Berufung auf ein Buch über andere zu erheben und diese zu verurteilen. Je gläubiger, desto undifferenzierter. Oder anders: Solche suppressiven und manipulativen Dinge funktionieren immer dann so gut, wenn genügend Idioten bereit sind, diesen zu folgen. (Hat übrigens auch im historischen Kontext in Europa schon einige Wellen geschlagen.)

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  • Kirche in der Krise? Die Gellertkirche ist für die Reformierten ein Segen

    übrigens auch symptom sektiererischen denkens (http://infosekta.ch/was-ist-eine-sekte/sektenmerkmale/) ... schade um die landeskirche, aber bei der ausbildung des pfarrers (bethel-church) nicht weiter verwunderlich. schade allerdings um die etwas unidimensionale berichterstattung. übrigens, die einzige frage, die homosexuell liebende haben, ist: warum sich die gläubigen mitbürger in ihre liebe einmischen müssen.

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