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  • Zwei mobile Hebammen für schwangere Flüchtlinge

    Herzlichen Dank für den Beitrag! Auch im Basler Empfangszentrum wäre Handeln angesagt. Was denken Sie, wenn Sie dieses Zitat lesen: «(...) Da war eine Frau, die hochschwanger von Basel in die Unterkunft alleine mit ihren drei Kindern gefahren ist (in den Kanton Bern). Das war eine Katastrophe, die hätte überall das Kind bekommen können (...). Die war mehrfach gebärend, also es wäre sehr schnell gegangen. Wir hatten dann in ihren Dokumenten gesehen, dass sie an diesem Tag einen Termin für eine Geburtseinleitung in Basel gehabt hätte. Wir hatten keine Informationen darüber. Wir haben sofort eine Hebamme in die Unterkunft kommen lassen. Am nächsten Morgen um 8 Uhr war dann das Kind da.» Dies ist ein Ausschnitt aus dem Interview I der Studie REFUGEE der Berner Fachhochschule 2017. Hier der Link zu kompletten Studie: https://www.gesundheit.bfh.ch/uploads/tx_frppublikationen/Sexuelle_und_reproduktive_Gesundheitsversorgung_von_Frauen_und_ihren_Saeuglingen_in_Asylunterkuenften_in_der_Schweiz_REFUGEE.pdf

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  • Co-Schauspielchef Simon Solberg steigt aus

    Mit dem "Park" ist Herrn Solberg ein tolles Abschiedsgeschenk gelungen. Ich hätte es wirklich nicht für möglich gehalten - siehe mein Kommentar von letzter Woche - aber es war einfach gut! So schmal ist das Grad zwischen Trash und Perle. Und bestimmt half auch der Text von Gabriel Vetter mit.

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  • Co-Schauspielchef Simon Solberg steigt aus

    Simon Solbergs Inszenierungen werde ich nicht vermissen. Zuviel Spektakel, Nichts was mich schaudern oder sinnen liess. Aber nicht nur die Solberg-Inszenierungen, überhaupt die ganze Saison 2012/13 war das Langweiligste, das ich in 11 Jahren Schauspiel am Theater Basel erlebt habe. Ich vermisse gute zeitgenössische Stücke, Denis Kelly, Yasmina Reza!!!

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  • Die Stadt wird neu gebaut

    Mir stellen sich angesichts Rheinhattan zwei Fragen: Warum braucht Basel ausgerechnet im Klybeck nochmals 10'000 EinwohnerInnen? Und wie sieht eine moderne Stadtvision angesichts Peak-Oil aus? Im Klybeck wohnen heute etwa 7'000 Personen ziemlich dicht gedrängt (mit der höchsten Personenzahl pro Wohnung und der kleinsten m2-Zahl Wohnraum pro Person in Basel). Bereits heute nutzen wir QuartierbewohnerInnen das Hafenareal als dringend benötigte Naherholungszone. Wird diesem Quartier ein Manhatten für 10'000 Personen vor den Rhein gesetzt, macht die Stadtplanung mit Absicht das Klybeck zur Bronx. Falls Basel im 2020 aber tatsächlich Wohnraum für 10'000 Menschen mehr brauchen sollte, dann frage ich mich, warum sieht die Entwicklungsvision von Behörde und Architekten dermassen nach 60er Jahre aus? Es gibt doch inzwischen andere Herausforderungen: Wie gehen wir damit um, dass unser Energieträger Nr. 1, das Erdöl, immer seltener und teurer werden wird? Diese Veränderung wird nicht nur die Automobilität und die Heizkosten betreffen, sondern den gesamten Warenhandel und insbesondere auch unsere erdölintensive Lebensmittelproduktion. Wie sieht die Transition-Town Rheinhattan aus? Wir brauchen nicht Bauklötzchen spielende grosse Buben als Entscheidungsträger - sondern Menschen ohne Angst vor der Realität.

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