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  • Basler Regierung unterstützt die von der SP verteufelte Vorlage

    Naja, da darf man den nicht namentlich genannten basler SP-Nationalrat und Vizepräsident auch mal loben. Da hat er recht. Da hat sich eine basler SP-Regierungsrätin, die ich jetzt aus sprachlicher Solidarität zur TaWo auch nicht namentlich nenne, auch mächtig ins zeug gelegt, dass gewisse Firmen weiterhin nur 0,000 weiss nicht was % Steuern zahlen müssen. Ist ja alles nur zum Vorteil unserer Wirtschaftregion, oder? Aber was das mit linker Politik zu tun hat, ist mir echt schleierhaft.

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  • Thai-Massage und Zimtkaffee – es gibt neue Sommerprojekte am Klybeckquai

    Ich stimme Ihnen in vielen Punkten zu! - Es ist eine Frechheit, aber im positiven Sinn. Ist ja nicht so, dass die AnwohnerInnen alles brav durchwinken müssen, was grössenwahnsinnige Stadtplaner so aushecken. Wir sind ja nicht der Grosse Rat, oder? - Die jetzt entstehenden Zwischennutzungen sind eine Bereicherung. Und sie wären nicht möglich, würden wie geplant die "aufwärtskompatiblen Pionierinvestoren" "Basel Arts and Cultural Halls" (bach) stehen. In denen wären während des halben Jahres Messen, Firmenanlässe und "Techno, Techno, Techno, Tscha, Tscha, Tscha" um die Millionen wieder reinzukriegen. Viel Glück, während den Auf- und Abbauzeiten in der anderen Hälfte des Jahres da zB. noch ein ägyptisches Kulturhaus in der Riesenhalle zu machen. - Wie Ihr Votum zeigt, ist es sehr wohl eine Minderheit ist, welche informiert ist und entsprechend handelt. Vielen Dank, WG Klybeck, für das mutige Handeln! - Ich würde sogar weitergehen und sagen, dass durch die Abkühlung des Konflikts durch die Verzögerung und des Spriessens all dieser Projekte nicht nur die Kinder der WG Klybeck, sondern auch die Älteren auf dem Areal anzutreffen sind. - Ich geniesse es auch, was aus dem elenden Vorgehen der Regierung durch das Eingreifen der WG Klybeck entstehen konnte.

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  • Ist Liestal zu miefig für Basler Studenten?

    Grundsätzlich muss man doch sagen, dass sich BL mit dem Univertrag doch eigentlich eine Fakultät verdient hat. Gerade auch ein Standort direkt am Bahnhof scheint doch eine gute Lösung zu sein. Da tönen doch die "Provinznest"-Rufe einzelner Studis doch etwas ignorant. Schlussendlich muss man aber sagen, dass jedes Institut, das nicht innerhalb der akademischen Viertelstunde vom letzten Institut erreichbar ist, sich schlussendlich isoliert. Alle in BS angesiedelten Institute lassen sich bequem verknüpfen. Dh. bis 10 Uhr eine Doppelstunde Ethik im Philosophischen Seminar, und danach ab 10.15 eine Doppelstunde Volkswirtschaft in der Wirtschaftfakultät. (am Bahnhof SBB) Je nach Kombination kommt man dann aber in der Viertelstunde nicht mehr nach Liestal. Wenn sich die Studierenden die Stundenpläne zusammenstellen, werden sie früher oder später ihre Stundenpläne so umstellen, dass die Institute in Liestal weniger Studierende begrüssen dürfen. Das schadet der eh unter druck stehenden Volluniversität. Als Lösung kann ich da nur vorschlagen: Öffentlicher Verkehr so verbessern, dass man innerhalb von 15 min von einem beliebingen Ort in BS nach Liestal kommt. Oder so gute Velowege nach Liestal machen, damit es sich lohnt, mal eine andere (vielleicht) bessere Vorlesung sausen zu lassen, damit man ein wöchentliches Fitnesstraining hat (hätte ich damals wahrscheinlich in Betracht gezogen) Insgesamt wird die Diskussion wohl etwas zu fest auf politischer Ebene geführt. Aber den politischen Vorstoss von BL finde ich sehr begrüssenswert. Eigentlich sollte es möglich sein, den ÖV und die Velowege bis in ein paar Jahren soweit zu bringen, dass ein Insti in Liestal eine sinvolle Sache ist. Und alle würden von diesem Ausbau profitieren. Natürlich ist die Forderung "Jetzt eine Fakultät in Liestal" Blödsinn. Aber die Forderung "wie können wir eine Fakultät in Liestal machen" find ich gut!

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  • Die Leute in den Quartieren wissen wenig, erwarten aber viel Gutes

    Man muss sich schon fragen, was für einen Sinn und Zweck solche Befragungen überhaupt verfolgen. Wenn solche Instrumente wirklich zum Ziel hätten, die Meinungen und Bedürfnisse der Bevölkerung zur laufenden Stadtentwicklungsplanung einzuholen, muss man sich doch sehr über die Naivität dieser Umfrage wundern. War es wirklich nötig, eine Umfrage zu machen, um herauszufinden, dass die Befragten Grün- und Freiflächen und Zugang zum Rheinufer gut finden? Ist es nicht klar, dass Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf wichtiger sind, als spezielle Einkaufsmöglichkeiten? Andersherum sind gewisse Fragen derart nichtssagend, dass eine Antwort in wirklich jede Richtung interpretiert werden kann. Was soll zum Beispiel daraus geschlossen werden, dass die überwältigende Mehrheit die Aussage ablehnt, dass der Kanton keine neuen Stadtentwicklungen braucht? Dass die Leute die momentane Planung gut finden? In den Ergebnissen kommt man zum Schluss, dass ein Drittel der Befragten davon ausgeht, dass die geplanten Projekte zu ausschliesslich positiven Impulsen für ihr Quartier führt. Wie kommt man darauf? Es gibt keine einzige Frage zu „den geplanten Projekten“, ausser ob man eine Skizze des Entwicklungsgebietes kennt. Es gibt keine einzige Frage, die eine kritische Antwort gegenüber der Planung überhaupt zulässt. Man kann doch nicht einfach fragen: findet ihr das und das gut, und dann sagen: Unser Projekt, zu dem wir die Leute überhaupt nicht befragt haben, hat das und das, und deswegen finden die Leute unser Projekt gut. Man könnte genausogut die MitarbeiterInnen des Bau- und Verkehrsdepartementes fragen, ob sie bauliche Verdichtung, Carsharing, ein zentral gelegener Arbeitsplatz, und die Nähe zwischen Arbeitsplatz und Wohnort gut finden, und sie fragen, ob es für sie wichtig ist, dass sie während der Arbeit nicht die ganze Zeit von der Sonne geblendet werden. Und dann daraus schliessen, dass diese MitarbeiterInnen wünschen, dass das BVD am Münsterberg geschleifft wird, auf der Fläche ein Parkplatz gebaut wird und für das BVD unter dem Marktplatz ein Bunker ausgehoben wird, wo sowohl das BVD als auch die Wohnungen der MitarbeiterInnen untergebracht werden. Da sollten doch ein paar konkretere Vorhaben der Planung etwas genauer (wie es immer so schön heisst) gespiegelt werden. Brücken sind ja so ganz allgemein gesagt etwas tolles, und Natur ist auch schön. Aber ist denn den Leuten eine Brücke nach Frankreich wichtiger, oder die Renaturierung der Wiese (über die ja schon abgestimmt wurde)? Könnte wichtig sein, weil die grösste Brücke genau auf die Wiesenmündung zielt. Natürlich finden alle neuen Wohnraum und Arbeitsplätze toll. Aber in welcher Preislage brauchen die Leute Wohnungen, und was für Arbeitsplätze werden gesucht? Könnte ja eine wichtige Präzisierung der Aussage „Das Hafengebiet am Rhein ist gut geeignet, um neuen Wohn-, Arbeits- und Lebensraum (...) zu schaffen.“ sein. (die auch die grösste Zustimmung bei den Befragten mit mehr als 7500 Fr. Monatseinkommen hat... und von meinen NachbarInnen verdient niemand mehr als 7500 Fr. pro Monat) Oder wie wärs mit damit: „Wie stehen Sie zu folgender Aussage?: Das Hafengebiet am Rhein ist gut geeignet .... für den Hafen!“ Wenn die Regierung schon ihre jahrelange Position im stillen Kämmerlein ändert, dass eine Verlegung des Hafens wirtschaftlicher Blödsinn ist, wäre es doch mal interessant zu wissen, was die Bevölkerung darüber denkt. Und man stelle sich vor, es könnte doch sogar sein, dass die Meinung der Bevölkerung davon abhängig ist, ob die geplanten Wohnungen für Leute sind, die mehr als 7500 Fr. pro Monat verdienen, oder ob die geplanten Wohnungen die Mietpreisnot auch tatsächlich entspannen. Oder wie wäre es mit dieser Frage: „Wie stehen Sie zu folgender Aussage?: Behörden informieren angemessen über die Planungen und beziehen die Bevölkerung in die „staatliche Willens- und Meinungsbildung“(§55) mit ein.“ „Stimmt völlig“? Wohl kaum. Ausser vielleicht in der Befragtenkategorie „mit dem Bauforum vernetzte Architekten“. Also um die Meinungen und Bedürfnisse der Bevölkerung zur Stadtentwicklung auch nur abzubilden, geschweige denn in der Prozess zu integrieren scheint mir diese Umfrage denkbar ungeeignet. Was soll dann der Zweck sein? Naja, bei der nächsten Grossratsdebatte um weitere Millionen für den Planungsprozess wird die Verwaltung sagen können: „Gemäss Verfassung haben wir die betroffene Bevölkerung mit einem wissenschaftlichen Verfahren in die staatliche Willens- und Meinungsbildung miteinbezogen und konnten sämtliche Anliegen in der Planung umsetzen.“ Denn die Leute wollen ja Zugang zum Rhein, Grünflächen, Wohnraum und Arbeitsplätze, und Brücken finden sie auch nicht schlecht. Wenn ich mir so überlege, wie GrossrätInnen bei der letzen Sitzung zum Thema 2014 betont haben, dass man dem jetzt einfach zustimmen müsse, aber dass das mir den andauernden Verstössen gegen die Mitwirkungsvereinbarung auf keinen Fall so weitergehen werde, da würde man dann die eigenen Regierungsräte schon ins Gebet nehmen. Wenn ich mir so überlege, dass als Reaktion die Mitwirkung der Bevölkerung, nachdem das Geld gesprochen wurde, gleich komplett eingestellt wurde. Wenn ich mir so überlege, dass die Verwaltung als Lösung für das Problem, dass sie andauernd gegen Vereinbarungen verstösst, einfach gar keine Vereinbarungen mehr macht. Und wenn ich mir so überlege, dass das dem Grossen Rat eigentlich alles bekannt wäre, wenn er nicht so ein kurzes Gedächtnis hätte, dann denke ich, dass die Regierung damit sogar durchkommt. Und man kommt nicht aus dem Überlegen heraus: Hunderte Stunden an ehrenamtlicher Arbeit von duzenden von betroffenen QuartierbewohnerInnen um sich konstruktiv in den Planungsprozess einzubringen führen lediglich zu solch lächerlichen Studien. Eine kleine Gruppe von AktivistInnen kann aber durch eine Störung einer Veranstaltung eine öffentliche Diskussion lancieren. Eine Einsprache bietet mehr Mitgestaltung bei den Zwischennutzungen als eine unterzeichnete Vereinbarung mit der Verwaltung. Da wird doch irgendwie klar, welche Art der Bürgerbeteiligung sich die Regierung bei solchen Projekten fordert: Eine offene Feindschaft. „Wie stehen Sie zu folgender Aussage? Das Vorgehen in der Hafen- und Stadtentwicklung ist gut geeignet, das Vertrauen in die demokratischen Institutionen zu untergraben und eine Blockadehaltung hervorzurufen.“ ... „Stimmt völlig“ oh, und btw: liebe TaWo, die Befragten WÜNSCHEN sich viel Gutes. Wer etwas ERWARTET, wurde bis jetzt vor allem enttäuscht. Aber das wurde in der Studie ja nicht erfasst.

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  • «Ich habe das Argument von Guy Morin nie verstanden»

    Es hiess doch bei dem Beschluss, dass nachdem die Stelle weggespart wird (ups, sorry, sich durch ihren Erfolg selber überflüssig gemacht hat), so eine Art "Briefkasten" für diese Anliegen eingerichtet würde. (nicht, dass das ein Ersatz dafür wäre oder auch nur eine akzeptable Notlösung, aber gesagt wurde es trotzdem) Also, die Stelle ist weg. Dann hat es doch sicher eine offizielle Mitteilung über den Briefkasten gegeben... hmmm. find nichts. Auch auf der Website der Präsidialdeps findet sich nichts. Ach so, da ist er ja. Angeschrieben mit "Staatskanzlei". Nimmt Initiativen entgegen. Wie zB. eine Initiative für eine Anlaufstelle für Menschen mit einer Behinderung. Wie wärs, Leute? Manchmal muss man dem Grossen und dem Regierungs- Rat halt etwas auf die Sprünge helfen.

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  • Diese App will Ihr Quartier verändern – aber nur mit Ihnen

    naja, ich würde das "smart" an der city nicht zu fest überschätzen ...

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  • Diese App will Ihr Quartier verändern – aber nur mit Ihnen

    @chröttli hmmm, gps... empfänger ... fühler... jup!... wie es Kessler treffend gesagt hat: «Man kann davon ausgehen, dass Dienstleister mit einer guten Nase ihre Fühler bereits ausgestreckt haben werden» ... wie gesagt, ich nehme doch mal an, dass es einfach nur ungeschickt ausgedrückt war. Diese Software-Firma wird uns sicher bald aufklären, dass sie keinerlei Daten aus ihrem Projekt an Dritte weiterleitet.

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  • Diese App will Ihr Quartier verändern – aber nur mit Ihnen

    Beim Projekt werden die Interaktionen zwischen den Benutzern beobachtet? Ähem, ich hoff jetzt mal, das war seeehr unglücklich ausgedrückt. Und versteht sich von selbst, dass man die Datensätze streng vertraulich hält und keinen (zahlenden) Drittparteien Einblick gibt, oder?

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  • Von 200 auf 2000: Immer mehr Familien benötigen staatliche Hilfe bei der Miete

    cool, da legen sich ein paar SPler ja richtig ins Zeug für eine soziale Stadtentwicklung. Hoffen wir, dass es wenigstens bei der kommenden Initiative klappt, nicht dass sich nachher wieder irgend ein "Esel" auf Facebook über das Scheitern der eigenen Parteibasis freuen kann. Und hoffen wir, dass die sich zum Thema so auffällig als SP Grossräte outenden die Initiative nicht nur als Zug-Pferd für den Wahlkampf benutzen, sondern in Zukunft mehr Erfolg dabei haben, ihre Regierungsmitglieder*in dazu zu bewegen, eine sozialere Stadtentwicklung zu betreiben.

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  • Von 200 auf 2000: Immer mehr Familien benötigen staatliche Hilfe bei der Miete

    hmmm. Und das Fazit der Regierung lautet: Mit den Mieten ist alles in Ordnung, das Problem ist nur, dass die Leute zu wenig Einkommen haben?

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