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  • «Only Lovers Left Alive»

    Jarmusch, der Mann heisst Jarmusch!

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  • «Es stimmt nicht, dass wir uns an nichts mehr erinnern können»

    Noch bereichernder als den Inhalt- ehrlich gesagt ist mir Frau Faithfull fast völlig egal - fand ich an diesem Interview die Form. Bestimmt ist die TagesWoche nicht die erste Zeitung, die ihre Interviews auf zweierlei Arten präsentiert, die erste jedoch, bei der ich persönlich das gesehen habe. Neben der erwähnten, grösseren Transparenz, die durch das "ungefilterte" und "ungesäuberte" Interview als Film erreicht wird, ermöglicht die mediale Zweispurigkeit einen, so finde zumindest ich, äusserst spannenden Einblick in die redaktionelle Arbeit. Ich habe mich schon oft gefragt, wie die teilweise recht geschliffene Sprache in schriftlich wiedergegebenen Interviews, welche mündlich durchgeführt worden sind, zustande kommt. Dass nicht so gesprochen wird wie geschrieben, ist eigentlich schon lange kein Geheimnis mehr. Die Diskrepanz zwischen geschriebener und gesprochener Sprache wird natürlich nicht kleiner, wenn es sich um eine Fremdsprache handelt. Ich hoffe, Ihr Leute von der TagesWoche behaltet diese "Doppelform" bei, auch wenn Sie mehr Angriffsfläche bietet, da Fehler im Nachhinein nicht kaschiert werden können.

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  • Der düstere Dschinn des Dancefloors

    Vielen Dank für den Hinweis auf diesen vortrefflichen Abend! Ich hatte gestern bereits alle Vorbereitungen für meine Reise ins Schlummerland getroffen, als ich noch einen kurzen Blick in die TagesWoche warf. Kurzerhand verschob ich mein ursprüngliches Vorhaben und Reiseziel, machte mich auf zum Nordstern und kann sagen: Es hat sich gelohnt, sehr sogar! Absolut tanzbar und doch nicht monoton, sondern äusserst abwechslungsreich. Dabei düster wie der Dancefloor. Jetzt wünsche ich Mark Henning einen guten Flug nach Übersee....

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  • Die Trottel-Kampagne

    Ich bin ebenfalls der Meinung, dass es von Vorteil für den Leser ist, wenn die Artikel, auf die sich Looser bezieht, verlinkt sind. Jemand, der einigermassen mit dem Internet vertraut ist, hätte zwar wenig Mühe, diese selbst zu finden, die direkte Verlinkung macht es jedoch um einiges bequemer. Falls jemand keine Lust hat, die Intertexte aufzurufen - in vorliegenden Fall zähle ich mich zu diesen Personen -, kann er oder sie dies doch ganz einfach unterlassen. So wie ich das sehe, wird klar, wohin die Hyperlinks führen, nämlich auf eine Seite des "Blicks", bevor man diese öffnet. Ich finde die Verlinkung im Allgemeinen eine äusserst praktische Sache. Sie erleichtert einem das selektive, paradigmatische Lesen. Ausserdem führen die Links in der TagesWoche ja meist zu seriösen Artikeln von mehr oder weniger seriösen Zeitungen (z.B.: "NZZ" oder "The Guaridan"). Zu entscheiden, wo die Grenze nun zu ziehen wäre- welche Artikel verlinkt werden und welche nicht - erscheint mir schwierig. Daher finde ich es die beste Lösung, dies dem Leser zu überlassen. Die Journalisten treffen schon genug Entscheidungen für uns Leser, wir sollten froh sein, einmal selbst entscheiden zu dürfen! Siehe dazu übrigens die heute Printausgabe auf Seite 15 (link!).

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