C
  • Giftiger Verteilkampf um eine warme Mahlzeit

    Vielen Dank Dinu Marsson. Beim Schreiben Ihrer Kommentare haben Sie offensichtlich meine Gedanken gespiegelt. Mich nervt auch immer wieder, wie auf Sozialhilfe angewiesene Personen in der Öffentlichkeit dargestellt werden, wahlweise als arme Tropfe, als geistig nicht ganz auf der Höhe, als Schmarotzer oder als Kriminelle. Meine Bitte: Hört endlich auf mit solchen demütigenden Aktionen! Sozialhilfeempfängern fehlt es an einigem, jedoch nicht an Essen. Eine vierköpfige Familie kommt auf über 5000 Franken im Monat, damit lässt sich Essen kaufen. Noch nie war Essen, gemessen an den übrigen Lebenshaltungskosten so billig wie heute (1 Kg Poulet im Coop für unter 5 Franken, so billig ist es nicht mal in Afrika). Wer will, dass sich die Situation für Sozialhilfeempfänger verbessert, sollte sich politisch einsetzen. Auch die Unternehmen sollten hier Verantwortung übernehmen.

    Zur Diskussion
  • Wie sich Basel verändert

    Es scheint der Öffentlichkeit, den Verantwortlichen und den Basler Medien entgangen zu sein, dass auch im Quartier Schoren massiv gebaut wurde und immer noch wird. Z.B. - ein neues Primarschulhaus - 94 Genossenschaftswohnungen - Zwei neue Hochhäuser - ein neuer Park Ist das keiner Erwähnung wert? Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, dass speziell in Basel der Tunnelblick sehr ausgeprägt ist. Es wird das fokussiert, was alle kennen, speziell die völlig überbewertete Innenstadt.

    Zur Diskussion
  • Es bleibt beim «Zut alors!» – Basler Eltern lassen sich nicht vom neuen Lehrmittel überzeugen

    Ja klar, warum denn nicht? Hämmern wir doch 3.Klässern die französische Grammatik mit militärischer Disziplin ein. Und am Ende des Jahres machen wir einen Test und alle die nicht bestehen, kommen in eine Sonderschule mit noch härterer militärischer Disziplin und wer nicht spurt wird im Sommer bei 35 Grad zur Feldarbeit abkommandiert und-so-weiter, und-so-fort ...

    Zur Diskussion
  • Es bleibt beim «Zut alors!» – Basler Eltern lassen sich nicht vom neuen Lehrmittel überzeugen

    Ja bezueglich Grammatik stimme ich Ihnen zum Teil zu. Man sollte aber bedenken, dass es um Fruehfranzoesisch geht. Da sollte das Sprachgefuehl klar im Zentrum stehen. Kleine Kinder lernen ja auch nicht mit Grammatik sprechen! So wie man frueher in der Schule franzoesisch gelernt hat, war auch nicht sehr erfolgreich, sonst wuerden ja alle super franz. reden.

    Zur Diskussion
  • Es bleibt beim «Zut alors!» – Basler Eltern lassen sich nicht vom neuen Lehrmittel überzeugen

    Mir gefällt das Lehrmittel "Mille feuilles". Die Themen sind mehr oder weniger interessant, und auch die CD-Rom ist gut gelungen. Die Grammatik ist allerdings schon ein Schwachpunkt, was mich ein wenig stört. Aber früher konnten viele Kinder mit ach-und-Krach zwar "avoir" und "être" konjugieren, doch französisch sprechen konnten sie weniger als heute. Und das wohlgemerkt in den oberen Klassen! Das wichtigste ist: Guter Unterricht steht und fällt mit den Lehrpersonen! Es braucht Persönlichkeiten, die GERNE mit Kindern arbeiten UND GERNE Wissen weitergeben. Da habe ich den Eindruck, dass es an solchen Leuten mangelt (und nicht nur an den Schulen).

    Zur Diskussion
  • Auswertung zeigt: Basler Kesb ist massiv überlastet

    ca. 2-3% der Bevölkerung sind "Fälle" des Kesb. Das wirft Fragen auf. Wie wird man zu einem "Fall"? Genügt es, zum Beispiel, dass jemand eine Meldung macht? Werden Leute, die etwas von der gesellschaftlichen Norm abweichen, gezielt diffarmiert?

    Zur Diskussion
  • Vorsicht bissig: Diese Riesenschildkröte braucht ein eigenes Terrarium

    Da sind wir doch froh, dass es in der freien Natur kein Tierleid gibt. Der Löwe frisst Gras und die Schlange isst Bohnen, deshalb ist ihr Bauch manchmal auch so aufgebläht.

    Zur Diskussion
  • Fotoautomat des Schreckens soll Raucher zum Aufhören motivieren

    Es tut mir sehr leid, dass Sie überall Gift sehen... ! Dazu vielleicht kurz ein paar Fakten: - Die Luft war - dank strikter Reglementierung von Emmissionen - noch nie so gut. - Die Gewässer waren seit Beginn der Industriealisierung noch nie so sauber. - Die Nahrungsmittel sind bezüglich Zusatzstoffen vielleicht mehr belastet als früher, - doch jeder hat die Wahl und kann Deklarationen lesen und allenfalls auf "bio" ausweichen. Mich stört dieses Gejammere, da viele Menschen, z.B. in Indien oder Bangladesch, 10-12 Std. in einer giftigen Fabrik arbeiten müssen. An vielen Orten sammeln Kinder Elektromüll oder arbeiten in einer Mine.

    Zur Diskussion
  • 100 Jahre Muba: Gefeiertes Auslaufmodell

    Ich wohnte lange Jahre nicht in der Region Basel. So hatte ich die Erinnerung von Anfang der 90-er Jahre an die Muba. Als ich dann 2014 die Muba erstmals wieder besuchte, war ich schockiert und enttäuscht. Wo ist denn das Spielzeug, wo sind die Wettbewerbe, die interessanten interaktiven Präsentationen? Eine Werbewüste! Grau und trocken. Kein Leben mehr. Ich habe immer wieder den Plan studiert und konnte gar nicht glauben, dass die Muba nur in einer einzigen Halle stattfindet. Für mich ist die Muba jedenfalls erledigt.

    Zur Diskussion
  • Israelische Erinnerungen und disziplinarische Premieren

    Ja tatsächlich. Samuel und die ganze Verteidigung haben wesentlich zum Resultat beigetragen. In der 2.Halbzeit ging das Spiel praktisch nur noch in eine Richtung, deshalb kann man die Verteidigung (alle Spieler, auch Vaclik) gar nicht genug loben! Die Offensive hatte gestern eher Mühe. Wäre nicht das Resultat (4:4!), die Kritik würde über Spieler und Trainer wie ein Platzregen kommen.

    Zur Diskussion