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  • Der FCB in der Einzelkritik: Schlafwandler, Salah und ein Stocker

    Würde man Fussballspielern ihre (religiösen) Rituale verbieten, Italien oder Spanien könnten nie mehr Weltmeister werden, denn die Spieler schaffen es gar nicht bis auf den Rasen, ohne sich erst zu bekreuzigen. Im Gegenteil ich finde es Klasse, dass sich Salah eben gerade nicht zu einem Kniefall vor der Politik hat instrumentalisieren lassen, sondern genau das selbe tat wie immer. Ob das konstante Auspfeifen eines Spielers (wohl auf Grund seiner Nationalität?) die Antirassismus-Richtlinien der UEFA tangiert, muss zum Glück nicht ich entscheiden.

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  • Von wegen Solaroffensive

    Das Problem hat nicht in erster Linie mit Schildbürgertum zu tun, sondern zeigt einmal mehr auf, woran Basel-Stadt zur Zeit am meisten krankt: Es gibt hier viel zu viele Beamten (Staatsangestellte). Anstatt sich als Staatsdiener zu verstehen, gehts leider allzuoft nur um das Erhalten der Macht im eigenen kleinen "Gärtchen". Dass die Verantwortung für das eigene Tun auf das Einhalten von Gesetze und Vorschriften abgeschoben wird, versteht sich von selbst. Das alles ist ja nichts neues. Das ist überall so. Das Problem ist, dass dieser Kanton die höchste Beamtendichte der ganzen Schweiz hat. Die Beamten sind mittlerweile eine so massive Kraft, wenn es um Abstimmungen und Wahlen geht, dass es sich kein Politiker erlauben kann, es mit ihnen zu verscherzen. So werden weder Herr Wessels noch Herr Brutschin viel zustande bringen, das den ihnen "unterstellten" Beamten nicht genehm ist. Lösungen: Weniger Gesetze = weniger Beamte, welche diese Umsetzen müssen. Nachteil: unsere Politiker in der Legislative können sich nicht mehr dadurch profilieren, dass sie neue "wichtige" Gesetzen schaffen. Ganz abgesehen davon hat die heutige Dominanz der SP in Basel-Stadt den Nachteil, dass wer auch immer von ihr als Regierungsratskandidat aufgestellt wird, auch gewählt wird. (Nicht dass das früher bei anderen dominanten Parteien anders gewesen wäre ... ).

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  • Wir Gottlosen

    Es ist genau so, wie Sie es sagen: Ich weiss es (noch) nicht. Deshalb aber an eine nicht falsifizierbare göttliche Ordnung zu glauben, ist für mich keine Lösung. Da bin ich lieber unwissend und glücklich. Meine Moral und Ethik ist natürlich, wie die ganze abendländische Kultur, sehr stark von christlichen Werten durchdrungen. Dies hat aber nichts mit Glauben zu tun, sondern mit der Regelung des Zwischenmenschlichen Zusammenlebens.

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  • Wir Gottlosen

    Das Wort "glauben" sagt eigentlich schon alles. Wozu glauben, wenn man auch wissen kann? Glauben bringt mich nicht voran, es kann mir nichts erklären, da es ja per definition nicht beweisbar sein muss. Wenn ich schon Gedankenexperimente zum Sinn oder Unsinn des Lebens machen will, dann halte ich mich dabei lieber an (natur)wissenschaftlich belegbare Theorien. Aufgrund einer davon, die auf der Evolutionstheorie basiert, ist das Leben als solches höchstwahrscheinlich völlig sinnfrei, respektive hat den selben Sinn, wie die Luft, ein Stein oder der Ozean. Eine wahrlich schwer verdauliche Idee. Da dies aber noch reine Spekulationen sind und der wissenschaftlichen Abklärung harren, geniessen wir doch unterdessen einfach unser Leben.

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  • Baschi Dürr, bitte melden!

    Auch wenn ich Herrn Dürr nicht gewählt habe, ist es durchaus erfrischend, dass er sich von dieser ganzen Wirblerei anscheinend nicht anstecken lässt. Wie wir ja alle wissen, gibts zur Lösung der Kriminalitätsprobleme kein Patentrezept, sonst gäbe es ja schon lange keine Kriminalität mehr. Herr Dürr hat zudem den Vorteil, dass er ja nicht als Person gewählt wurde, (sondern einzig mangels Alternativen) und sich somit um seine Popularität keine Sorgen zu machen braucht. So kann er sich in aller Ruhe vertieft mit der Materie auseinandersetzen, statt sich zu einem medial erzwungenen, undurchdachten Schnellschuss verleiten zu lassen.

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  • Die linke Hälfte des Rates blieb chancenlos

    Der Totengräber der Schweizer Politik ist die CVP mit ihrer Fähnlein-im-Wind-Zünglein-an-der-Waage-Politik. Solange sie dafür die Partikularinteressen ihrer Klientel (wie z.b. das neue Jagdgesetz) durchbringen, sind sie bereit mit links oder rechts ins Bett zu steigen. Oder ist das die sogenannte christliche Nächstenliebe?

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  • Charivari macht Geheimnis um Promi-Gäste

    Die Mutter aller (noch bestehenden) Vorfasnachtsveranstaltungen in Basel ist natürlich das Drummeli.

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  • Der Trick mit der halben Röhre

    Wer hat's gesagt? Richtig, es war Bundesrat Hans Hürlimann in seiner Rede zur Eröffnung des Gotthard-Strassentunnels 1980. Soviel zur Glaubwürdigkeit von Versprechen unserer Regierung.

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  • Keine Spur von Hochverrat

    Wie man aus allen Kriegen der näheren Vergangenheit weiss, sind die meisten Soldaten ganz normale Leute mit Familie, Frau und Kindern. Auch jene welche im Namen von Gott und Vaterland abscheuliches begingen. Wer das Milgram-Experiment kennt, weiss, wie wenig es braucht, dass Menschen Dinge tun, die sowohl Sie, als auch ihre Umwelt für unmöglich hielten. Dass und wie "Stay-Behind"-Organisationen ausserhalb der Schweiz für allerlei Unsaubere Machenschaften eingesetz wurden, kann man in Daniel Gansers Buch "NATO- Geheimarmeen in Europa: Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung" nachlesen.

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  • Verheiratete haben nach Herz-OP bessere Überlebenschancen

    Die Schlüsse aus dieser Studie erinnern frappant an eine andere, in der geschlussfolgert wurde, dass verheiratete Personen älter werden, als unverheiratete. Dass der Grund dafür aber ein dritter ist, wurde nicht bedacht. Dass nämlich in erster Linie nur Personen mit einem einigermassen geordneten Lebenswandel überhaupt einen Ehepartner finden. Also Personen, welche sowieso schon "gesünder" leben und somit im Schnitt älter werden. Ob und wie dieser Fehlschluss auch auf diese Studie zutrifft, lässt sich anhand der wenigen Information z.b. fehlt nur schon ein Link zur Studie, leider nicht beurteilen.

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