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  • Nach dem 1:5 gegen Real fragt Paulo Sousa schon: Wollt ihr mit mir gehen?

    Der Vergleich mit Torsten Fink hinkt, da dieser damals alle Zeit der Welt hatte. Nach verlorener Meisterschaft und Cup waren die Erwartungen nicht allzu hoch. Europäisch mussten wir gegen "Grössen" wie Santa Colma aus Andorra oder Rekjavik antreten. Als hingegen Herr Sousa seinen Vertrag unterschrieb, wusste er bereits, dass wir direkt für die CL qualifiziert sein würden und hätte den damit einherkommenden Erfolgsdruck in seine Überlegungen und Vorbereitungen mit einfliessen lassen können, wenn er denn gewollt hätte. Was den Vergleich mit Sion und HSV angeht, der hinkt noch mehr, denn wir haben erstens eine gute Mannschaft und zweitens ein sehr gutes Management.

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  • So viele Rekurse gegen den Kanton wie noch nie

    Die steigende Anzahl Rekurse sind wohl als Zeichen einer Emanzipation der Unternehmer von der Willkürherrschaft der staatlichen Vergabestellen zu sehen. Ob sie damit durchkommen diesen Augiasstall auszumisten, ist jedoch höchst fraglich, da sie damit die reelle Gefahr laufen, bei zukünftigen Einladungsverfahren oder gar freihändigen Vergaben schlichtweg nicht berücksichtigt zu werden. Oder die Aufträge werden, wie bisher oft praktiziert, so zerstückelt, dass sie gar nicht erst öffentlich ausgeschrieben werden müssen. Gewinner sind die kleinen Könige in der Verwaltung, Verlierer ist der Steuerzahler, welcher nicht den besten Deal für sein Geld bekommt.

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  • Ist es rassistisch, dass ein Türke keine Chance auf eine Genossenschaftswohnung hat?

    @renato beck Sie schreiben, "Zahlen dazu gibt es keine, nur die Schilderungen von abgeblitzten Bewerbern." Begehen Sie hier nicht die selbe Art von unzulässiger Vorverurteilung und Verallgemeinerung, die Sie davor so anprangern? Vielleicht sollte man sich bei einem so heiklen Thema auch als Journalist ein wenig mehr an die Fakten halten oder sich eben darum bemühen aussagekräftige Fakten zu beschaffen und bei einem (1) stellvertretenden Fall auch anzugeben, für wieviele Fälle er denn stellvertretend ist.

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  • Ist es rassistisch, dass Jugendliche, deren Namen auf «-ic» endet, Mühe haben bei der Lehrstellensuche?

    Man muss zwar sehr lange suchen, aber schliesslich findet man die erwartete Antwort dann doch noch: "Da die gewählte Vorgehensweise keine Repräsentativität gewährleisten kann, ist Vorsicht bei Verallgemeinerungen geboten." Dies die Aussage des Projektteams, welches die "Studie" durchführte. http://www.lehrlingsselektion.de/documents/selektion_d.pdf

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  • Acht Argumente, die für eine Einheitskasse in der Schweiz sprechen

    @carierte Es würde sich schon lohnen den Initiativtext zu lesen, statt nur die Interpretationen der Befürworter und Gegner. Denn da steht klipp und klar: "Für jeden Kanton wird eine einheitliche Prämie festgelegt; diese wird aufgrund der Kosten der sozialen Krankenversicherung berechnet."

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  • Die Kunst der Basler Polizeitaktik

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin) Leider geht's hier weder um das eine noch das andere. Hier geht's einzig um Macht. Wie es bei der ART ja auch nicht um Kunst geht, sondern um Geld. Eine Macht die Herr Dürr um keinen Preis aus der Hand geben will, denn sie ist seine Daseinsberechtigung. Die ganze Aktion erinnert an Kinder die provozieren und Eltern die überreagieren. Eine einfache Welt in der Herr Dürr lebt.

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  • Zeit für eine Entschuldigung

    Wieso wird eigentlich immer auf der Polizei rumgerittten? Es dürfte wohl ziemlich klar sein, dass solch eine Aktion von der gesamten Regierung getragen wird, für welche die ART als wirtschaftlicher Faktor für die Stadt schlicht zu wichtig ist, als dass man dort irgendwelche weitere Komplikationen akzeptiert. Somit dürfte auch klar sein, weshalb sich auch die Linke konzentriert aufs Fussballschauen konzentriert. Staatsraison über alles!

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  • Pappdeckel-Affäre: Was der Staatsrechtler zum Polizeieinsatz sagt

    So ein Minggis. Auch wenn ich die Aktion der Pozilei überhaupt nicht goutiere, ist es offensichtlich, dass es dabei weder um Staatsschutz noch Nachrichtendienst ging, sondern einzig um einfachste Staatsraison: Die Basler Regierung will es sich nicht mit der ART verscherzen. Punkt. Ziel erreicht. Übrigens, wenn die Rechtslage ja so eindeutig ist, sollte es ein leichtes sein, vor Gericht Recht zu bekommen. Wer klagt als erster?

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  • Valencia: Ein Stadion als Sinnbild für Spaniens Krise

    "Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen."

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  • «Plötzlich wird die Polizei zum Sparringpartner»

    Wie sich in letzter Zeit vermehrt gezeigt hat, stimmt die Aussage des Polizisten oft nicht mit der Wirklichkeit überein. Und was von Helmkameras zu halten ist, wurde auch schon wiederholt durch-exerziert, allfällige Video-Sequenzen, welche zu Ungunsten der Polizei ausgelegt werden könnten, sind bei einem Prozess plötzlich aus ungeklärlichen Gründen gelöscht worden. Die Polizei hat tatsächlich ein Problem. Es ist hausgemacht und beginnt mit ihrer Glaubwürdigkeit als Vertreter von Recht (!!!) und Ordnung. Das absolutistische Machtverständnis der Polizei passt eben je länger je weniger in unsere heutige liberale Zeit.

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