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  • Überzeugende Copy-Paste-Lösung von Herzog & de Meuron für den neuen Helvetia-Campus

    Nun ja, ein bisschen Neid und Polemik (Copy-Paste, Geschlechtertürme) schadet ja nicht als Würze. Die Schönheit von Architektur liegt im Auge des Betrachters. Überdies haben wir es hier nicht mit Adel und Verteidigung im Frühmittelalter zu tun, sondern mit börsenkotierten Aktiengesellschaften, die der begrenzten Stadtfläche eine angemessene Verdichtung anbieten. Eine Diskussion über das schweizerische Feudalwesen, würde hier den Rahmen sprengen.

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  • Die Bevölkerung hat den Bschiss durchschaut

    @Fritz Weber Ich habe mich zurückgehalten, was die TaWo selbst anbelangt. Ich habe auch keine Archive konsultiert und riskiere als Baselbieter Frischling wahrscheinlich eine kräftige Abreibung, denn das wurde wahrscheinlich schon lange hier besprochen. Aber Ihnen kann ich es ja verraten: es geht mir gehörig gegen den Strich als unabhängiger Citoyen, wenn ausgerechnet ein Basler Presseerzeugnis, das durch neokapitalistisches Kapital aus der Pharmabranche finanziert wurde, derart faktenfremd argumentiert, bisweilen Mumpitz publiziert und hervorragende Regierungsrätinnen verantwortunglos in die Pfanne haut. Ich ducke mich jetzt mal weg. Vielleicht können Sie mir auf die Sprünge helfen.

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  • Aufbruch zum Kasernen-Umbau mit einem deutlichen Volks-Ja im Rücken

    Gratulation aus dem Birseck. Die Demokratie funktioniert bestens. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass das grossartige Ozeanium-Projekt ähnlich gut abschneidet und nicht von einem einzelnen querulanten Stänkerer torpediert wird.

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  • Eva Herzog im Video: «Mich ärgert die Nonchalance, das Gottvertrauen in eine bessere Lösung»

    Die kognitive Verzerrung wurde erfolgreich durch postfaktische Argumentation befeuert. Der postmoderne Sozialkonstruktivismus hat obsiegt. Dieser wird aber bald platzen wie eine Immobilienblase und der bereits wachsende neue Realismus wird sich durchsetzen. Auf Deutsch: bedient man sich der emotionalen Argumentation, kommt die Quittung emotional zurück. Gedient ist dabei niemandem und wir sind wieder auf Feld eins - wie beim Leiterlispiel.

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  • «Ich gehöre hierher und trotzdem nicht dazu»

    @Minister Nun ja, die SVP kommt nicht im Artikel vor. Die eine Polemik mit der anderen vertreiben zu wollen, ist auch keine Diskussion, nicht wahr. Von Burkas ist auch nicht die Rede. Die Oberlehrer mögen hier korrigierend eingreifen. Fachfrau Beatrice Isler hat dazu Stellung genommen. Wenn ich ihr Votum richtig verstanden habe, geht es auch um die eigenen, proaktiven Bemühungen der Antragssteller. Mit rosinenpickendem Konsumverhalten (Militärdienst) Forderungen an die hiesigen Usanzen zu stellen, kommt nicht gut an. Versuchte Assimilation wäre da schon besser. Die Abstimmungsvorlage ist trotzdem anzunehmen. Wer lässt sich denn heute noch von der SVP ins Bockshorn jagen?

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  • Dubai – eine Stadt mit Mut zu Widersprüchen

    Jaja, die lieben Schweizer Fakultativ-Temporärmigranten (Migrations-Touristen ist ja ein böses Unwort), mit dem grossen Portmonnaie, die mit der ganz grossen Kelle den Klimawandel anrichten. Zuhause prangern sie nasenrümpfend den neoliberalen Kapitalismus an, dort bestaunen sie the Big Towers und die ach so fortschrittliche Religion. It's huge! It's great! It's fantastic! Die Bigotterie wird dadurch nicht besser - Inschallah.

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  • Zehn Lieblings-Songs und -Drinks am Bar-Tresen

    Eine überraschend-interessante Zusammenstellung, vielleicht etwas intellektuell-eigenwillig für meinen Geschmack. Aber ich gehöre ja bereits zu den old school boys, die noch mit Christoph Schwegler im 'tis rumgehangen sind. Die Vorlieben der Generationen sind nun mal verschieden. Hört man das im Hirscheneck? In der Smoker's Lounge des Trois Rois gibt's anderen Sound. Coffee and Cigarettes, übrigens, gibt's auch lebenslänglich, auch ohne Frau. Es muss auch nicht immer Flüssiges sein - Bubendorfer Gras, homegrown, geht auch berauschend zu Musik und Bar.

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  • Dubai – eine Stadt mit Mut zu Widersprüchen

    Seiler, beim Ansporn zu Alternativen bin ich bei Desertec stecken geblieben. Das Marketing war blendend, das Energieproblem quasi gelöst. Nun ist es glaubs in Dubai wortwörtlich versandet. Nichts zu sehen unter dem Halbmond, solange die Quellen sprudeln. Vielleicht hat ja auch Gaddaffi mit seinen Gasexporten dazwischen gefunkt, was der arabischen Liga ganz sauer aufgestossen ist. Geostrategisch ist halt für diese Partnerschaft Onkel Sam zuständig, mit Sarkozy und Blair. Aber ich blicke da nicht wirklich durch. Ich wünschte mir halt schon eine Öffnung des nahen Osten gegenüber den Menschenrechten. Auf mehr wage ich nicht zu hoffen.

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  • Vitra Design Museum zeigt Ausstellung über Roboter-Design

    @Baum Vielen Dank für den Artikel. Das Konzept des Embodiment ist mit bekannt durch die Arbeiten von Rolf Pfeifer an der ETHZ. Seinen Ansatz kann ich als Neurobiologe nachvollziehen. Pfeifers Theorie geht von der biologischen Entwicklung eines Organismus aus, bei der im Embryo die Anlagen genetisch bereitgestellt werden und sich mit der Zeit bis zur Geburt und danach der ganze Körper ausdifferenziert und reift, um die sensorischen und aktorischen Prozesse in einem Nervensystem zu integrieren. Insofern ist die Annahme richtig, dass Bewegung Muskeln braucht, die an einem Skelett ansetzen. Diese brauchen Nerven für die Steuerung und diese wiederum Sensoren, um in der Umwelt zu navigieren. Es ist deshalb richtig zu schlussfolgern, dass Evolutionprozesse Intelligenz bei den Tieren in diese Richtung bis zum Menschen selektiert haben. Pflanzen konnten diese Fähigkeiten nicht entwickeln. Diese Herangehensweise steht im Gegensatz zum traditionellen KI-Modell eines Marvin Minsky, der auf eine dualistische Vorstellung von Geist und Materie basierte (Hardware und Software). Diese Denkweise ist heute in den Naturwissenschaften überholt, wird aber kontrovers diskutiert. Der momentane Konsens geht in Richtung eines physikalisch-naturalistischen Weltbildes bei dem kognitive Eigenschaften oder gar Bewusstsein aus dem Gehirn und möglicherweise auch aus einem Computernetzwerk hervorgeht. Vergleiche dazu auch Daniel Dennett, Christoph Koch, Gerhard Roth, Thomas Metzinger. Ich freue mich auf diese Ausstellung und hoffe dabei zu lernen und mit Programmierern und Ingenieuren ins Gespräch zu kommen.

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  • Dubai – eine Stadt mit Mut zu Widersprüchen

    Danke für den Link, Seiler. Es ist immer wieder beschämend ansehen zu müssen, wie man mit zufällig vermehrtem Geld glänzende Paläste errichten kann, um die Leichtgläubigen zu blenden und ihnen eine Scheinwelt vorzugaukeln. Was eignete sich dazu besser als Religion? Das im Orient seit 10'000 Jahren bekannte Erdöl wurde in den Händen von Stammesgesellschaften eines einfachen Hirtenvolkes zum flüssigen Gold, mit dem sie die industrialisierte Welt jederzeit an den Verhandlungstisch zwingen können. Da kommt es grad zupass, dass die Worte des Propheten etwas streng zu den Ungläubigen sind.

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