• Moritz Suter tritt alle Aktien an Rahel Blocher ab

    Es ist seit Längerem unerträglich zu wissen, dass die BaZ vom fernen Wädenswil am vergoldeten Zürichsee aus ferngesteuert wird. Nun tauchen auch noch unheimliche Unterseeboote auf, die im verträumten Basel am Rhein anlegen wollen. Es ist höchste Zeit, dass sich die hiesige Politik um den Medienfrieden kümmert. Trotz der vielen Kolumnen und Cartes blanches wissen die Lesenden immer weniger, aus welcher Ecke eigentlich der Wind weht.

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  • Ein rührender Tag

    Tatsächlich geht es auch ganz ohne Bundesratswahl und gibt es genug zu berichten vom neuen Sach-Walter, der den Herren in Nadelstreifen auch noch die Dame mit Nadelmann-Look als klingendes Vorbild präsentiert. Natürlich geht es nicht ohne Ankündigung eines Blocher-Strategiewechsels vom groben Wirtschaftlichen zum feinen Sozialen, aber die Zukunft gehört tatsächlich den Jungen oder eben der schon fast geadelten grünen Gräfin.

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  • Krise des Geldes

    Mit etwas gesundem Menschenverstand könnten wir wieder in die guten alten Zeiten zurückkehren, als der öffentliche Haushalt noch sorgfältig und aufbauend wie ein privater Haushalt geführt wurde. Nun wird mit der Ideologie der unbegrenzten Geldvermehrung und Gewinnsteigerung die Kontrolle des Geldes einseitig den Banken zugeschoben und die Investitionen in sinnvolle und gemeinschaftsbildende Aufgaben werden absurderweise als nicht mehr finanzierbar erklärt und skrupellos reduziert. Die heutige Jugend fragt sich weltweit zurecht, wie es auf diesem Planeten mit diesem Geldsystem weitergehen soll. Ihre Antwort lautet Occupy mit gesundem Menschenverstand die unfähigen Machtzentren.

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  • Komitee will Kampf gegen Stellenabbau verstärken

    Der Protest gegen den Stellenabbau steht im Zeichen der zunehmenden Verunsicherung über die weltweite Entwicklung. Er fordert hier und auch an allen anderen Schauplätzen des globalisierten Dorfes, dass die Profitmaximierung auf Kosten des sozialen Ausgleichs nicht länger zu haben ist.

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  • Die plötzliche Angst um das Erbe

    Die Korrektur der kürzlichen Entscheide zur Abschaffung der Erbschaftssteuer ist heute durchaus wieder ein Thema angesichts der unerfreulichen Entwicklung bei der Finanzierung der Staatsaufgaben. Die zunehmenden Probleme bei der Bildungs-, Gesundheits-, Energie- und Verkehrspolitik können nur mit gemeinschaftlichen Anstrengungen gelöst werden. Die früheren Versprechen dass alle von niedrigeren Steuern profitieren würden haben sich als leere Behauptungen und plumpe Verschleicherungsmanöver entpuppt.

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  • Zapatero räumt Fehler ein

    Zapatero hätte also die Notwendigkeit der harten Sparmassnahmen besser erklären müssen. Leider fehlen zu dieser Botschaft so ziemlich alle weiteren harten Fakten. Es begann auch hier mit einem Immobilienboom. Und es zeigt sich, dass mit einem scheinbaren Börsen- und Anlagehipe keine echten volkswirtschaftlichen Entwicklungen zu erzielen sind. Wer hat da versagt? War es das Geld am falschen Ort für die falschen Leute? War es die Blindheit der Politiker oder die Ohnmacht der Zivilgesellschaft gegenüber den real wirkenden globalen Marktkräften? Armer Zapatero, Zauberlehrling in einer turbulenten Zarzuela!

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  • Die Chancen der SVP für zweiten Bundesratssitz schrumpfen

    Die Volksentscheidungen zeigen, dass der einseitig bürgerliche Machtanspruch der SVP nicht mehrheitsfähig ist. Ausserdem verlangt die grosse Krise der internationalen Finanz- und Wirtschaftspolitik gebieterisch, dass die Interessen des Arbeitsplatzes Schweiz durch vernünftige Entscheide für die Mehrheit der Bevölkerung verteidigt werden.

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  • Magazin «Reportagen»

    Bingo! Der Jahrgang 1966 scheint ein ganz guter zu sein und die Internetmenschen machen die TagesWoche zu einem erfreulich interaktiven "Produkt". Ähnlich wie in der Gläsernen Manufaktur in Dresden kann auch den TagesWoche-Machern und -Macherinnen bei der Arbeit mit Fingerspitzen und Flachbildschirm über die Schultern geschaut werden. Die Reportagen versprechen nun noch mehr Einblick, nämlich in das Seelenleben unserer modernen Berichterstatter und Welterklärerinnen. Wir dürfen also zwischen den Zeilen lesen und uns hoffentlich ab und zu mit der Welt versöhnen...

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  • Bildserie: Gespannte Ruhe in Kairo

    Die sensationellen Bilder direkt aus dem aufgewühlten Kairo zeigen uns einen Befreiungskampf, den wir im satten und selbstgefälligen Westen nicht mehr für möglich hielten und der sich hautnah verbindet mit den Occupy-Bewegungen in aller Welt. Die "Verdammten dieser Erde" bekommen ein Gesicht als die "Entwürdigten dieses Weltwirtschaftssystems" und ihre Stimme können wir nicht mehr überhören.

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  • Basel in Weihnachtstimmung

    Früher lag weisser Schnee auf dem stillen Münsterplatz und wenige Strassenlampen leuchteten auf dem Weg zur Weihnachtsfeier. Die Menschen dachten im mächtigen Münster an das Weihnachtswunder im kleinen Stall zu Bethlehem und hofften auf eine bessere Welt. Heute liegt kein Schnee auf dem Münsterplatz, die Lichter der Verkaufsstände überstrahlen den Sternenhimmel und die Pracht der Weihnachtsgeschenke verdeckt den Blick auf den bescheidenen Weihnachtsstall und wir glauben kaum mehr an eine bessere Welt.

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