• Basler Bevölkerung steigt rapide, aber Mieterverband will weniger verdichten

    Vor 10 Jahren sah das Ganze noch ganz anderes aus. Für Basel-Stadt ging das Bundesamt für Statistik 2007 in allen 3 Szenarien von einer rückläufigen Anzahl Haushalte bis im Jahr 2030 aus. Damals lag man offensichtlich komplett falsch... Ob man heute richtig liegt, das wird sich erst in Zukunft zeigen.... Bevölkerungsszenarien können sich also rasch ändern, aber der Bau von Wohnraum braucht viel Zeit. Von der ersten Idee bis zur Fertigstellung von neuem Wohnraum vergehen viele Jahre. Wohnpolitik braucht also Weitsicht und eine gesamtheitliche Planung statt Aktivismus. Daher fordert die FDP im Vernehmlassungsentwurf des neuen Parteiprogramms, dass die zahlreichen Transformationsareale in ihrer Gesamtheit koordiniert und entwickelt werden.

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  • Nachts auf dem Lysbüchel ist Basel wie Belgrad oder Berlin

    schön geschrieben. Die Frage bleibt, wieso es einfach hingenommen wird, dass die heutigen Nutzer, darunter Recyclingfirmen und viele Handwerker, den Platz räumen müssen. Soll ein Haus abgerissen oder saniert werden, steht gleich eine Schar Journalisten und Politiker vor der Tür- geht es um ein paar Gewerbler, dann macht sich Gleichgültigkeit bereit....

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  • Little Luca: Mit Tamara vom Streber zum Badboy?

    Wenn einem der Schuss abgeht! #unabhängiger Journalismus

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  • Trickst hier die Regierung beim Parkplatz-Abbau?

    Klar, Kompensation von Anwohnerparkplätzen im Wettstein für das Kunstmuseumsparking. Das wäre in etwas so weltfremd, wie das Veloparking für Zugspendler beim Zolli zu bauen!

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  • Der letzte Freiraum – Kampf um den Landhof

    Da ja der NQV Oberes Kleinbasel nicht zum Wort kommt im Beitrag, erlaube ich mir hier meinen Gastbeitrag im kommenden Q-Blitz vom NQV zu platzieren: Rein sachlich spricht doch nichts gegen das Landhofparking. Vor 3 Jahren habe ich an dieser Stelle über die laufende Parkplatzreduktion im Wettsteinquartier und eine gewisse Gleichgültigkeit der Regierung geschrieben. In der Zwischenzeit hat sich viel geändert, der zuständige Regierungsrat und das Bau- und Verkehrsdepartement haben erkannt, dass der Parkplatzdruck im Wettsteinquartier im roten Bereich ist. Das Problem wurde also erkannt und die Idee eines Quartierparkings unter dem Landhof lanciert. Ganz offensichtlich eine gute Lösung für alle, denn rund um den Landhof wurden in letzter Zeit dutzende Parkplätze abgebaut. Alleine an der Riehenstrasse durch die Velomassnahmen ca. 30 und in der Wettsteinalle über 20. Und wie man hört, sollen auch Parkplätze am Schaffhauserrheinweg als Kompensation für das geplante Kunstmuseumsparking abgebaut werden. Dass durch die Zunahme der Bevölkerung, die neuen Arbeitsplätze und die Baustellen eher mehr statt weniger Parkplätze benötigt werden, scheint offensichtlich. Wohngenossenschaften rund um den Landhof befürworten das Parking und haben signalisiert, die Hälfte der Parkings für Ihre Wohnungen zu belegen. Das Landhofareal selber soll total umgestaltet werden, die Tribüne abgerissen und ein neuer Pavillon gebaut werden (Gesamtkosten 8.6 Mio.). Von dieser Umgestaltung ist auch die Rasenfläche nicht ausgenommen. Alleine für die Sanierung und Öffnung des Areals sind 3.7 Millionen Franken budgetiert. Wenn im Rahmen der Umgestaltung also auch gleich noch ein Quartierparking gebaut wird, dann ist das doch eine Win-Win-Situation. Nach der Umgestaltung wird der Landhof genauso grün sein wie heute – hat aber neben dem neuen Pavillon auch noch ein Parking für die Anwohner - tief unter dem Rasenfeld. Dagegen kann man doch eigentlich im Sinne des Quartiers nichts haben. Trotzdem gibt es Opposition gegen das Parking – die Sprache ist gar von einem illegalen Parking und davon, dass das Wettsteinquartier gar keine Parkplatzprobleme hat. Natürlich kann man aus grundsätzlichen Gründen gegen ein Parking sein, aberdann soll man aber auch dazu stehen und Farbe bekennen. Das machen aber die Herren Rivetti und Keller nicht. Statt sie hinstehen und sagen, dass Ihr Verein Wettstein 21 aus ideologischen und grundsätzlichen Gründen gegen das Parking und das Automobil als solches sind, spielten sie sich z.B. an den Kleinstadtgesprächen als betroffe Anwohner auf und machen irritierende Aussagen über das Parking und sammeln für ihre Petition - wie man hört - gar Unterschriften im Gellert. Die FDP ist offen für neue Mobilitätskonzepte und sieht durchaus die Potentiale durch selbstfahrende Fahrzeuge, aber bis die Lösungen alltagstauglich sind, wird es noch Jahre dauern. Wir brauchen jetzt Lösungen – das Landhofparking ist ein Puzzlestein dazu, der konkret Entlastung und mehr Lebensqualität für die Anwohner bringt. Ob andere angedachten Massnahmen, wie die flächendeckend geplante Verdoppelung der Preise für die Anwohnerparkkarten, eine Entlastung bringt, ist mehr als fraglich…. Den Steuersäckel würde auf jeden Fall gefüllt. Daniel Seiler, wohnt im Wettsteinquartier, ist im Vorstand der ACS beider Basel und ist Präsident der FDP Kleinbasel

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  • Gewerbeverband blitzt mit Fundamental-Opposition gegen Volta Nord ab

    Fakt ist, dass eben gerade auf dem Lysbüchel-Areal bestehende Gewerbebetriebe verjagt werden sollen oder bereits wurden. Auf den anderen Transformationsarealen müssten keine bestehenden Betriebe verjagt werden, weil eben das Areal nicht mehr gebraucht wird.... Das ist der wesentliche Unterschied und halt das Problem!

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  • Ein Bürger kritisiert Racial Profiling – und die Polizei braucht Richterschutz?

    Ja das bin ich, nur sollte eben halt die Polizei auch die Freiheit haben, entsprechend Kontrollen vorzunehmen zu können, ohne das gleich eine rassistische Debatte entfacht wird. Die betreffende Gegend wird für viele Kleinbasler als zumindest unsicher wahrgenommen und viele Bewohner fühlen sich dadurch halt auch in ihrer persönlichen Bewegungsfreiheit eingeschränkt!

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  • Ein Bürger kritisiert Racial Profiling – und die Polizei braucht Richterschutz?

    Ich mag Ihren Humor!

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  • Ein Bürger kritisiert Racial Profiling – und die Polizei braucht Richterschutz?

    Bei allem Respekt. Die Kontrolle erfolgte bei Hotspot für Drogen & Gewalt - viele Kleinbasler getrauen sich in der Nacht nicht mehr alleine da durch zulaufen. Und der "Einmischer" war ein Experte des Themas Racial-Profiling und hat ja vielleicht auch etwas den Konflikt mit der Polizei gesucht. Was soll denn nun die Polizei gemäss Tageswoche machen, wenn es in der Gegend immer wieder zu Vorfällen kommt und die Täterbeschreibung lautet - dunkle Hautfarbe? Hätten die Schugger besser ein älteres Ehepaar oder gar eine Frau mit Kinderwagen kontrollieren sollen?

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  • Gericht entscheidet: Innenhof im Wettsteinquartier wird verdichtet

    Das Appellationsgericht hat wohl richtig entschieden, denn das Bauprojekt war wohl zonenkonform. Warum diese Parzelle – ein ehemaliges Areal des Bau- und Verkehrsdepartement – überhaupt für die Bebauung umgezont wurde, warum die Bevölkerung gemäss Art. 55 der Basler Verfassung nicht in das Projekt involviert war und warum es keine öffentliche Ausschreibung für das Projekt gab, ist eine andere Frage. All das war wohl vom Gesetz her zumindest nicht falsch, aber es ist auch die zentrale Aufgabe der Regierung und der Verwaltung dafür zu sorgen, dass das Eigentum und die Lebensqualität der Bevölkerung geschützt wird. Bei diesem Projekt ist es höchst zweifelhaft, ob es wirklich im übergeordneten Interesse der Stadt ist, wenn durch den Bau von einer paar Wohnungen die Lebensqualität von Hunderten von Anwohnern massiv eingeschränkt wird. Diese Frage kann nicht durch ein Gericht entschieden werden – das liegt im Ermessen der Verwaltung. Es bleibt zu hoffen, dass die zuständigen Behörden aus dem langen Prozess für kommende Projekte in Innenhöfen von Blockrandüberbauungen die richtigen Schlüsse ziehen. Daniel Seiler, Präsident der FDP Kleinbasel und Anwohner im Wettsteinquartier.

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