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  • Kunstmuseum: Frau Burckhardt platzt der Kragen

    Die Argumentation ist mit Verlaub etwas schlicht: Wer behauptet, dass etwas historisch gewachsen ist, deklariert den jetzigen Zustand offensichtlich als gottgegeben. Also unverrückbar. Zu den weiteren Gründen äussert sich der Schreiber nicht. Muss er auch nicht: einem halbinformierten Kulturschwärmer ist man keine Rechenschaft schuldig. Wer andere in diesem Sinne abqualifiziert, agiert überheblich. Arrogant ist es auch, wenn man sich der Diskussion über andere Betriebsformen eines Kunstmuseum verweigert. Ein Betriebsdefizit von 2.5 Millionen ist kein Klacks.

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  • Kunstmuseum: Frau Burckhardt platzt der Kragen

    @hagenbach: Mich erstaunt, dass ein kulturafiner Mensch davon ausgeht Kunst & Kultur hätten nichts mit einem Geschäft und dem entsprechenden Markt zu tun. Hagenbach hat irgendetwas verpasst. In meiner Praxis ging es permanent um Gagen, Honorare, Tantièmen, Suisa-Gebühren, usw. Auch wenn die Kunst noch so edel ist, sie wird gehandelt, gekauft, verkauft, ausgeliehen. Es ist auch ein Business. @hagenbach: Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass das Kunstmuseum Bilder aus der Sammlung verkaufen soll. Da legt ER mir etwas in den Mund, um mir damit mangelnden Sachverstand zu unterstellen. Ich sage: Wird Kunst im Museumsbereich gepusht, wird sie auch kommerziell veredelt. Damit steigt der Wert und damit auch der Preis der besagten KünstlerIn im Kunsthandel. In der jetzigen Situation profitiert das Museum von diesem Mehrwert nichts. Private Kunsthändler aber sehr wohl. Ich frage mich, ob man daran etwas ändern kann.

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  • BVB-Knatsch: Mirjam Ballmer wirft ihrer Partei schlechten Stil vor

    Logo, man kann alles googeln. Man kann's aber auch direkt kommunizieren. Es sind 12'000.- Stutz pro Jahr bei 6 Sitzungen. Zusätzliche Sitzungen werden separat mit 1'000.- vergütet. Ich kann damit leben. Aber offensichtlich hat die Partei ein Problem...

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  • BVB-Knatsch: Mirjam Ballmer wirft ihrer Partei schlechten Stil vor

    Ist schon klar, dass man immer alles irgenwo nachlesen kann... Transparenz heisst doch auch, dass man darüber offen kommunizieren kann. In Zahlen sind dies?

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  • BVB-Knatsch: Mirjam Ballmer wirft ihrer Partei schlechten Stil vor

    Stilfragen sind in der Politik, wenn's um die übliche Ämterschacherei geht, meistens obsolet. Ich gehe davon aus, dass Mirjam Ballmer das gut bezahlte VR-Amt nicht freiwillig abgibt. Ein kleiner Zusatzverdienst kann sie auch in Freiburg gebrauchen. Die Partei möchte im Gegenzug nicht auf eine lukrativen Mandatsabgabe verzichten. Ergo geht's am Schluss nicht um inhaltliche, oder gar Stilfragen, sondern lediglich um den schnöden Mammon. Weiss man, wieviel eine BVB-Verwaltungsrätin verdient? Und welche Privilegien geniesst er/sie zusätzlich?

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  • Kunstmuseum: Frau Burckhardt platzt der Kragen

    Frau Burckhardt wähnt sich in feudalistischen Verhältnissen. Der Basler Daig bestimmt, wo's lang geht und das Fussvolk bezahlt die Begehrlichkeiten. Ist doch logisch! Für die SteuerzahlerInnen sind die paar Milliönchen ja ein Klacks. Es wäre schön gewesen, wenn sich Vrone Burckhardt bei den Sparübungen im Bildungsbereich, bei der Uni, bei der Streichung der Fachstelle für Menschen mit Behinderung, bei den Kürzung beim SAM, oder beim Sportmuseum öffentlich entrüstet hätte. Aber das sind natürlich Aktivitäten, welche sich unter dem Wahrnehmungsradar der Burckhardt's abspielen. Die Ckdt's wollen IHR Kunstmuseum und zwar zu ihren Bedingungen und in jedem Fall ein Kunstmuseum, welches in der 1. Liga spielt. Drunter geht nichts. Anmerkung: Das Kunstmuseum ist im Grundsatz ein falsches Konstrukt. Die Sponsoren, die Ckdt's und Co. sowie sonstige Mäzene machen, wie die Praxis mehrfach gezeigt hat, die Vorgaben, definieren in welcher Liga das Kunstmuseum zu spielen hat, haben das Tempo des Umbaus erhöht und weiten zusammen mit der Leitung den Leistungsauftrag freihändig aus. Die Budgetvorgaben wurden dabei mit einer Lockerheit überschritten und die Finanzen insgesamt über Gebühr strapaziert. Man redet von einem jährlichen 2,5 Millionen hohen Betriebsdefizit. Was ist mit einem entsprechenden Leistungsauftrag? Expansionsstrategie? Offensichtlich gehen die Verantwortlichen selbstredend davon aus, dass die Steuerzahlerinnen die Kostenüberschreitungen übernehmen. Plötzlich ist das Kunstmuseum wieder ein reiner Staatsbetrieb. Allerdings auch ein Staatsbetrieb ohne Eignerstrategie und scheinbar ohne wirksame staatliche Aufsicht. In der aktuellen Situation wird die Steuerzahlerin zum simplen Nachvollzug verknurrt. Während andere Kunstplayer, Galerien & private Sammler, mit der Kunst und dem Kunsthandel gutes Geld verdienen (Kunst als Wertanlage!), ist das Ganze für das Kunstmuseum ein Minusgeschäft. Die Museumsleute verhalten sich plötzlich so, als hätte ihr tägliches Wirken mit Geschäft & Kommerz nichts zu tun. Warum können die Museumsverantwortlichen mit ihrem Wissen und ihrer Infrastruktur sich nicht am Kunstbusiness beteiligen? Warum nicht Bilder kaufen und verkaufen? Ist das undenkbar und gruusig? Damit könnten jedenfalls die Einnahmen erheblich erhöht werden. Man verkauft ja auch ganze Ausstellungen? Oder leiht Bilder gegen Geld aus? Hat darüber schon einmal jemand gesprochen? Oder gibt es dafür Zahlen? Kunst, welche in Museen gewürdigt und auf extrem hohem Level präsentiert wird, generiert im Kunsthandel einen erheblichen Mehrwert? Wer schöpft diesen Mehrwert ab? Mein Name ist Hase, ich weiss von nichts.

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  • Der Grand-Seigneur der Schweizer Grand Hotels

    Auch wenn ein paar versprengte Granden sich solche Dauermieten im Kulm in St. Moritz leisten können, dürfte dies nicht das ultimative Geschäftsmodell für die Zukunft darstellen. Das Dolder in Zürich beherbergt auch ein paar reiche Dauergäste, welche Wert darauf legen von einem Butler umsorgt zu werden. Die sollen aber bereits weit über 90 sein. Ergo ist diese Spezies und ihre Sesshaftigkeit eher ein Auslaufmodell. Es bleibt also bei einem nostalgischen Exkurs.

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  • Der Grand-Seigneur der Schweizer Grand Hotels

    Hans-Ueli Gubser ist ein Träumer, der versucht im Halbschlaf alte Zeiten herbeizusehnen. Da helfen vermutlich auch die schönsten lateinischen und griechischen Sprichwörter & Zitate nicht mehr weiter. Mit dem 1. und 2. Weltkrieg und den Krisenjahren dazwischen ist der Edelhotellerie das Publikum definitiv abhanden gekommen. Entweder sind ihre ehemaligen Kunden in den Kriegen getötet worden, haben ihr Hab & Gut verloren, sind enteignet, oder in einem Konzentrationslager umgebraucht worden, emigriert oder hatten gute Gründe unterzutauchen oder sich nach Argentinien abzusetzen. Kurzum die Welt hat sich ziemlich radikal verändert und es gibt in diesem Sinne auch kaum mehr neue Kunden, welche über Monate in einem Luxusetablissement à la Grand Hotel Victoria absetzen können oder wollen. Diese (vermeintliche) Blütezeit ist vorbei. Definitiv! Da nützen auch Namensänderungen nichts mehr. Apropos Namensänderung: Wieso soll Hans-Ueli Gubser ein Grand-Seigneur der Schweizer Grand Hotels sein? Wird mir in diesem Artikel nicht klar. Hat er spezielle Verdienste? Gubser ist ein Nostalgiker und ein Sammler von Devotionalien aus vergangenen Zeiten. Sollte er die alten Häuser wieder beleben wollen, müsste er sich schlaue Konzepte überlegen und Ideen entwickeln, welche diesen Häusern einen neuen Sinn und eine entsprechende Wertschätzung geben würden. Auch die touristischen Gepflogenheiten haben sich übrigens tüchtig geändert. Das dürfte dem Altphilologen entgangen sein. Leute mit viel Kohle entschwinden in Ressorts, wie auf dem Bürgenstock und erstehen sich dort eine millionenschwer Immobilie. Also keine edle Grandezza, sondern nackter Kapitalismus. Heute lässt der Geldadel nicht die Seele baumeln und fabuliert für die Ewigkeit. Heute jetten die Reichen dieser Welt von Event zu Event, einmal wöchentlich rund um den Globus und klappern ihre diversen Besitztümer ab. Ich sag’s ungern, aber auch die Postkutschen sind zwischenzeitlich abgeschafft worden, lieber Herr Gubser. Zudem würde Gubser (ich sag's ungern) auch das willige Personal, welches sich hinter den Kulissen für Hungerlöhne abrackerte, nicht mehr finden. Aber darüber verlieren wir lieber kein Sterbenswort. Das würde die schöne Idylle tüchtig trüben. Ja, Herr Gubser früher waren die Zeiten besser und die Leute viel gebildeter & distinguierter. Heute müssen wir uns mit Reichen, wie Trump und Co. rumschlagen. Stimmt, das ist wirklich ärgerlich. Der alte Glanz & Lack ist ab!

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  • Im Grossen Rat fliegen bereits vor der Sitzung die BVB-Fetzen

    Die Politik als grosse Farce. Inszeniert von Hinterbänklern. Kein Wunder verliert das politische Gewerbe seine Glaubwürdigkeit. Die Diskussion und das Gezeter um diese Million ist lächerlich. Ein absoluter Nebenschauplatz. Eine Marginalität sondergleichen. Aber offensichtlich ein gefundenes Fresser für Medien und Populisten aller Gattung. Ein öffentlichkeitswirksamer Aufreger. Mehr nicht. Es wird Zeit, dass sich die PolitikerInnen wieder der Politik zuwendet. Die erregte Vehemenz, mit der sich gewisse PolitikerInnen, für oder gegen die BVB, die besagte Million, oder gegen Wessels engagieren, fehlt mir bei anderen Geschäften. Wie wär’s beispielsweise mit einer Gesundheits- und/oder Spitalpolitik, welche nicht jährlich Steuermillionen im zweistelligen Bereich verschlingt und die Prämien für Otto Normalverbraucher und seine Familie in unüberwindbare Höhe treibt? Hier wird mit einer ätzenden Gemütlichkeit kutschiert, Reförmchen in wohltemperierten Tempo angeschoben und Millionen für die Leerlaufplanungen verpulvert. Also müsste die Politik endlich wieder lernen Prioritäten zu setzen und lösungsorientiert zu operieren. Vom sinnentleerten und lauthalsen Agieren und Rumproleten haben wir als SteuerzahlerInnen & EinwohnerInnen langsam genug. Dafür haben wir die PolitikerInnen nicht. gewählt.

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  • Hurrikan Irma bedroht die Art Basel Miami 2017

    Ich wollt's auch sagen: Die Menschen in Florida und in Teilen der Karibik dürften z.Zt. andere Probleme haben und auf den gefährdeten Kunstzirkus aus Basel verzichten können. Der Ausfall der Art Basel Miami 2017 wird den betroffenen Menschen am A**** vorbei gehen. Immerhin sind Millionen von Menschen durch den Sturm an Leib & Leben bedroht worden, haben ihre Häuser verloren und einige sogar ihr Leben. Also bitte ein bisschen mehr Respekt und Empathie, wenn's geht. Danke!

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