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  • Riehen ist hipper als das Matthäusquartier

    ups, Rechnungsfehler. Also, nochmal und vorsichtig gerechnet, pro weggezogene Person wird ein Zimmer frei.(ist eigentlich etwas höher) Dh. eine Verzehnfachung des Leerstandes. Damit wäre das Thema Wohnungsnot im Matthäus und im Gundeli vom Tisch. Wie gesagt, ich glaube kaum, dass wir das im Sommer sehen werden.

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  • Kanton will mehr Rendite und stellt 91-Jährige vor die Tür

    Ich finde auch, dass Herr Wolf nicht der Verantwortliche für diese Situation ist. Ethisch gesehen ist seine Position vergleichbar mit der eines Metallarbeiters, dessen Arbeitgeber beschlossen hat, dass es bessere Rendite bringt, Kanonen anstatt Brückenpfeiler zu produzieren. Natürlich kommt der Metallarbeiter dadurch in ein Rechtfertigungsdilemma. Auch wenn, oder gerade wenn er eigentlich ein feiner Kerl ist. Das Dilemma in diesem Fall ist noch etwas pointierter, deshalb wäre es noch etwas interessanter, seine Selbsrechtfertigung zu hören, aber das ändert nichts daran, dass er nicht der Verantwortliche dieser Situation ist. Die Verantwortliche in dieser Sache ist Eva Herzog. Die Bewohner haben ihr Leben lang einer Kasse Geld gegeben, damit sie sich im Alter zB. ihre Wohnung leisten können. Jetzt sorgt ebendiese Kasse in ihrem Auftrag dafür, dass sie ihre Wohnung verlieren. Von aussen gesehen würde ich das als Betrug bezeichnen. Etwas neutraler könnte man vielleicht auch sagen, dass einfach etwas gewaltig schief gelaufen ist. Diese von Ihnen erwähnte "andere Seite" sollte doch eigentlich im Interesse genau dieser Leute agieren. Also, liebe "andere Seite" was ist schief gelaufen, wie wird es korrigiert, und wie verhindert man in Zukunft solche Fälle?

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  • Kanton will mehr Rendite und stellt 91-Jährige vor die Tür

    Eine Pensionskasse, welche die eigenen Versicherten auf die Strasse stellt. Gerne würde ich sagen: "unglaublich". Leider passt das dafür zu gut ins Gesamtbild. Aber trotzdem: da ist eine grosszügigie Portion Verantwortungsdiffusion nötig, dass die Leute in Herzogs Betrieb noch in einen Spiegel schauen können. Würd mich mal wundern, wie das Leute wie Herr Wolf vor sich selber rechtfertigen....

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  • Kanton will mehr Rendite und stellt 91-Jährige vor die Tür

    @ chröttli Ich weiss nicht, ob es am Departement liegt. Klar, so von der Materie her ist es im Finanzdepartement sicher am einfachsten, zu dieser abstrusen Situation zu kommen, dass die Mittel dem Zweck widersprechen (die Rendite ist das Mittel, der Zweck ist, dass sich die Leute im Alter eine Wohnung leisten können). Wenn man nur die Kennzahlen sieht, könnte man ja schon auf die Idee kommen, dass man den Leuten einen riesen Gefallen tut, wenn man sie aus der Wohnung wirft. Die Leute haben ja jetzt eine bessere Rendite, um sich die 3-4fache Miete zu leisten.... ok, wenn man es durchdenkt würde man auch so merken, dass es nicht aufgeht. So gut wird die Rendite nicht. Aber man kann es sich vorstellen, wie es zur Situation kommt, wenn es im Departement nur um Zahlen geht. Aber es ist ja keineswegs so, dass die "konkreteren" Departemente die Sache konkreter sehen würden. So Sprüche von wegen "schaut her, wir haben mit der Stadtentwicklung den Leuten im Quartier geholfen, denn das Durchschnittseinkommen ist gestiegen und es gibt viel weniger "Randständige" " (als ob die jetzt bei Novartis arbeiten würden) kommen ja gerade aus den Departementen Wessels und Morin. Da ist ja vom Finanzdepartement eher noch zu erwarten, dass es heisst "dumm gelaufen, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen, wie können wir das korrigieren?". Bei den anderen Departementen ist solche Politik ja Jahrelanger Usus, von denen ist ja nur zu erwarten "Ätsch, so ist das nunmal. Raus nach Deutschland oder ab ins Altersheim" ...Tschuldigung, das tönt dann natürlich so: "Gerade weil uns die Problematik am Herzen liegt, müssen wir uns dafür einsetzen, dass diese Wohnungen luxussaniert werden, damit auf die günstigen Wohnungen weniger Preisdruck kommt." hmm, oder wie war das nochmal... "bedauerlicher Einzelfall, aber da kann man nunmal nichts machen, weil es ein privater Investor ist. Wir können nur mehr Angebot schaffen, damit sich der Markt entspannt.."

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  • Keine «Tour Vagabonde»: Streit zwischen Shift Mode und WG Klybeck eskaliert

    Was soll das, Tom? Solche Statements sind doch einfach nur kontraproduktiv. Vorbild Eric Weber... echt jetzt. Aber sogar wenn es der WG Klybeck um Mediengeilheit gehen würde (was nicht so ist, was zB. Martin Brändle mit seinem Einsatz gegen Zugangsschikanenen zu eurem Areal weit ab von jeglichem Presse-Tralala gezeigt hat), warum zerrt ihr sie mit eurer Mitteilung ins Rampenlicht? Das macht doch keinen Sinn. Und wenn euch die Lärmdiskussion derart zusetzt, warum soll das erste Projekt, das über die Klinge springen muss, der Vagabundenturm sein (bei dem es meines Wissens nie Lärmklagen gab), und nicht die frühmorgendlichen Technosessions wegen deren es Lärmklagen gibt. Das macht doch keinen Sinn. Und was ist Shift mode überhaupt für ein Zwischennutzer, der derartig verzweifelt, weil während eines Sommers 2 oder 3 mal die Bullen auf der Matte stehen? Und was ist Shift mode für ein Veranstalter, der sein Anwohnertelefon nicht bedient, weil er gerade selbst am Mischpult damit beschäftigt ist, die Lärmstörung zu verursachen, wegen der die Leute am Anwohnertelefon niemanden erreichen? Und nochwas: Wenn man als normaler Veranstalter die Polizei einfach ignoriert, wenn sie wegen Lärmklagen auftauchen, dann wird beim zweiten Mal auftauchen der Stecker gezogen und man riskiert eine Anzeige wegen Beamtenbeleidigung. Wenn ich als Veranstalter in der privilegierten Situation wäre, solche Konsequenzen nicht befürchten zu müssen, würde ich mich in öffentlichen Statements über die Nachbarschaft etwas mehr zusammenreissen.

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  • Ein Holzpark ohne Holz und andere Geschichten von der Zwischennutzung

    Wie jetzt Holzpark ohne Holz? Hat doch tonnenweise Holz da. Sieht doch sogar fast so aus, wie auf den komischen Projektzeichnungen von shift mode. Einfach, dass keine Millionen für irgendwelche Messehallen wieder hereingeholt werden müssen. Das Areal ist ja auch voll mit Leuten, die das so jetzt gut finden. Das mit der Anwohnerkommunikation und sich an Regeln halten müssen die Anfänger von shift mode noch etwas (oder deutlich) verbessern, aber das wird schon, vor allem, wenn auf Morin mal eine eigenstängig denkende und handelnde Person folgen sollte. Und falls Morin nicht aus Trotz nochmals *&#|]Ç! baut, dann könnte shift mode nach Ablauf des Vertrags auch einfach eine dort eine Bar machen, das können sie ja gut. Und dann können sie mit anderen Partnern auf dem Areal zusammen eine Dachorganisation gründen, und damit mit der Regierung und dem Quartier kommunizieren. Funktioniert bei iLand ja auch irgendwie. Mal besser, mal schlechter, aber besser als jetzt bei shift mode.

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  • «Rheinhattan»: Die Lust und der Frust der Mitwirkung – ein Erfahrungsbericht

    Hüningen, nicht Kleinhüningen, sorry.

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  • «Rheinhattan»: Die Lust und der Frust der Mitwirkung – ein Erfahrungsbericht

    Fussnote zur Fussnote, die niemand lesen wird, aber mittlerweile der Vollständigkeit halber hier gesagt werden sollte. Dank dem neuen Informationsgesetz kann man sich als Bürger besser informieren als in der Begleitgruppe, welche im Moment gerade ? neu zusammengestellt wird? darauf wartet, dass? irgend etwas, hab den Überblick verloren, welche falsche Floskel im Moment gerade benutzt wird. Kann aber auch sein, dass man sich gar nicht mehr die Mühe macht, sich etwas aus dem Hintern zu saugen. Auf jeden Fall ist das Dokument jetzt öffentlich, und wir wissen.... Trommelwirbel... dass wir ab der ersten zensierten Seite angelogen wurden. Natürlich drehen sich die zensierten Seiten nicht nur um Kleinhüniingen (und wo ist da überhaupt die versprochene Mitwirkung?) sondern ab Seite 29 um Basel. Das wird jetzt Klybeck plus genannt, und da man sich ja damals ja sooo über den Vorwurf der Salamitaktik enerviert hat..... Wie nennt man das, wenn man etwas Grosses nicht offenlegt, weil schon Teilbereiche davon heftige Gegenreaktionen verursachen? Richtig. Salamitaktik.

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  • Burgweg-Mieter müssen raus und über 40’000 Franken bezahlen

    hmmm, kann man einen lügenden Richter für die Lüge eigentlich rechtlich zur Verantwortung ziehen?

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  • Burgweg-Mieter müssen raus und über 40’000 Franken bezahlen

    Vielleicht denken jetzt gewisse Leute, die immer mit „Verhinderer“-Unkenrufe um sich werfen, das nächste Mal zweimal nach, bevor sie Leute, die sich mit Rechtsmittel wehren, heruntermachen. Es ist nicht einfach so, dass man kurz einen Rekurs schreibt und dann auf dem faulen, schadenfreudigen Hintern sitzt und die hart arbeitenden Architekten und Investoren hilflos ihr armes Projekt auf die Wartebank schieben müssen. Ein solches Vorgehen ist mit hohem persönlichen Einsatz und Risiko verbunden. Auch ist die Rechtslage in gewissen Fällen für die Einsprechenden sehr problematisch. Auch wenn eine Einsprache angenommen würde, kann die Bauherrin während der Einsprache Nachänderungen einreichen. Es ist dann aber keinesfalls so, dass das neue Projekt neu ausgeschrieben werden muss, und man sich in Ruhe überlegen kann, ob eine Einsprache gegen das neue Projekt Sinn macht, sondern man muss innert weniger Tage entscheiden, die Sache entweder fallen zu lassen, oder in den sehr teuren Rekurs zu gehen. Die Erfahrungen zB. beim Kastanienbaum „Roswitha“ oder den Messehallen von shift-mode haben gezeigt, dass Einsprachen und Rekurse, auch wenn sie rechtlich solide Argumente haben, alleine kaum zum Erfolg führen. Sie bieten lediglich die Möglichkeit, sich Zeit zu verschaffen, um eine öffentliche Diskussion in Gang zu bringen. Leider ist dies im Fall des Burgwegs bis jetzt nicht richtig gelungen, deshalb nochmals ein kleiner Versuch dazu: Es geht hier nicht darum, dass ein gesichts- und seelenloser internationaler Investor aus reiner Profitgier die MieterInnen aus einer funktionierenden Immobile rauswirft, um mit Luxussanierungen eine höhere Rendite zu erzielen. Und keinerlei Rücksicht auf BaslerInnen mit kleinem Budget nimmt. Es geht darum, dass ein LOKALER Investor aus reiner Profitgier die MieterInnen aus einer funktionierenden Immobile rauswirft, um mit Luxussanierungen eine höhere Rendite zu erzielen. Und keinerlei Rücksicht auf BaslerInnen mit kleinem Budget nimmt! Ich bin mir sicher, es gibt LeserInnen der TaWo, welche bei der basellandschaftlichen Pensionskasse versichert sind. Leute, die Menschen im Burgweg werden in eurem Auftrag auf die Strasse gestellt! Natürlich ist es schwierig für grosse Investoren im Umfeld von Negativzinsen. Und ich hätte, wenn ich alt bin, auch gerne noch eine Pension. Aber zu welchem Preis? Ich will doch nicht, dass für ein halbes Promill mehr Rente meine MitbürgerInnen auf die Strasse gestellt werden. Natürlich steigt der Druck, in noch gewinnträchtige Märkte zu investieren. Aber alles hat Grenzen. Und diese Grenze ist dort, wo Menschen durch das Investment zu Schaden kommen. Es fordert ja auch niemand, dass die basellandschaftliche Pensionskasse in den Waffen- oder Drogenhandel investieren soll. Also, liebe Versicherte der basellandschaftlichen Pensionskasse, schreibt eure Delegierten an, liebe MitbürgerInnen aus Basel-Land, schreibt eure PolitikerInnen an, und sagt ihnen, dass das so nicht geht! Es ist durchaus möglich, mit älteren Immobilien und günstigen Mieten eine vernünftige Rendite zu erwirtschaften. Alles was es dazu braucht, ist etwas weniger seelen- und gesichtslosigkeit. Und den Willen, bei Investitionen nicht nur das betroffene Geld, sondern auch die betroffenen Menschen zu berücksichtigen. Denn auch hinter dem betroffenen Geld stehen Menschen, die Versicherten. Man stelle sich dieses etwas abstrakte Geschäft doch mal etwas konkreter vor: Würde eine allschwiler Gemeindeangestellte vor dem Burgweg stehen und Ines Mateos über den Weg laufen, würde sie denken: „geh aus meinem Haus, damit ich eine um nur Promille bessere Pension habe“? Wohl kaum. Das Mindeste, was man aber von der Pensionskasse erwarten kann, ist, als fairer Gewinner vom Platz zu gehen und die Gerichtskosten zu übernehmen. Es kommt durch die Luxussanierung noch genug Gewinn herein, dass diese 40T CHF nicht ins Gewicht fallen. Für unsere MitbürgerInnen im Burgweg ist dieser Betrag jedoch eine einschneidende Bestrafung für ihr Engagement für günstigen Wohnraum. Eine zwar gerichtlich abgesegnete, aber trotzdem sehr heftige. Ich bin mir sicher, ein Waffen- oder Drogenhändler würde sich über eine solche Bestrafung seiner Widersacher freuen. Aber doch bitte nicht eine lokale Pensionskasse!

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