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  • 7 wissenswerte Fakten zu Friedrich Nietzsche

    Nietzsche? Heute? Sind seine größten, für ihn bedeutendsten Wahrheiten immer noch „philosophisch“ für bare Münze zu nehmen? Die angeblichen „Tatsachen“ - aber es waren eher Hirngespinste! - dass man sich mit allen Kräften einseitig, maßlos und unaufhörlich, lt. Zarathustras Raserei sogar, weil man sonst nichts gelten würde, bis mindestens zur Selbstaufgabe die eigenen Interessen hintansetzend, dafür einzusetzen hätte, die Erschaffung des „Übermenschen“ als angeblich „höchstes Kulturgut“ zu erzwingen, ihn zu züchten gar? - Dass es wegen irgendeiner Beschränkung der irdischen oder metaphysisch weltall-bedingten Möglichkeiten eine ewige „Wiederkehr des Gleichen“ geben müsste, um Nietzsches herbeiphantasierte „neue Moral“, die eine Doppelmoral war, zu stützen? - Dass ein nicht weiter spezifizierter „Wille zur Macht“ das allein daraufhin „groß“ zu nennende Handeln bestimmen würde? - Und als Sahnehäubchen obendrauf noch die „Erkenntnis“, dass „Gott tot“ sein würde, wo doch dieser so lebendig ist, wie derjenige, der an ihn so glauben möchte, wie es zur Zufriedenheitsstruktur seines Wohlgefühls jeweils nötig ist? - Da hat Nietzsche allzu sehr nur an das Christentum als seinen zu persönlich genommenen Widersacher gedacht, weil er dieses beerben wollte, auf dass fürderhin, für nächsten mindestens 2000 Jahre, so wie an jenes, nun - von ihm an! - inbrünstig, und - mindestens so totalitär wie ehedem! - ausschließlich und superlativ nur an seine Wahrheiten, d.h. an das geglaubt werden sollte, was Er für richtig hielt? - Dabei sollte es auf altbekannt superlative Weise keinen Gott geben neben ihm! Darum war es ihm nämlich gegangen, - hinter all den philosophisch geschickt aufgestellten Kulissen, um die er sich so viel Mühe gegeben und jahrelang erhebliches Gehirnschmalz dafür verbraten hatte. Wer heute noch versucht, Nietzsche philosophisch erkunden oder gar ergründen zu können, wird sich unweigerlich mit seinen unzählig vielen unauflöslichen Widersprüchlichkeiten auseinanderzusetzen haben und an diesen nach logischen Gesetzmäßigkeiten genauso scheitern, wie Er an seinen vielen lächerlich unvereinbar gebliebenen und bleibenden, viel Wahnsinniges umfassenden Widersprüchlichkeiten gescheitert ist! - Gewiss hat Nietzsches zweifelhaftes „Vorbild“ beachtenswerte aber auch entsetzlich großmannssüchtige Folgen gehabt. Diese sind nicht zuletzt auch dadurch entstanden, dass man für Philosophie hielt, was mit der von Nietzsche erfundenen „Herren- und Sklavenmoral“ nur seinem Recht zur Selbstdarstellung dienen sollte und in diesem Missverständnis auf höhere Ebene gestellt u.a. auch zu so etwas wie dem „3. Reich“ führen musste. Aus heutigem Wissensstand heraus ist Nietzsche nicht mehr als philosophisches, sondern als ein psychologisches Phänomen zu betrachten. Nur unter diesem Blickwinkel lässt er sich, in seinem Werden und Sein bis in die letzten Winkel hinein widerspruchsfrei beschreiben. Schließlich kann er schon deshalb keinen berechtigten Anspruch mehr erheben, noch immer als Philosoph und damit als „beispielhaft für die Menschen“ zu gelten, weil er - durch seine Aussagen ist das in tausend Einzelheiten bewiesen! - nicht in der Lage war, in größeren, klar umrissenen, logisch konsistenten Zusammenhängen über seine jeweils bruchstückhaft behandelten Aphorismus hinaus - mit den und nicht gegen die anderen Menschen, die anders waren und sind als er selbst - zu urteilen und zu denken. In einer jahrelang durchgehaltenen Durchforstung seiner Schriften habe ich, allein aufgrund von dem, was er verbürgt selber geschrieben hat, eine chronologisch vorgehende General-Abrechnung mit ihm und seinem Denken aufgezeichnet und veröffentlicht. Diese ist - seine rund 28 „bewusst“ erlebten und verbrachten Schaffensjahre eingehend kommentierend - sehr umfassend ausgefallen. Eine Einführung dazu steht inzwischen in der jedermann zugänglichen Website „georgs-nietzsche.de“ zu eigener Information und nach eigenem Ermessen zu handhabender Beurteilung zur Verfügung; - als Angebot, ihn einmal von ganz anderer Seite her anzusehen, denn das Drama, die Tragödie und das Verhängnis seiner individuellen Existenz innerhalb der Philosophie-Geschichte bleibt davon, so wie das der - als Täter und Opfer! - massenhaft auf seine Zerstörungskräfte Hereingefallenen vollkommen unberührt.

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