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  • Eine Hose von Federer und andere gute Neuigkeiten für das Historische Museum

    Man kann sich natürlich - wie das manche Kommentatoren machen - genüsslich über den Dr. h.c. und seine Hosen unterhalten. Interessanter ist sicher der NZZ Artikel https://www.nzz.ch/schweiz/basler-museumskrise-wird-zum-flaechenbrand-ld.1334735

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  • Der FCB und Urs Fischer trennen sich nach der Saison

    Martin Schmidt auch

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  • «Die Bevölkerung muss Teil des Prozesses auf dem Klybeck werden»

    Einige der Bürobauten wären sehr geeignet für jene Departemente der Kantonsregierung, die heute fast nur noch zu Fuss (teilweise per Velo) erreichbar sind (Gegend um den Münsterplatz/Rheinsprung).

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  • Steuern direkt von Lohn abziehen? In Basel-Stadt wohl bald Realität

    Finde ich gut ABER es sollte für alle hier arbeitenden gelten. Momentan wird dies schon für Grenzgänger aus Frankreich so gehandhabt. Für nicht in Basel wohnende (aber hier arbeitende) sollte die Höhe der 'Weiterleitung' der Steuer-Einnahmen an die Wohngemeinde davon abhängig gemacht werden, wie viel diese Gemeinde die Zentrumsleistungen (Kultur, Gesundheit, Bildung) von Basel-Stadt beansprucht und wie viel sie jetzt schon daran bezahlt. Damit bekäme die Diskussion mit Basel-Land eine andere Dynamik und wir könnten der Kündigung der Uni und der Spital-Verträge gelassen entgegen sehen bzw diese beschleunigen.

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  • Steuern direkt von Lohn abziehen? In Basel-Stadt wohl bald Realität

    @ M. Seiler so aufwändig ist die Rechnerei nicht. Sie müssen nur die Beweislast umkehren - dh die Gemeinden, die Geld haben wollen, sollen - via vorhandene Statistiken - erhärten, dass ihnen effektiv Geld zusteht. Ob ihnen (oder den Franzosen) dies gefällt, ist mir als BS Steuerzahler ziemlich egal. Dass Expats drei Jahre keine Steuern bezahlen ist mir neu. Woher haben Sie diese Information?

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  • Johnson & Johnson will Actelion für 30 Milliarden Dollar kaufen

    Actelion ist wahrscheinlich eine der privilegiert besteuerten Firmen in BL (kleine Verkäufe in der CH aber grosser R&D und Admin Aufwand). Was passiert wenn J&J übernimmt? Die haben eine Dachgesellschaft in Zug. Einfluss von USR III? Abzug der Dachgesellschaft (bei Nein) nach Irland/Holland? Und (bei Ja), weiss BL alle verfügbaren Mittel einzusetzen (Nachhilfe bei Frau Herzog) um das Steuersubstrat zu halten? Auf jeden Fall muss sich BL (bei Nein stärker als bei Ja) warm anziehen. Allschwil sowieso auch.

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  • Warum die Schweizer Steuerreform Entwicklungsländern schadet

    @seppi Sie behaupten dass Entwicklungsländer nicht autonom entscheiden können ob und wenn ja zu welchen Bedingungen Sie ausländische Firmen in ihren Ländern investieren lassen. Als ich dies las, traute ich meinen Augen nicht - sowas entwürdigendes habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Das grenzt an Rassismus. Herr Seppi akzeptieren Sie einfach dass die Zeiten vorbei sind, in denen Kolonialbeamte in London, Paris, Brüssel, Den Haag oder Lissabon entschieden was gut für ihre Kolonien sei. Auch sind die Zeiten vorbei in denen Missionare zu wissen meinten was gut für die Leute in diesen Ländern sei. Klar gibt es Nachfolge-Organisationen die sich - ohne sichtlichen Erfolg - in ähnlicher Form betätigen: Unesco, Unicef, Unido und einige professionelle staatliche und private Hilfsorganisationen. Die meisten beschäftigen westliches (gut bezahltes) Personal das dann vor Ort in den gut gekennzeichneten 4x4 Fahrzeugen rumfährt und einen Teil der Mittel verbraucht, die eigentlich für Hilfsbedürftige gedacht sind. Für mich eine Art Neo-Kolonialisten gegen die sich die Länder kaum wehren können. Sie kommen ja vordergründig nur um Gutes zu tun! Jedem sei es selbst überlassen sich darüber seine Gedanken zu machen - aber die USR III hat weder auf die Investoren aus der Schweiz noch auf die Schweizer Entwicklungshilfe Organisatoren einen relevanten Einfluss.

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  • Steuererhöhung und Leistungsabbau – Muttenz warnt vor Steuerreform

    @Renato Beck vielen Dank für die Zusatzinformationen - die bei mir noch mehr Fragen aufwerfen - siehe meine Antwort an Christoph Merry @Christoph Meury ich habe eine Zusatzbemerkung weil ich Mühe habe mit 'reiner Wein' und 'reale Zahlen'. Dafür fehlt mir einfach der Glaube (wahrscheinlich mein Problem weil ich einfach gerne versuche nachzurechnen und oftmals die Rechnung irgendwie nicht aufgeht). Nehmen wir nochmals die Zahlen von Muttenz: Renato Beck sieht aus dem Budget 2017, dass Muttenz Steuereinnahmen von natürlichen Personen von 41,6 Millionen haben wird. Dazu kommen die etwa 9 Mio aus juristischen Personen (meine Hochrechnung aus der Aussage des Gemeindepräsidenten, der schrieb, dass 2,9 Mio etwas einem Drittel entspreche). Renato Beck schreibt, dass durch Gebühren und ähnliches Muttenz nochmals 11,8 Millionen Einnahmen budgetiere (das ist ein höherer Betrag als derjenige der von Firmen reinkommt - auch das sollte zu Denken geben). Wenn ich all diese Einnahmen zusammenrechne komme ich auf etwa 62-62 Mio Einnahmen. Muttenz hat gemäss seinem Gemeindepräsidenten Ausgaben von 83 Millionen wovon 'nur' 2 Mio als Defizit veranschlagt sind. Irgendwoher hat also Muttenz noch Einkünfte von etwa 20 Millionen. Aus Immobilien Vermietungen, aus dem Rebberg - Fragezeichen über Fragezeichen. Deshalb sind für mich (in meiner Naivität) die Aussagen vom Gemeindepräsidenten wenig aussagekräftig. Mit einer andern Zahl habe ich auch noch ein Bisschen Mühe. Er spricht vom Jahr 2024. Das ist in acht Jahren - und da will er die Einkünfte von juristischen Firmen bis auf eine Stelle hinter dem Millionenkomma kennen? Es ist mir klar, dass man planen muss, aber dann bitte mit Grobzahlen - alles andere gaukelt den Lesern eine Scheingenauigkeit vor, die es so einfach nicht gibt.

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  • Steuererhöhung und Leistungsabbau – Muttenz warnt vor Steuerreform

    Danke Herr Beck leider habe ich die Zeit nicht (und ehrlich gesagt auch die Lust nicht) die Rechnung im Detail zu verstehen. Was ich sehe ist allerdings eine Schwankungsbreite von 1,3 Mio in Steuereinnahmen von juristischen Personen in den letzten beiden reell abgerechneten Jahren. Wie man aus den Zahlen ablesen kann, kommt es ja dann noch sehr darauf an ob es sich um eine Ertragssteuer oder Kapitalsteuer handelt. Deshalb setze ich ein grosses Fragezeichen hinter die Aussage vom Gemeindepräsidenten, der für 2024 (!) Zahlen prognostiziert. Immer mehr komme ich deshalb zur Ansicht, dass es sich bei den von ihm abgegebenen Verlautbarungen um Abstimmungspropaganda handelt. Deshalb warte ich immer noch auf belastbarere Unterlagen von den kantonalen Finanzdirektoren, die wahrscheinlich den besten Durchblick haben.

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  • Steuererhöhung und Leistungsabbau – Muttenz warnt vor Steuerreform

    @Dänny - dass die Abstimmungsunterlagen auf einem indiskutablen unterirdischen Niveau waren ist völlig klar. Und wenn das Bundesgericht das mit den von Ihnen aufgeführten Zitaten bestätigt, ist das umso besser. Das Zahlenmaterial war völlig unbrauchbar - und anstatt zuzugeben, dass man die Auswirkungen schlicht und ergreifend nicht abschätzen kann, hat man eine Zahl reingeschrieben, die das erste Jahr Lichtjahre zu gut darstellte und die Folgejahre viel zu schlecht aussehen liess. Das zeigt einmal mehr dass Prognosen schwierig sind, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen (ist möglicherweise von Einstein!!?) Die Zahlen, die ich erwähnte, wurden von einem unabhängigen Prüfinstitut (ich habe vergessen welches) erarbeitet. Man befand, dass die Verrechnungssteuer auf Aktien die einzig belastbare Vergleichszahl abgibt. Diese Steuer von 35% wird auf alle in der Schweiz ausgezahlten Dividenden erhoben. Nicht überraschend sanken diese Steuereinnahmen im Jahr 1 weil viele Firmen anstelle von Dividenden (steuerfrei) Kapitalrücklagen auszahlten. Ab den Folgejahren waren nachhaltig die erhobenen Beträge höher als vor der Reform. Logischerweise kommt ein Teil dieses Zusatzbetrages davon, dass Firmen ihre Dividenden erhöhten (das sind allerdings jeweils vergleichsweise kleine Erhöhungen). Aber - gemäss dieser Studie - ist es offensichtlich, dass die Reform nicht zu nachhaltigen Ausfällen führte. Ich glaube, dass die Studie darauf hinweist, dass wegen der durch die Reform geklärten Ungereimtheiten betreffend Kapitaleinlagen/-rückzahlungen vermehrt zu KMU Gründungen kam. Wie ich oben schrieb, USR II war für KMU Unternehmer wichtig und richtig. Für Aktionäre in einigen börsenquotierten Unternehmen (Versicherungen vor allem) ein kurzfristiges Steuergeschenk erster Güte und moralisch nicht zu vertreten. Aber zu nachhaltigen Steuerausfällen hat dies gemäss dieser Studie nicht geführt. Dass man die Studie ernst nimmt, merke ich daran, dass die USR II im jetzigen Abstimmungskampf von den Gegnern kaum mehr thematisiert wird. Sie wäre sonst nämlich die perfekte Steilvorlage.

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