• Die TagesWoche stellt ihren Betrieb ein

    Das einzig Tröstliche ist die Aussicht, im kommenden Jahr einen neuen Ansatz auszuprobieren. Die journalistische Energie und Fantasie wäre vorhanden. Merci et au revoir!

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  • «Wer Angst vor Beschattung hat, verkriecht sich zu Hause» – Basler Psychiater warnt vor Sozialdetektiven

    Ruedi Balmer und mit ihm die vielen behandelnden Ärztinnen und Ärzte haben Recht, auf diese schwerwiegenden Mängel hinzuweisen: > Wenn die Persönlichkeitssphäre in so grobem Mass verletzt wird, muss eine unabhängige Instanz – nämlich die Justiz – entscheiden, ob dies gerechtfertigt ist. > Wenn die Leute Angst haben, von Detektiven beschattet zu werden, und ihnen deshalb die Rente gestrichen wird, verkriechen sie sich zu Hause. Eine Therapie ist so nicht möglich. Und damit auch keine Wiedereingliederung. > Das Kostenargument wird immer nach vorne gestellt, als seien Effizienzgründe das Wichtigste überhaupt. Der Rechtsschutz des Einzelnen gerät dabei in den Hintergrund.

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  • «Die Basler sind überaus empfindlich» – ein letztes Gespräch mit Markus Somm

    Axel Schubert: Ganz richtig wie Sie reagieren. Das Interview setzt unbewusst die schleichenden Personalisierung und Skandalisierung wichtiger gesellschaftlicher - und lokal Baslerischer – Auseinandersetzungen fort.

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  • Adieu Abluftkamin: In Scheiben geschnitten und abgetragen

    Eine Landmarke für die bewegte Industriegeschichte auf der heutigen Erlenmatt verschwindet endgültig aus dem Blick der Nachwelt. Das ist für das markante Bauobjekt selber schade, der Abluftkamin steht aber auch als Mahnmal für die Sorge um die Umwelt, zu welcher wir verpflichtet sind und nun eben mit Dürre und Sommerhitze weiterhin erinnert werden.

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  • Basel und die Flüchtlinge: Angst vor der eigenen Verantwortung

    Die Initiative der europäischen Städte im Namen der Humanität und der Asyltradition verdient jegliche, auch mediale Aufmerksamkeit. Sie stellt sich gegen die nationalen Regierungen und ihre perspektivlose Abschottungspolitik. Ihr Ziel ist es, in Europa Druck auf eine supranationale Lösung zu erzeugen. Der Titel "Angst vor der eigenen Verantwortung" wird diesem Zusammenhang indirekt wohl gerecht, ob er damit der innerschweizerischen und sogar der innerbaslerischen Diskussion dient ist eine andere Frage.

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  • Ein Runder Tisch soll Robi-Konflikt beruhigen

    Es ist gut, dass nun aus dem Versteckis- ein Bewegungsspiel wird, dass sich alle Betroffenen an einen Runden Tisch begeben und so der wertvollen Basler Institution der Robi-Spiel-Aktionen ein passendes neues Kleid überziehen können.

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  • Sind wir zu doof, um den Klimawandel aufzuhalten, Herr Professor? 

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  • Sind wir zu doof, um den Klimawandel aufzuhalten, Herr Professor? 

    Die Botschaft ist eigentlich einfach. Für weniger Klimawandel brauchen wir eine neue Motivation, nämlich die Aussicht auf einen besseren Lebensstil, mit (mehr) Zeit. Ruhe. Musse. Alle materiellen Fortschritte haben das ja nicht oder nur mit vielen Nebenwirkungen gebracht. Nun können oder müssen wir die richtige Fortsetzung unseres Lebensstils einschlagen -mit Gewinn für alle und für lange.

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  • #anderschtyystoo: Der Mega-Zug für Toleranz soll noch länger werden

    #anderschtyystoo klingt wie ein alternatives Sujet, sozusagen mit einer digitalen Blaggedde und einer überraschenden Performance. An der Fasnacht werden wir unserer Gemeinsamkeiten bewusst, dazu gehören aber auch die grossen Unterschiede, wie sie mit der Vielfalt des fasnächtlichen Treibens so eindrücklich dargestellt werden. Wenn dieses friedliche Miteinander durch (welt-)politische Veränderungen bedroht wird, dann kann auch das zu einem Sujet werden. Die UNESCO wird es jedenfalls zur Kenntnis nehmen können.

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  • Von wegen Sozi-Mief: Genossenschaftlich wohnen geht auch modern

    Die Transformation des Erlenmattareals wird immer deutlicher sichtbar und mit dem weiteren Einzug der Erstbewohnenden auf der Ostseite auch immer anschaulicher. Was mit der Volksabstimmung anno 2005 möglich gemacht wurde, die urbane Ausgestaltung eines neuen Stadtquartiers, ist nun umgesetzt worden. Nach der „Pioniersiedlung“ des Erlentors und der markanten „Umwidmung“ der alten Lagerhallen entlang des Riehenrings in die weiträumige Siedlung „Erlengrün“, hat nun die Stiftung Habitat wichtige architektonische und quartierwirksame Beispiele für den ökologischen und sozial durchmischten Wohnungsbau möglich gemacht. Das ist sehr verdankenswert und ein Gewinn für die gesamten Zielsetzungen einer nachhaltigen kantonalen Stadtentwicklung. Fazit: Das Erlenmattareal ist zum Erlenmattquartier geworden.

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