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  • Hereinspaziert!

    Gemäss Informationen der BVB ist das Dach ein etwa fünfjähriges Provisorium - bis eine Tramlinie vom Bad. Bahnhof via Erlenmatt zum Bahnhof St. Johann führen wird. Herr Cemal Pnin Ihr Hungerstreik wird deshalb etwa fünf Jahre dauern. Courage!!

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  • Hereinspaziert!

    Die Messe Basel wird in Asien (auch in andern Teilen der Welt) wegen der zwei wegweisenden globalen Messen sehr wohl wahrgenommen. Das Gebäude kann gefallen oder auch nicht - aber für die Besucher setzt es ein Zeichen: auch wir in Europa sind fähig innert kurzer Zeit, in einem gegebenen Budgetrahmen ein kompliziertes und grosses Gebäude zu erstellen. Wir können dies mit europäischen (ja gar schweizerischen) Löhnen (fast) ohne Wanderarbeiter. Vielleicht bekommen unsere asiatischen Gäste sogar mit, dass die Unternehmen die 'Wanderarbeiter' beschäftigten von der Justiz verfolgt und die Arbeiter schlussendlich Gehälter im schweizerischen Rahmen erhalten werden. Wir sollten unsern Gästen auch sagen, dass wir in der Schweiz - wenn notwendig - sehr wohl in der Lage sind, weitere Grossprojekte zu realisieren. Damit sollten wir Ihnen klar machen, dass das nicht nur in Beijing, Shanghai, Hongkong, Singapur usw usw möglich ist. Und dass dies hier möglich ist zu vernünftigen, zu schweizerischen Bedingungen. Daher finde ich es falsch quasi das Ausserordentliche herauszustreichen und den Arbeitern ein Denkmal zu setzen (dieses Gebäude ist ja schliesslich nicht zu vergleichen mit dem ersten Gotthard-Eisenbahn-Tunnel, der viele Tote forderte). Den Befürwortern eines Denkmals sollte auch bewusst sein, was in Basel (höchstwahrscheinlich) damit passieren würde: es würde zu einem Sprayerobjekt oder (wenn es dumm läuft) gar zu einem Pissoir.

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  • Drucker der «Basler Zeitung» streiken

    Frau Rahmen staunt darüber, dass die Arbeit der Gewerkschaften kritisiert wird. Sie steht mir aber zu, dass man das darf. Ich bin überzeugt, dass für Arbeitnehmende ein Streik nur dann zu einem Erfolg führen kann, wenn sie zusammen mit einer Gewerkschaft einen Stachel setzen können, der der Gegenseite nicht nur weh tut, sondern diese auch dazu bringt in wesentlichen Punkten nachzugeben. Aber was mich auf die Palme brachte, war ein Kommentar eines (Syndicom ? Mitglieds ?) in diesem Forum. Ich zitiere: Die Syndicom hat innerhalb knapp 3 Tagen, einen Streik mit der kompletten Belegeschaft, in eisiger Kälte organisiert. Mit Wärmestrahler und Unterhaltungsprpgramm für die ganze Nacht - ich finde das eine beachtliche Leistung! Herrgott-nochmals! Die Zeitung wurde wo anders gedruckt und grossmehrheitlich zeitig ausgeliefert. Der Stachel sass offensichtlich nicht (wie er sollte). Die gleiche Syndicom(?) Person schrieb in einem weitern Kommentar, dass es eben schwierig gewesen sei Tamedia zu blockieren, weil diese an mehreren Orten der Schweiz druckt. Ja wenn dies zu viel ist, dann muss man zufrieden sein, wenn man ein Nacht lang Unterhaltung an der Hochstrasse bieten kann. Arme Mitglieder einer solchen Gewerkschaft! Meine Beobachtung zu Gewerkschaften heutzutage: Zuviel Bürokratie und italienischer Einfluss (siehe beispielsweise Unia Geschäftsleitung). Hierzulande kam man früher besser vorwärts mit einem fundierten Dialog und Lösungen. Die Löhne waren besser und die Zufriedenheit höher. Heute wollen die Gewerkschaftsfunktionäre Karriere machen (siehe auch die unseligen Streitereien zwischen den verschiedenen Gewerkschaften um Macht). Karriere bedeutete ja in den letzten Jahren beispielsweise Aufstieg ins Seco und die Nationalbank oder auch zum Kolumnisten in der NZZ. Um Karriere zu machen, muss man oft in der Tagesschau vorkommen. Das tut man nur in dem man quasi als Konjunkturforschungs-Institut auftritt oder etwas veranstaltet, das filmwürdig ist. Die Tankstellen-Shops sind so etwas - wenn es auch ein absoluter Nebenschauplatz ist. Ein Hauptschauplatz wäre das Lohndumping auf den vielen Baustellen. Die vielen Baustellen sind ja gewollt (Förderung von Tätigkeiten durch die öffentliche Hand, tiefe Zinsen und vieles mehr). Der hohe Tätigkeitsgrad ist bekanntlich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gut. Schlecht für alle ist die Tatsache, dass die Schweizer Unternehmer überlastet sind und trotzdem Aufträge annehmen und diese an Subunternehmer weitergeben, die dann auch wieder Sub-Sub-Unternehmen ins Spiel bringen. Das Lohndumping ist bekannt und wird allseits bedauert - man muss dem ursprünglichen Auftraggeber zu gute halten, dass er den vollen Preis bezahlt und dazwischen abgesahnt wird. Jetzt verlangen alle vom Bund bessere und vor allem gut kontrollierte flankierende Massnahmen. Alle sind sich einig - nur hätte ich von den Gewerkschaften einen kreativen Vorschlag erwartet, nämlich, dass sie (in Abstimmung mit den Auftraggebern und den Gesetzgebern) genügend Leute rekrutieren und gegen eine angemessene Bezahlung die Kontrollen übernehmen. Aber das wollte man offensichtlich nicht, denn so etwas läuft eben unspektakulär ab (ohne Fahnen und Unterhaltungsprogramm). Und so etwas kann oder will man in den Geschäftsleitungen der Gewerkschaften nicht, denn das ist nicht karriereförderlich.....

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  • Vom Feuer zerstörte «Villa Rosenau» in Basel abgerissen

    @rizzi: Millionen von Häuser in Basel? Für weniger als 200'000 Einwohner?? Würde heissen jeder Einwohner bewohnt im Schnitt fünf Häuser?? Da hätten wir wohl keine Probleme à la Rosenau!!

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