DS
  • Missglückter Trump-Tweet sorgt weltweit für Erheiterung

    Worin genau besteht der Nachrichtenwert dieses Textes? Darin dass sich genügend Menschen mit genügend medialer Reichweite über einen Tippfehler lustig machen, bei dem nicht mal was peinliches rauskam? Der "Dorftrottel vom global village", wie in s chröttli Kommentar bezeichnet, war zumindest geschäftlich um einiges gescheiter als wir alle zusammen. Ich jedenfalls bin kein Milliardär.

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  • Basel soll Sicherheitsmassnahmen für die jüdische Gemeinde finanziell unterstützen

    Die Analyse bezüglich der Schutzbedürftigkeit der jüdischen Gemeinde stammt in erster Linie von dieser selbst und nicht von einem Fachgremium. Ebenso gibt die jüdische Gemeinde vor, wie der Schutz auszusehen habe und verlangt mit dieser "Vorlage" Geld, um sich die Massnahmen leisten zu können. Ich halte diese Vorgehensweise für sehr fragwürdig, zumal auch die Mitglieder der jüdischen Gemeinde den gleichen Schutz durch den Staat geniessen, wie jeder andere Mensch in Basel auch. Würde tatsächlich eine erhöhte Gefährdung bestehen, ist es die Pflicht der Polizei mit ihren Organen, den Kontakt zu den betroffenen Menschen / Einrichtungen zu suchen und mit ihnen eine Sicherheitskonzept zu erstellen. Das ist dann auch der Moment, in dem der Kanton oder Bund die entsprechenden finanziellen Beiträge leisten muss. Diese Beiträge gehen an die Polizei, die damit ihre Ressourcen erhöhen kann. So wie die jüdische Gemeinde argumentiert muss man sich wundern, dass sich deren Mitglieder überhaupt noch auf die Strasse trauen.

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  • Der Grosse Rat tritt dem Präsidenten der Finanzkommission öffentlich gegen das Schienbein

    Einmal mehr zeigt sich dass auf Traditionen und Gruppenzugehörigkeiten mehr geachtet wird, als auf tatsächliche Fähigkeiten. Die einen atktieren mit geheimen Wahlen und die Getroffenen rufen schon zum Rachefeldzug. Das ist ein Trauerspiel ohne gleichen.

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  • Thomas Kessler ist bekannt für seine pointierten Meinungen, aber was waren seine markigsten Worte? Ein Best-of

    Der Vergleich mit Erdogan, ich nehme an Sie meinen Recep Erdogan, der gerade sehr viele Menschen mit haltlosen Anschuldigungen hinter Gittern verschwinden lässt, den IS unterstützt und Westeuropa damit droht mehrere Millionen Flüchtlinge zu uns "gehen zu lassen", ist eine Unverschämtheit sondergleichen gegenüber Thomas Kessler. Wenn Morin ihm soviel Raum gibt, ist es doch nur logisch, dass er diesen füllt. Zum Glück hat er es getan. Kessler ist mit diesem Raum verantwortungsvoll umgegangen. Sind Sie nicht Psychologe, Herr Westdijk? Dann müssten Sie doch die wichtige Frage stellen: Weshalb nervt mich mein gegenüber? Denn das Gefühl genervt zu sein entsteht in einem selbst und hat nur mit einem selbst zu tun. In Kesslers Fall waren wohl viele von ihm genervt weil er selbst mit verbundenen Augen immer ins Schwarze getroffen hat. Er hat uns allen mehr als einmal den Spiegle vorgehalten. Und das wurde für einige sehr unangenehm. Ein Kantonsangestellter ist ein Staatsdiener und somit ein Diener des Volkes. Damit, dass er mehr als einmal Klartext gesprochen hat, diente er uns - dem Volk - mehr, als jeder Politiker. Nebst dem haben Staatsdiener klare Arbeitsaufträge, während es in der politischen Führung all zu oft beim Geschwätz bleibt, sicher auch viele gute Themen angegangen werden, letztlich aber wegen der Unfähigkeit der politischen Führung nicht umgesetzt werden. Das liegt in der Sache der Natur. Die einen reden lieber, die anderen machen lieber. Nur wenige können beides. Wer weiss, vielleicht hat Kessler auch nur viele Dinge gesagt, die sein Chef hinter verschlossenen Türen ebenfalls gesagt hat. Nur dass der sich nie so exponieren würde.

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  • Hausverbot für Baschi Dürr im «Hirschi»

    Wahrscheinlich hatten Mitglieder des Kollektivs bei irgendeiner Strassenschlacht mit der Polizei den Kürzeren gezogen und wurden am Ende auch noch verhaftet. Jetzt machen sie Baschi Dürr persönlich für ihr eigenes Fehlverhalten verantwortlich. Schlauer wäre es doch gerade seine "Feinde" einzuladen und ihnen zu zeigen, dass man "besser" ist als sie. Wer Frieden will muss bereit sein, den ersten Schritt zu tun und einen echten Dialog suchen. Hier sehe ich eine "Alternative Szene", die sich so abgrenzen muss, weil sie sonst ihre Identität verliert. Denn so wahnsinnig unterschiedlich ist man am Ende doch nicht.

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  • Messe Schweiz verliert ihre Steuerprivilegien

    Die spannende Frage ist, ob die heutigen Preise für Aussteller und Besucher die zukünftigen Nettopreise sein werden. Sprich die Preise steigen um 8% oder ob die Messe die 8% von den heutigen Preisen dem Kanton überweist.

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  • Der emsige Baudirektor wird vor allem als infamer Verkehrsdirektor wahrgenommen

    Herr Seiler, Ihnen scheint das Konzept von FERN Bussen nichtz geläufig zu sein. Aber klar, ein Trämli bis nach Mailand wäre auch eine tolle Sache. Wer sich bei den Haltestellen nicht verzählt, fährt das nächste Mal gratis ;-) Was die Feinstaubbelastung angeht ist die Ökobilanz eines Busses, umgelegt auf die Anzahl Personen im Bus, mit Garantier um ein Vielfaches besser, als jene eines SUV Fahrers, der jeden Tag alleine mit seinem BMW x5 von Oberwil ins Elisabethen Parking fährt. Der Vergleich mit einem Least Developed Country hinkt dann doch ziemlich. Aber da Ihnen die Fachtermini zu diesem Thema nicht geläufig sind gehe ich davon aus, dass sie keine Ahnung davon haben, welche Kriterien ein Staat erfüllen muss um zu den LDCs zu gehören. Apropos Umweltbelastung: Wo waren Sie zuletzt im Urlaub und wie sind Sie an den Ort gereist?

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  • Neustart – so will die Chemiefirma Cabb endlich die Pannenserie hinter sich lassen

    Die Strafuntersuchung läuft trotzdem. Als Aussenstehende müssen wir ein Stück weit darauf vertrauen, dass die Reorganisation den gewünschten Nutzen bringt. Aus der Ferne betrachtet begrüsse ich, dass das Wartungsteam dem Produktionsleiter gleichgestellt wird. Am Ende hängt es nun tatsächlich am Standortleiter, wie gut das funktioniert und es ist auch klar, dass diese Person in jedem Fall auf dem Verliererposten steht. Sie kann es eigentlich nur falsch machen. Entweder entscheidet sie sich für einen Anlagenstillstand mehr zu Gunsten einer Revision und damit gegen einen möglichen Gewinn. Oder sie entscheidet sich für den Gewinn und nimmt wissentlich in Kauf, dass es möglicherweise zu einer Betriebsstörung kommen kann, weil die Wartung vernachlässigt wurde. Man kann nur hoffen, dass die beiden neuen Ex-Mitarbeiter gute Anwälte haben. Denn am Ende sind sie es, die die Ausführungsverantwortung vor Ort tragen und nicht die Konzernleitung.

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  • Wiedemanns Schülerinnen treiben die Baselbieter Bildungspolitik vor sich her

    Da hat der Wiedemann einfach zwei gefunden, die sich bereitwilig vor seinen Karren spannen lassen. Als Gegenzug erhalten sie ihr persönliches Lernatelier bei Wiedemann und wir alle machen mit. Das ist ein gutes Lernfeld, um den Unterschied zwischen "eine andere Meinung haben" und Fanatismus zu lernen. Mit etwas Glück lernen sie auch, auf Fakten basierende Argumentationsketten aufzubauen.

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  • Staatsanwaltschaft will Anklage gegen die Verantwortlichen von Cabb erheben

    Auf die Finger schauen? Wie wäre es mit Kopf ab? Zum Glück ist das Kader nicht auch noch für ein AKW zuständig. Ich sehe es wie Georg. Bei CABB sind so viele schwerwiegende Zwischenfälle bekannt, dass die Behörden mal schauen sollten, wie viele Beinaheunfälle noch dazu kommen. Dass diese Firma immer noch den Standort betreiben darf lässt schon fast Korruption vermuten. Fragt man Angehörige von Werkfeuerwehren nach CABB winken alle ab. Man kennt sich und lacht nur noch müde über die Zustände bei CABB.

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