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  • Denn Sie wissen, was Sie tun

    Interessante und aufschlussreiche Umfrage. Mein Herz hüpft jedoch beim Thema E-Mail nicht. Das Ergebnis der Frage: « Senden Sie Emails verschlüsselt?» überrascht mich nicht. Nur 25 immer und nur 68 in speziellen Fällen. Dieses Ergebnis ist erschreckend. Okay - ein Mail mit dem Text: «Schatz, mache doch zum Nachtessen einen Hackbraten mit Kartoffelstock» kann man getrost unverschlüsselt versenden. Wenn ich jedoch daran denke, dass es User gibt, welche ihre Bewerbungsschreiben mit dem kompletten Lebenslauf (personenbezogene Daten) ungeschützt durch das Netz jagen, dann verspüre ich ein Kribbeln im Bauch. Es soll auch Personen geben, welche dem Berufsgeheimnis unterstehen und dennoch ungeschützt per E-Mail mit ihren Mandanten und Berufskollegen korrespondieren. In diesem Fall mutiert das Kribbeln in meinem Bauch zu schmerzhaften Blähungen. Das Argument, dass gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts die Betreiber von E-Mail-Diensten dem Fernmeldegeheimnis nach Art. 43 FMG (SR 784.10) unterstehen, zieht hier nicht. Diese Tatsache vermindert das Risiko einer Preisgabe nicht entscheidend. Daten können auch beim Versand zwischen Orten in der Schweiz über das Ausland geleitet werden, wobei das Fernmeldegeheimnis unter Umständen nicht oder nicht gleichwertig gewahrt wird, und Computer können zudem - im Gegensatz zu Telefonleitungen - auch ohne physischen Zugang problemlos abgehört werden. Es gibt in der Schweiz schon lange die Möglichkeit, seine Korrespondenz sicher und geschützt per Mail zu versenden. Sogar per rechtsgültigem «Einschreiben». Da wäre z.B. das sichere Mailsystem von PrivaSphere Schweiz. Dieses wird auch von der Eidg. Bundesverwaltung verwendet. Alternativ käme auch noch IncaMail von der Schweizerischen Post in Frage. Wenn einem dies dennoch alles zu «kompliziert» erscheint, dann wäre der absolute Mindeststandard ein verschlüsseltes PDF (mit gutem Passwort) als Mailanhang, oder die «SuisseID» (separates Softzertifikat zwingend). Aber was soll’s. Trotz «Echelon»,« Carnivore», « Onyx» (Mitte Neunzigerjahre) und jetzt « Prism» und «Tempora». Kein Problem. KMU, aber leider auch (teilweise) Behörden «mailen» frisch und fröhlich unverschlüsselt weiter. Wenn man dagegen was sagt, dann wird einem ein «Dachschaden» (digitale Paranoia) attestiert. Die Ignoranz bei diesem Thema ist grenzenlos.

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  • Notfalls soll das Basler Volk entscheiden

    Mit Verlaub, Herr Guckindieluft. Da muss ich Ihnen widersprechen. Das Basler Stimmvolk hat in den letzten Jahren nie über den Verein Fümoar abgestimmt. Sie haben da was verwechselt. Aber das kann ja vorkommen - auch bei jemandem, welcher keinen Teer in den Lungen hat.

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  • Notfalls soll das Basler Volk entscheiden

    @Marco M: Fümoar-Lokale sind Vereinslokale und keine «öffentliche Lokale». Kein Mensch (Raucher/Nichtraucher) wird gezwungen, diesem Verein beizutreten und somit einen Mitgliederbeitrag zu bezahlen. Ich als Raucher werde ja auch nicht gezwungen, ein Nichtraucherlokal zu betreten und dort mein Geld liegen zu lassen. Meine feie Entscheidung ist, dass ich ein solches Nichtraucherlokal einfach nicht betrete. Für die militanten Nichtraucher gibt es in Basel zirka 800 Lokale, welche sie ohne einen Beitrag bezahlen zu müssen betreten können und erst noch von Rauchern nicht «belästigt» werden. Wo liegt nun das Problem?

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  • Weitere Urteile des Appellationsgerichts gegen Raucherlokale

    Böses Erwachen für Herrn Phil Bösiger, wenn man ihm dereinst in den rauchfreien Basler Beizen erklären muss, dass ihn sein BMI nicht zur Konsumation eines kühlen Biers ermächtigt ;-) In Kanada arbeiten die Sanitaristen schon daran. Bier ist zwar noch nicht ihr direktes Ziel. Das wird aber auch noch kommen. Siehe unter: http://rt.com/news/ontario-junk-food-tobacco-189/

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  • Die Schule beginnt am Morgen bald später

    Als «Eule» und Mitglied seit über 15 Jahren, beim Verein «DELTA t», empfehle ich Herrn Thüring - offensichtlich eine «Lerche» - einen Schnellkurs in Chronobiologie zu absolvieren. «Die Menschheit wäre längst ausgestorben, hätte Sie auf Nahrungsaufnahme verzichtet, solange der Stoffwechsel nicht erforscht war. Ebenso steht es mit der Fortpflanzung. Und analog verhalten sich selbstbewußte Delta t-ler, die erst zu Bett gehen, wenn sie müde sind und nicht zu Zeiten, die der statistische Durchschnitt vorgibt. Dennoch sind Schlafforschung und Chronobiologie für Delta t von höchstem Wert, indem sie uns z.B. helfen, gesellschaftliche Anfechtungen abzuwehren wie die, dass eine Änderung unseres Schlafverhaltens nur eine Frage des guten Willens sei. Auch gesellschaftspolitische Veränderungen, die z.B. die Schulanfangszeit betreffen, sind maximal realistisch vor dem Hintergrund unterstützender Forschungsergebnisse. Zeigen sich die Entscheider doch selbst gegenüber härtesten Fakten erstaunlich resistent. Dabei sei nicht verschwiegen, dass wir uns nach Gründung von Delta t 1993 hauptsächlich erst wissenschaftlichen Bekehrungsversuchen ausgesetzt sahen. Man könne uns helfen, uns der Gesellschaft anzupassen. Die wesentlichen Zutaten: eine grosse Portion Disziplin und Schlafhygiene, regelmäßige Prisen Melatonin und morgens etwas Lichtfolter. Zum Glück hat sich das Gesamtbild mittlerweile verändert. Die meisten Mediziner und Forscher scheinen sich mehr dem Individuum verpflichtet zu fühlen, als einem so nur statistisch existenten Durchschnittsschläfer in einer Durchschnittsgesellschaft.» Auszug aus: http://delta-t.org/dt_pages_d/dt_forschung.html

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  • «Mitgliederkarte lohnt sich auch 2013»

    @Rizzi: Aufmerksam lesen ist offensichtlich nicht Ihre Stärke. Ich habe geschrieben, dass ich in Mailand 3 Speiselokale kenne, welche dem «Chez Donati» das Wasser reichen können. In Mailand gibt es aber mindestens 60 Lokale, in welchen man legal rauchen darf und auch bedient wird. Die Liste habe ich mittels dem Link http://www.forcesitaly.org/Locali/visualizza_locali.php?citta=Milano als Beweis hier eingestellt. Der Kommentator Thomas Gruber wusste hierzu zu berichten, dass in Italien lediglich 1% der Lokale einen Raucherbereich haben. Ich kann dies nicht überprüfen. Auf Basel-Stadt umgerechnet wären dies 8 Lokale. Also mit 8 Speiselokalen wäre ich rundum zufrieden. 4 im Grossbasel und 4 im Kleinbasel - und die Welt ist für mich wieder in Ordnung :-)

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  • Aus «Fümoar» könnten 178 Vereine werden

    @Martin Leschhorn-Strebel: Wie das FCTC, welches die Schweiz (und die USA) nicht ratifiziert haben zustande gekommen ist, können Sie einem Artikel von Prof. Dr.-Ing. habil. em. Günter Ropohl entnehmen. Die Lektüre lohnt sich: http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/novo107_30

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  • Aus «Fümoar» könnten 178 Vereine werden

    @Christian Mueller. Was Sie da schreiben ist korrekt. Aber eben nur bedingt. Sie sprechen hier von einem Vereinslokal mit einem Inhaber ohne Wirtepatent. Mit Wirtepatent sieht das wieder ganz anders aus.

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  • Wirtin unterliegt vor Bundesgericht

    Das zum Artikel verwendete Bild ist bestens bekannt. Es wird von vielen Redaktionen liebend gerne verwendet, wenn wieder einmal «Raucherbashing» angesagt ist. So mag es in einem Pub im East End, im 19. Jahrhundert ausgesehen haben, als Jack the Ripper noch sein Unwesen in London trieb. Oder allenfalls noch im Edgar-Wallace-Film «Das Gasthaus an der Themse», mit Joachim «Blacky» Fuchsberger und Elisabeth Flickenschildt. Heute findet man solche Lokale nicht mehr. Selbst im Schafeck (Baseldytsch: Schoofegg), bei Georgette Hunziker, könnte man eine solche Aufnahme nur machen, wenn man sie stellt - also verfälscht inszeniert. Was mich als ehemaliger, auch forensisch tätiger, Wirtschafts- und Privatermittler i.R. bei diesem Bild umtreibt, ist die Frage, warum die Dame in der Mitte des Bildes in der rechten Hand eine Zigarre und in der linken Hand eine Zigarette hält? Ist diese Dame Zigarren/Zigaretten-Stereoraucherin, oder hat der Photograph sie angewiesen, mit der Zigarre für ein bisschen mehr Rauch zu sorgen? Oder hält die Dame gar die Zigarre des Photografen, damit dieser den Auslöser betätigen kann? Fragen über Fragen - und keine Antworten. Sherlock Holmes hätte dieses Rätsel sicherlich lösen können. Mit seiner Pfeife im Mund und unter Mithilfe von Dr. Watson :-)

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  • Che Guevara vom «Stadthof»

    Wie viele Angestellte des Stadthofs werden nach diesem Event an den Folgen des Passivrauchs verstorben sein? Prof. Dr. med. et phil. Nino Künzli vom TPH Basel wird es uns sicher - auf die Kommastelle genau - mit seiner epidemiologischen Software berechnen können ;-)

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