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  • Basel und die Flüchtlinge: Angst vor der eigenen Verantwortung

    Und für alle, die interessiert sind, wie es wirklich ist, der Link auf die Bestätigung des SEM: http://www.wsu.bs.ch/dam/jcr:3bc728ae-3244-4383-99c7-717c03597675/Mail_SEM_an_WSU_26072018.pdf Christoph Brutschin

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  • Basel und die Flüchtlinge: Angst vor der eigenen Verantwortung

    Unglaublich, dass hier auf dem Altar des Thesenjournalismus nun sogar überprüfbare Fakten geopfert werden: Entgegen der Aussage von Herrn Renato Beck hat der Kanton Basel-Basel-Stadt die erwähnten Resettlement-Flüchtlinge freiwillig und ohne Anrechnung an die allgemeine Übernahmepflicht aufgenommen, mit anderen Worten mehr gemacht, als er von Gesetzes wegen hätte tun müssen. Schon fast zur Randnotiz verkommt damit die falsche Angabe, woher diese Flüchtlinge stammen. Beides hätte sich mit einem Telefon beim SEM oder beim WSU verifizieren lassen. Das Beck‘sche Vorgehen zu beurteilen, fehlen mir schlicht die Worte. Christoph Brutschin

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  • Basel und die Flüchtlinge: Angst vor der eigenen Verantwortung

    Liebe Rita Wozu es in Basel eine rot-grüne Regierung gibt? Sicher auch, damit Menschen wie Du immer etwas zu „nörzelen“ haben. Spass beiseite, wenn eine Einladung zu einer Tagung in Süditalien erst 8 Tage vor Durchführung beim - thematisch nicht zuständigen - PD eintrifft und die dann nur schon terminlich logische Absage subito bei der Presse landet, dann muss man nur noch 1 und 1 zusammenzählen, um zu wissen, um welche Art von Inszenierung es sich hier handelt. Und falls es interessiert, zeige ich Dir gerne auch vor Ort, was die Aufnahme und Betreuung von Schutzsuchenden in Basel-Stadt unterscheidet und ausmacht - meld‘ Dich für diesen Fall einfach! Herzliche Grüsse, Christoph Brutschin

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  • Basel und die Flüchtlinge: Angst vor der eigenen Verantwortung

    Natürlich wär‘s der journalistischen These abträglich gewesen, einer wenigstens einigermassen ausgewogenen Berichterstattung allerdings hätte es gut getan, wenn Erwähnung gefunden hätte, dass der Kanton Basel-Stadt eben erst eine zweistellige Anzahl sogenannter Resettlement-Flüchtlinge aufgenommen hat. Dies geschah übrigens frewillig, ohne Tageswoche-Haudrauf und ohne Interpellationen. Gleiches liesse sich schreiben über Zeiten starken Zustroms von Schutzsuchenden in die Schweiz, in denen Basel-Stadt immer wieder Hand geboten hat, mehr als das Bundesoll an Plätzen zur Verfügung zu stellen. Aber klar, Deklamationen und Tagungen können medial besser inszeniert werden als die tägliche Kärrnerarbeit, welche die zuständige Abteilung in der Sozialhilfe hier aufs Allerbeste leistet. Christoph Brutschin

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  • Basler Wohnungsmarkt treibt Menschen in staatliche Abhängigkeit

    Lieber Christoph Ich hoffe, Du erlaubst mir, den Faktenkranz Deines Beitrags etwas enger zu knüpfen. Zuerst ist wichtig zu wissen, dass die Familienmietzinsbeiträge nicht an Sozialhilfebezüger/innen ausbezahlt werden, sondern an Personen und Haushalte, die über ein Erwerbseinkommen verfügen, das aber so klein ist, dass sie nicht über die Runde kommen. Diese Sozialtransfers helfen mit anderen Worten mit, dass jemand gar nicht erst zur Sozialhilfe gehen muss. Weiter ist es nicht so, dass diese Zuschüsse dem Vermieter ausbezahlt würden. Sie gehen direkt an die Bezugsberechtigten, der Vermieter weiss davon nichts, womit auch die These „Vermieter erhöht Mieten, weil er weiss, dass diese bezuschusst werden“ hier sicher nichts zu suchen hat. Familienmietzinsbeiträge heisst das Ganze übrigens nur deshalb, weil die Mieten und gewisse Belegungsrichtlinien als Bemessungsgrundlage gelten. Man kann das Geld mit anderen Worten auch für anderes verwenden. All das lässt sich übrigens mit zwei Klicks auf www.asb.bs.ch nachlesen, wenn man will. Ebenfalls sehr holzschnittartig kommt die Forderung daher, auf Instrumente wie die Familienmietzinsbeiträge zu verzichten und dafür Liegenschaften zu kaufen. Nehmen wir also einmal an, Basel-Stadt kauft eine Liegenschaft im Gundeli und stellt diese jemanden zur Verfügung, der mit seiner Familie im St. Johann in einer (zu) teuren Wohnung wohnt. Und nun: Kinder aus Schule und Umfeld reissen und ins Gundeli verfrachten? Hier helfen gezielte Zuschüsse viel besser, ganz allgemein ist eine Mischung der von Dir propagierten Objekthilfe und Subjekthilfen wie den Familienzuschüssen zielführender als dogmatische Bevorzugung des einen oder anderen. Ich schliesse mit dem Angebot, Dich doch jeweils kurz beim Amt für Sozialbeiträge oder bei mir zu melden, bevor Du zum zugegebenermassen komplexen Thema der individuellen Sozialtransfers schreibst. Nun aber wünsche ich Dir schöne Pfingsten und grüsse herzlich. Christoph Brutschin Ihr Beitrag...

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  • Christoph Brutschin ist für Sonntagsverkauf

    Lieber Christoph Unterschied ist, dass der von Dir erwähnte Vorschlag ausserhalb des Gesetzes liegt, der hier im Artikel beschriebene Ansatz dagegen innerhalb. Wenn sich Dein Mütchen also später ganz abgekühlt hat, empfehle ich dazu die Lektüre des eidg. Gesetzes über das Arbeitsrecht - dies allerdings nur dann, wenn Dir - wie mir - am Rechtsstaat gelegen sein sollte. Geniess den Sommer, viele Grüsse, Christoph Brutschin

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  • Leere Büroflächen haben sich in Basel verdoppelt

    Sehr geehrter Ces - der Titel kommt natürlich wunderbar reisserisch daher, von daher ist die Reaktion verständlich. Entscheidend bleibt aber die im Artikel auch erwähnte Angebotsquote, die in Basel auch weiterhin sehr tief bleibt. Dazu kommt, dass einige der freien Flächen aufgrund von Lage und Grösse nur wenig Interessenten anziehen. Von daher bin ich schon der Meinung, dass die geplanten Erweiterungen auf dem Stücki-Areal sehr sinnvoll sind. Christoph Brutschin

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  • Wo der Fussball keine Weihnachtspause kennt

    Prima Beitrag - noch schöner ist englischer Fussball nur über Ostern, weil's dann gegen Ende Saison geht. Informativ ist übrigens auch das 11 Freunde-Sonderheft "London calling", vor allem der Beitrag über Leyton Orient - wunderbar! PS: Das Bild zeigt nicht den Selhurst Park, sondern "The Valley", das Heimstadion der Addicks (Charlton Athletic)

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  • Innovationspark Allschwil: Die Erfolgsgeschichte zeigt Risse

    Ehrlich gesagt weiss ich nicht, ob ich mich jemals an die Tatsache gewöhnen werde, dass eine Vielzahl getexteter Medienbeiträge in der Region unterdessen nach ziemlich gleichem Muster verlaufen: Man nehme irgend ein Infrastrukturprojekt, mache ein paar Telefonate, um den Eindruck vertiefter Recherche zu erwecken, erwähne aber all das nicht, was die geplante Schlechtschreibe in Frage stellen könnte - so auch hier: Beim leicht hämisch als "Innovationspark Allschwil" bezeichneten Projekt handelt es sich in Tat und Wahrheit um einen Teil des Schweizerischen Innovationsparkes - vgl. http://www.sbfi.admin.ch/themen/01367/02589/index.html?lang=de. Die Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Jura (der im Artikel nicht einmal erwähnt wird) haben sich dabei gegen durchaus steife, innerschweizerische Konkurrenz durchgesetzt und sind nun Teil dieses Innovations-Netzwerkes - vgl. https://www.switzerland-innovation.com/. Es geht dabei übrigens nicht um eine Art Gewerbepark, den man auf Teufel komm' raus mit Unternehmen füllen muss. Vielmehr ist es das Ziel, an der Schnittstelle zwischen Forschung und wirtschaftlicher Verwertung Raum zu schaffen für sogenannt präkompetitive Projekte. In diesem Zusammenhang hätte wohl auch erwähnt gehört, dass das Parlament des Kantons Jura vor Ostern einstimmig einem entsprechenden Kreditantrag zugestimmt hat, ähnlich wie vorher Basel-Landschaft (bei wenigen Gegenstimmen) und Basel-Stadt (bei einer Gegenstimme). Grundsätzlich wird kaum in Frage gestellt, dass an der Basis der Beschäftigung künftiger Generationen die Fähigkeit zur Innovation steht. Vor diesem Hintergrund hätte gerade auch der Innovationspark Nordwestschweiz eine kritische, die GESAMTE Faktenlage darstellende journalistische Begleitung verdient. Dass dazu neben mir sicher auch die Volkswirtschaftsdirektoren der Kantone Basel-Landschaft und Jura der Tageswoche Auskunft erteilt hätten, sei hier nur am Rande erwähnt, Christoph Brutschin

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  • Von 200 auf 2000: Immer mehr Familien benötigen staatliche Hilfe bei der Miete

    Im Beitrag wird der Eindruck erweckt, der vergrösserte Bezüger/innen-Kreis sei allein das Ergebnis steigender Mieten. Dazu muss man wissen, dass für die Berechnung des Anspruchs auf Familienmietinsbeiträge die Haushaltgrösse und das Einkommen herangezogen werden. Es war nun ein bewusster Entscheid - auch in Aufnahme der Argumente eines parlamentarischen Vorstoss - diese Einkommensgrenzen zu senken und damit den Kreis der Anspruchsberechtigten substanziell zu erweitern. Echt oder vermeintlich steigende Mieten haben damit nichts zu tun. Ebenfalls ist es nicht so, dass diese Beiträge für die Zahlung von Mieten verwendet werden müssen; sie werden vorbehaltslos ausbezahlt und können damit auch zur Bestreitung des allgemeinen Lebensunterhalts verwendet werden - sie sind mit anderen Worten ganz normale , anderswo allerdings gar nicht existierende Sozialtransfers an allgemeim einkommensschwache Haushalte, die in den letzten Jahren um fast 10 Millionen Franken jährlich gesteigert werden konnten. All' das hätte sich mit drei Klicks auf der Website des Amtes für Sozialbeitröge oder mit einem Telefonanruf bei mir in Erfahrung bringen lassen Christoph Brutschin

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