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  • Ob der «Mohrenkopf» mal rassistisch gemeint war oder nicht, ist heute völlig schnurz!

    Mohr=Neger naja! Ich weise darauf hin, dass der amerikanische Kämpfer für Gerechtigkeit und Bürgerrechte, Martin Luther King, in seinen Texten ganz selbstverständlich von "Negroes", also Negern sprach. Ihm dabei rassistische Motive zu unterstellen wäre schlicht absurd. Bestimmte Worte können vielleicht Symptome von Rassismus sein. Etwas gegen diese Symptome zu unternehmen sind reine Alibiübungen. Wir müssen entschieden gegen die Ursachen des Rassismus vorgehen, nicht gegen sie Syptome. Die Wortklaubereien angeblicher Rassismus- Gegner helfen rein gar nichts! (Ähnliches gilt nach meiner Meinung analog für feministische und andere Symptom- Alibi- Übungen)

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  • Linke Aussenpolitik versus rechte Wirtschaftspolitik oder: Der Tessiner wird sowieso gewählt

    ...wie wär's, wenn die Linke und einige bürgerlich liberale Frauen zusammen beispielsweise den Namen Laura Sadis auf den Stimmzettel schreiben würden? Ticket hin oder her - hat doch schon mal funktioniert - warum nicht auch diesmal?

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  • Es geht um das Selbstverständnis der Nation

    "Das Verheerendste für den Service Public wäre ein Vakuum, ein Spielfeld des Marktes, in dem der Werbeverkauf regiert." ...nicht nur ein Spielfeld des Marktes sondern, auch das Schlachtfeld steinreicher alter Männer vom Schlage eines Tito Tettamanti oder Christoph Blocher. Weltwoche und BaZ zeigen, in welche Richtung die Reise gehen soll. Mir graut davor - wehret den Anfängen!

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  • Die Kunst der Basler Polizeitaktik

    Dürr: "…Unser Ziel lautete: Wir wollen zu dieser Thematik während der Art keine Veranstaltung. Wer sich nicht daran hielt, wurde untersucht und einer Personenkontrolle zugeführt auf dem Polizeiposten". Diese Aussage eines Regierungsrats ist für mich in hohem Mass schockierend und beängstigend. Ich hätte nicht erwartet, dass solches in der Schweiz, in Basel im Jahre 2014 möglich ist. Bei der angeblichen "Personenkontrolle" handelte es sich in Tat und Wahrheit um eine mehrstündige Festnahme von Bürgern, die möglicherweise eine Straftat begehen könnten, jedoch tatsächlich nichts weiter taten, als mit einem Pappteller über den Messeplatz zu spazieren. Präventive Verhaftungen, wie diese, widersprechen grundlegenden Prinzipien eines Rechtsstaats - ganz gleich ob ein Geheimdienst oder wer auch immer dahinter steckt!

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  • Kritiker machen mobil gegen Islam als Landeskirche

    Würde man die unsäglichen Verallgemeinerungen der Herren Ziegler und Sabo bezüglich Islam auf die katholische Kirche anwenden, so müsste man diese, angesichts ihrer Geschichte, ihrer jüngsten Finanzskandale, ihrer Verbindungen zur Mafia usw. mit Fug und Recht als kriminelle Organisation bezeichnen....

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  • Erwin Wagenhofer: «Angst ist kein guter Start für Kinder»

    Ich habe den Film gerade gesehen. Bin sehr beeindruckt. Ein Aufruf zu grundsätzlichem Umdenken über unsere leistungs- und konkurrenzorientierten Gesellschaftssysteme...

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  • Die Ecopop-Vorlage ist eine Zuwanderungsinitiative hoch 2

    Die so genannte ECOPOP Bewegung spricht diejenigen an, die es zu etwas gebracht haben; und das sind nicht Wenige in diesem Lande. Sie verspricht die Insel der Glückseligen in einem Ozean von Elend und Chaos. Der eigene Besitzstand wird gewahrt - einschränken sollen sich die Anderen. Abgesehen davon, dass ich persönlich ein Leben hinter Mauern und Stacheldraht nicht für erstrebenswert halte, bin ich der Meinung, dass der Aufwand für Errichtung und Verteidigung der Grenzanlagen zum Schutz des eigenen Besitzstandes für ein kleines, isoliertes Land auf die Dauer rein ökonomisch nicht tragbar ist. Die Verteidigung des Besitzstandes wird eben diesen in kurzer Zeit aufzehren.

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  • Mehr Moral statt Markt

    Es wird immer offensichtlicher, dass die Oekonomie und insbesondere die so genannte Finanzwirtschaft immer mehr zum Selbstzweck verkommt. Der eigentliche Zweck allen wirtschaftens, nämlich dem Wohl der Menschen zu dienen, verkehrt sich immer mehr ins Gegenteil: die Gesellschaft hat dem Wohl der Wirtschaft zu dienen! Die Aussage der deutschen Kanzlerin, dass die Politik das Vertrauen der Finanzmärkte zurück gewinnen müsse, bringt diese Entwicklung auf den Punkt. Es ist höchste Zeit, dass grundlegende Fragen über Sinn, Zweck und Ziele der Oekonomie diskutiert und beantwortet werden. Man mag es Moral, Philosophie oder einfach nur gesunden Menschenverstand nennen - wichtig ist dass die Fragen endlich auf den Tisch kommen! Siehe dazu auch: http://wieweiter.wordpress.com/2013/11/15/bigger-better-faster-now/

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  • «Die Atomforschung bekommt eine religiöse Dimension»

    ...wir haben einige Jahrzehnte lang "billigen" Atomstrom konsumiert. Einige haben sich daran bereichert. Den wahren Preis bezahlen wir und unsere Nachkommen später! Ein ähnliches Muster gab es bereits in der Vergangenheit im Zusammenhang mit der "Endlagerung" von Sonderabfällen. Es ist zu befürchten, dass sich die Geschichte wiederholt - in vielfach grösserer Dimension allerdings. Siehe auch: http://wieweiter.wordpress.com/2013/04/20/kolliken-ein-modell-fur-die-zukunft/

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  • Von Partys, Pissoirs und Protesten

    Die künstlichen Favela Attrappen mit Cüpli- und Espresso- Ausschank waren vielleicht unterhaltsam für die millionenschwere Klientel der ART Basel - ihr künstlerischer Wert darf jedoch bezweifelt werden. Nach meiner Meinung war eine Gegenreaktion auf diese Verhöhnung der Bewohner echter Favelas nicht nur angemessen, sondern zwingend geboten. Der Strafantrag der ART Basel gegen die spontane Kunstaktion wirkt im ersten Anschein unverständlich - sollte es Ihr doch um die Kunst an sich gehen. Betrachtet man die ART Basel jedoch als das was sie wirklich ist, nämlich eine Plattform für den Handel mit der Ware Kunst, so erscheint die Anzeige durchaus logisch und konsequent. Für sie ist nicht akzeptabel, dass hier Kunst erscheint, die sich nicht als Ware vermarkten lässt. Zudem könnte sich die wohlhabende Kundschaft gestört oder gar provoziert fühlen. Die ART Basel hat hier ihr wahres Gesicht gezeigt: Es geht in erster Linie um die Ware Kunst, deren Wert durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird, nicht so sehr um die Wahre Kunst.

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