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  • Niederlage für den Verein Fümoar

    Werte Frau Mathys. Mir als «Alt-Achtundsechziger», sowie einem männlichen Feminist der «ersten Stunde» (meine damaligen Vorbilder: Simone de Beauvoir, Betty Friedan und - wenn leicht beschwipst - auch Valerie Solanas), würde es nie in den Sinn kommen, mich bewusst über Frauen lustig zu machen. Ich stamme jedoch aus einer Generation, in welcher Frauen noch Humor hatten und sich nicht über Tabakrauch (oder Ähnlichem) beschwert haben. Sollte ich den heutigen Zeitgeist missdeutet haben, so bitte ich alle von meinem Beitrag betroffenen Frauen (Schwanger, oder bereits Mutter) in aller Form um Entschuldigung. Gott sei Dank bin ich bereits in einem fortgeschrittenen Alter und muss diese Gesellschaft von Sanitaristen, Präventokraten und professionellen Spassbremsen nicht nochmals sechzig Jahre lang ertragen.

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  • Niederlage für den Verein Fümoar

    Die Antitabakayatollahs fordern ja ständig innovative Gastronomiekonzepte, welche die negativen Folgen der Tabakprohibition in Basel-Stadt lindern. Da wäre beispielsweise die Rio Bar am Barfi. Mit nur wenig Aufwand liesse sich da etwas Tolles bewerkstelligen. Die (glaublich) 3 Kompartimente, links vom Eingang werden als «Wickelzonen» eingerichtet. Dort können dann die Mütter kurz vor Mitternacht ihre Säuglinge wickeln. Felix Bigliel stellt kostenlose Windeln zur Verfügung und gibt als Fachmann auch noch Anleitungen, wie man einen Säugling korrekt pudert und wickelt. An der Bar sind nur kleinere Änderungen vonnöten. Ein kompetenter Schreiner muss an der Bar vor jedem Hocker eine Einbuchtung einfügen. Somit können die schwangeren Frauen besser an der Bar sitzen. An der Bar serviert werden alkoholfreie Aloe-Vera-Cocktails mit einem Schuss rechts gequirltem Bachblütenextrakt. Und schön ist Basel gerettet. Honi soit qui mal y pense.

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  • Applaus im Raucherzelt

    @Basel Runner: Zitat von Ihnen: «Ich bin auch ein Raucher, aber was der Verein Fumoir da durch zieht ist einfach daneben. Das Stimmvolk will Rauchfreie Lokale» (Zitat Ende). Das Stimmvolk hat rauchfreie Lokale erhalten. Über den Verein «Fümoar» wurde zu keinem Zeitpunkt abgestimmt. Die beiden Abstimmungen hatten mit dem Verein «Fümoar» nichts - aber auch gar nichts - zu tun. Sie verwechseln da etwas. Sie sind also Raucher und gehen nicht mehr in die Rio Bar, weil dort geraucht wird. Mit Verlaub - aber das glaube ich Ihnen nicht. Ich bin Raucher und ging nicht mehr in die Rio Bar, als diese noch nicht Mitglied beim Verein «Fümoar» war. Nun gehe ich wieder in die «Rio» - eben weil diese Mitglied beim Verein «Fümoar» ist. Zugegeben - die Lösung des Hotel Krafft ist super. Für ein Speiselokal, wohlverstanden. Aber wie viele Speiselokale in Basel haben die Möglichkeit, eine solche «Raucher-Lounge» einzurichten? Ich zumindest bin nicht mehr bereit in der Basler Gastronomie Geld auszugeben, um dann wie ein räudiger Hund vor die Türe gejagt zu werden.

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  • Applaus im Raucherzelt

    Werter Herr Zenklusen. Sie verursachen hier ein grosses Durcheinander. Ihre Aussage (Zitat): «Der Verein Fümoar hat sehr wohl mit den beiden Abstimmungen zu tun. Hätten diese nicht stattgefunden, auch noch angenommen, gäbe es den Verein nicht» (Zitat Ende). Korrekt wäre: «Wäre keine erste Abstimmung durchgeführt worden, dann gälte in Basel-Stadt jetzt das Bundesgesetz - und den Verein Fümoar gäbe es mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht». Die Initianten wollten damals jedoch (salopp gesagt «ums Verrecken») noch vor Einführung des Bundesgesetzes eine Totalprohibition in Basel-Stadt. Mit unwahren Behauptungen versetzten damals die Initianten die Stimmbürger in Angst und Schrecken (tödlicher Passivrauch, 30 Minuten in einem verrauchten Lokal = Herzinfarkt etc.). Alles nur epidemiologische Behauptungen - ohne ätiologische Beweise. Mit Statistiken können sie alles «beweisen». Nur fehlen hier leider die ätiologischen Fakten. Nicht jedermann kann zwischen Korrelation und Kausalität unterscheiden. Zu diesem Thema muss ich abermals auf das kürzlich erschienene Fachbuch von Prof. Dr. med. Romano Grieshaber «Passivrauch: Götterdämmerung der Wissenschaft» verweisen. Selbstverständlich dürfen Sie - sehr geehrter Herr Zenklusen - den Verlautbarungen der Lungenliga, des BAG, der WHO etc. etc. Glauben schenken. Unsere Bundesverfassung garantiert nämlich die Glaubensfreiheit.

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  • Applaus im Raucherzelt

    Jetzt sollten doch mal zuerst die Damen und Herren Richter entscheiden. Und zwar durch alle Instanzen. Mit etwas Glück realisieren auch die Gerichte, dass das Volk mit dem vermeintlich «tödlichen» Passivrauch getäuscht wurde. Spätestens dann, wenn die Damen und Herren Richter das kürzlich erschienene Fachbuch von Prof. Dr. med. Romano Grieshaber «Passivrauch: Götterdämmerung der Wissenschaft» gelesen haben.

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  • Warten auf das Bundesgericht

    Der «berühmte» Phil Bösiger aus den Foren in der BaZ hat nun die TagesWoche entdeckt. Das freut mich. Um sich gleich dem Niveau der Stammleser der TagesWoche anzupassen, wartet Bösiger mit einem Spruch in Lateinisch auf: «quod non vetat lex, hoc vetat fieri pudor» (Was das Gesetz nicht regelt, regelt der Anstand). Ich möchte bei diesem Spiel auch mitmachen und entgegne Herrn Bösiger: «Lex dubia non obligat» (ein zweifelhaftes Gesetz bindet nicht), oder «Lex iniusta non est lex» (ein ungerechtes Gesetz ist kein Gesetz), sowie «Ex iniuria ius non oritur» (aus Unrecht geht kein Recht hervor). Die Tonalität der Kommentare von Herr Bösiger hat sich hier aber nicht verändert. Er bezeichnet Raucher – wie in der BaZ - abermals als Suchtkranke und verbreitet die Lügen der Antiraucherorganisationen. In Italien gibt es kein generelles Rauchverbot in der Gastronomie. Wer so etwas behauptet, sagt die Unwahrheit. Es gibt z.B. in Mailand fast 40 Speiselokale, in welchen man legal rauchen darf und von «echten» Kellnern bedient wird. Dies geschieht jeweils im zweiten - abgetrennten - Raum der erwähnten Lokale. Das sind jedoch keine Fumoirs, sondern echte Speiseräume. Hilflos finde ich auch die gebetsmühlenartig wiederholten ad hominem Angriffe gegen Herrn Advokat Thierry P. Julliard. Erbärmliche Sprüche, welche den Verfasser disqualifizieren. Auch mir kommen die Tränen, Herr Bösiger. Meistens im Schlaf - während meiner zweiten REM-Phase – wenn mir Publius Cornelius Tacitus aus einer Nebelwand (vermutlich Passivrauch) zuraunt: «Corruptissima re publica plurimae leges» (je verdorbener der Staat, um so mehr Gesetze hat er).

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  • Warten auf das Bundesgericht

    Herr Bösiger, Sie erwähnen die Bahn. Unser ehemaliger SBB-Chef Benedikt Weibel ist heute CEO bei der privaten Westbahn in Österreich. Sein neuer Luxuszug Salzburg-Wien-Salzburg hat wieder ein Raucherabteil. Ich kann auch einhändig verbal kämpfen :-)

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  • Warten auf das Bundesgericht

    Es freut mich, dass Sie sich in Italien gut auskennen. In der Stadt Basel scheint Ihr Orientierungssinn eingeschränkt zu sein. Ich empfehle Ihnen deshalb, sich von einem kundigen Stadtführer unsere schöne Stadt ausführlich zeigen zu lassen. Dabei werden Sie feststellen dass Sie bei Ihrem geführten Rundgang in der Innenstadt (Schifflände, Spalenberg, Barfüsserplatz, Bankverein, Münsterhügel) in mindestens 27 (siebenundzwanzig) Esslokalen rauchfrei essen können und lediglich ein einziges Fümoar-Restaurant finden (Manger-et-Boire). Die offiziellen Stadtführungen finden regelmässig statt. Wenden Sie sich hierfür vertrauensvoll an «Basel Tourismus».

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