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  • Pegida will wieder in Basel demonstrieren

    Und wenn wir 1000mal dagegen auf die Strasse gehen müssen, gehen wir 1000mal. Kein Fussbreit den Faschisten von PEGIDA.

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  • Parkplätze am Unteren Rheinweg sollen neuem Begegnungsort weichen

    Ich bin dort im Sommer oft am Rhein, die Parkplätze stören nicht wirklich. Mindestens einen Teil davon könnte man behalten und zu Behindertenparkplätzen machen, damit auch Leute mit körperlichen Problemen einen einfacheren Zugang zur Rheinpromenade haben. Aber BITTEBITTE keine weitere Buvette! Jede weitere Buvette wertet das Flair der bestehenden ab und dazwischen bleibt kein Freiraum mehr um einfach am Rhein zu sein ohne gleich das Gefühl zu haben in einem Gartenrestaurant zu liegen. Mehr Buvetten sind nicht automatisch besser. Die Rheinpromenande würde damit zu Tode entwickelt und verkommt zu einer Steinen-in-Badehosen.

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  • Ob Fessenheim abgeschaltet wird, ist doch wieder offen

    Typischer Grosskonzerne-Staats-Filz. Wie in der Schweiz auch (z.B. Axpo). Getrieben von Gier und Profit auf Kosten der Allgemeinheit werden Sicherheitsbedenken einfach ausgeklammert, ignoriert und 100'000e Menschen werden einem vollkommen unnötigen Risiko ausgesetzt, dessen Kosten (sowohl die gesundheitlichen als auch die materiellen) sie im Ereignisfall alle selber tragen müssen. Unnötig schon alleine deshalb, weil die Lösungen bereit liegen. Aber die Profiteure der ganzen Sache sind politisch zu gut vernetzt. Fessenheim muss vom Netz, genauso wie die alten Töpfe in der Schweiz. Atomkraft kann nie nachhaltig, wirtschaftlich und 100% sicher sein. DIe unsrigen haben wir immerhin in der Hand und wir können uns am 27. November für eine vorwärtsgerichtete, zukunftsfähige Energiepolitik und gegen das Klumpenrisiko (in jeder Hinsicht) entscheiden.

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  • Eine Klippe für Basel

    - Das Abwasser von knapp 8 Millionen Menschen in der Schweiz landet, mal gereinigt, mal als Überlauf aus veralteten Kläranlagen in unseren Flüssen und letzten Endes im Meer. Je nach Region im Mittelmeer, dem Atlantik (Nordsee) oder dem Schwarzen Meer. Feststoffliche Abfälle, die leider immer wieder in unseren Gewässern landen, finden, wenn sie klein genug sind, ihren Weg durch Wehre, Rechen und Stauhaltungen bis in die Ozeane. - Der Lachs, der in längst vergangenen Tagen auch bei Basel vorbeizog und dank den Bemühungen verschiedener Umweltorganisationen hoffentlich auch bald wieder hier anzutreffen ist, verbringt den Grossteil seines Lebens im Meer. Der Aal wandert zur Fortpflanzungszeit aus unseren Flüssen ab und vermehrt sich im Ozean. - 2009 wurden gemäss BAFU Statistik in der Schweiz rund 56‘000 Tonnen Fisch konsumiert. 2/3 davon oder ca. 37‘000 Tonnen (!) Meeresfisch. Fisch also, der gefroren, frisch, in Dosen gequetscht in die Schweiz importiert wird. Das sind nur drei Beispiele, wie unser Handeln und unser Konsum direkt mit dem Weltmeer verknüpft sind und dieses beeinträchtigen. Lese ich in einzelnen Kommentaren, dass das Meer nicht nach Basel gehört, kann ich nur feststellen: Basel ist bereits am Meer. Wenn sich nun das Ozeanium dieser Thematik annimmt und in der Bevölkerung die Verbundenheit zu den Ozeanen verankert und mit Wissen und Aufklärung bereichert, ist das eine wünschenswerte Sache. Der fundamentale, pauschale Widerstand gegen das Projekt ist undifferenziert und wenig konstruktiv. Ich sehe darin, im Gegensatz zum Projekt selbst, keinen Ansatz wie wir als Gesellschaft dem grundlegenden Ziel näher kommen den Wissensstand über die Natur, die Verbundenheit zu Lebensräumen und damit den Schutz der Umwelt zu verbessern. Eine wirklich konstruktive Diskussion zum Projekt selbst erübrigt sich hier. Auch wenn das Ozeanium mit einem einzigen riesigen Becken von 500‘000 Kubikmetern Inhalt und 20 Meeräschen geplant wäre, man ist schlicht aus Prinzip dagegen. Schade.

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  • Streit um geplantes Ozeanium an der Heuwaage

    Ich finde es spannend zu lesen, wie oft der Fernseher bzw. die Kinoleinwand als das geeignete Mittel zur Sensibilisierung und Bildung erwähnt wird. Lieber Schulkinder und andere Interessierte stundenlang vor Leinwänden sitzen lassen, als ihnen die Möglichkeit geben, einen Fisch, eine Qualle, einen Schwamm, eine Muschel etc. zu beobachten und dabei zu entdecken, was die Faszination dieser Lebewesen ausmacht? Beobachtungen in freier Natur sind natürlich wesentlich wertvoller als solche im Zoo, das ist sicher. Genauso sicher ist es aber auch, dass nicht alle ans Meer fahren können und sollten. Der touristische Druck auf die Meeresregionen ist bereits enorm gross und die ganze Fliegerei ein Klimakiller erster Güte. Klar ist aber auch: Tierhaltung ist immer kritisch und es muss eine kritische Auseinandersetzung dazu geben. Das gilt im Übrigen genauso für Nutztiere wie für Zootiere. Nur: in den zoologischen Gärten kümmern sich Pfleger und Kuratoren intensiv um die Tiere. Profis also, die davon leben, dass das Wohlergehen der Tiere, soweit dies in Gefangenschaft möglich ist, gesichert ist und die viel Wissen, Zeit und Ressourcen aufbringen um möglichst auf eigene Zuchten oder solche anderer Aquarien zurückgreifen zu können. Letzen Endes würde es mich wunder nehmen, wie viele der Ozeanium Gegner sich denn tatsächlich und aktiv für den Schutz der Meere einsetzen, keine Flugreisen unternehmen (als absolute Minimalanforderung CO2 Kompensation) und sicher keinen Meeresfisch oder Meeresfrüchte essen. Denn Fakt ist: den Ozeanen geht es dreckig. Sehr dreckig sogar. Hauptursachen sind die Überfischung (das betrifft plusminus alle Meeresfische), die Verschmutzung (v.a. Umweltgifte) und der Klimawandel (Versauerung der Ozeane). Wenn das Ozeanium dabei hilft, dass im Binnenland Schweiz die Debatte um den Schutz der Meere stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rückt und sich eine breitere Basis für den besseren Schutz der Ozeane findet, werte ich dies als Erfolg. Die Diskussionsbeiträge um das Ozeanium scheinen zudem für den grossen Teil der Gegnerschaft nichts anderes zu sein als eine Stellvertreterdebatte, welche sich um die Tierhaltung und Zoos im Allgemeinen dreht. Oder finden sich hier Leute, die sich gegen das Ozeanium aussprechen, den Zoo im Allgemeinen aber befürworten/gutheissen?

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  • Haie auf der Heuwaage: Zolli schreibt Ozeanium-Wettbewerb aus

    Das Ozeanium wird eine ideale Plattform abgeben um die Menschen auf die Belange der Ozeane zu sensibilisieren. Die Meere leiden und zwar vor allem wegen der Ignoranz der Menschen. Der ungehaltene Konsum von Meeresfisch und Meeresfrüchten, die Thunfischsandwichs, die man auch noch im Skibebiet auf 2000 m.ü.M. kaufen kann, die Verschmutzung durch Öl und Plastik usw. bedrohen die grössten Lebensräume unseres Planeten. Umso wichtiger ist es, dass die Aufklärungsarbeit voran geht und auch den Menschen im Binnenland Schweiz gezeigt wird, wie die Ozeane leben und funktionieren. Denn häufig ist man nur bereit zu schützen, was man kennt und schätzt. Was die Tierhaltung betrifft, bin ich sicher, dass sich die Profis vom Zolli, denen der Erhalt der Meere offensichtlich am Herzen liegt, bereits jetzt die qualifizierteren und zielführenderen Gedanken dazu gemacht haben als die teils polemischen Kommentarschreibenden. Ich freue mich auf das Ozeanium und die Möglichkeit die Menschen für diese wertvollen und bedrohten Lebensräume zu sensibilisieren.

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