• Deutscher Alt-Kanzler Helmut Kohl 87-jährig gestorben

    n den historischen Ereignissen im Jahr 1989 und im damit verbundenen Mauerfall erkannte Kohl richtigerweise die Chance seiner bisherigen Belanglosigkeit als Kanzler endlich die ersehnte Bedeutung zu verleihen. Bis an sein Lebensende arbeitete er verbittert daran, den Zufall zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Amtssessel gesessen zu habe zu kaschieren und die damaligen Ereignisse, die nun mal ihren Lauf nahmen, dahingehen umzumünzen, dass sie im wesentlichen Dank seiner genialen politischen Strategie und Planung Realität werden konnte. Das er damit den Kampf und die grosse Leistung der Bürgerrechtler der damaligen DDR und vieler anderer desavouiert und sie dadurch in die Bedeutungslosigkeit abdrängt ist beschämend und entwürdigend. Selbst der deutsche Altbundespräsident Walter Scheel (FDP) befand die Bezeichnung "Kohl, Kanzler der Einheit" mehr falsch als richtig. Heute wissen wir, dass keiner die revolutionäre Entwicklung aus der Bevölkerung heraus und das Glück der daraus möglich gewordenen deutschen Einheit voraussehen konnte.

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  • So könnte das erweiterte Klybeck-Quartier in 30 Jahren aussehen

    Herzlichen Dank für die Solitaritätsbekundungen betreffend Rechtschreibung. Rechtschreibung war hier eigentlich nur wegen Herrn Pfisters Mobbingangriff zum Thema geworden.

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  • Deutscher Alt-Kanzler Helmut Kohl 87-jährig gestorben

    @ Martin 3: Das mit Schwermut erfüllte Trauerspiel um die richtige Form von Kohls Abdankungszeremonie erfolgt ganz im Sinn und Geiste dieses grossen Staatsmannes. Das Narzistische steht im Mittelpunkt und die eigentliche Sache hat sich notgedrungen zu bescheiden.

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  • So könnte das erweiterte Klybeck-Quartier in 30 Jahren aussehen

    Da Herr Pfister ab jetzt keine Tipfehler mehr machen möchte, hat er sich sinnvollerweise zur Verschwiegenheit verpflichtet. Das einige was ich noch beitragen kann ist mein Aufruf an die IT-Experten der Tageswoche zu wiederholen. Bitte nutzt doch ein Kommentar-Tool bei dem man seine Kommentare auch nachträglich ändern, anpassen, korrigieren aber auch löschen kann. Das ist heute Standard. Schaut doch mal bei der bz rein, die nutzen Disqus Comment System, scheint durchaus brauchbar zu sein.

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  • Mit dem Bargeld geht ein Stück Freiheit verloren

    Wünschenswert wäre es ja, der Staat könnte durch diesen Systemwechsel hin zum bargeldlosen Zahlungsverkehr neue und mehr Kontrolle erlangen. Die Wahrscheinlichkeit, dass durch die Abschaffung des Bargeldes zukünftig alle Zahlungen mittels Banküberweisungen erfolgen werden ist aber äusserst gering. Ich erlaube mir mal zu vermute, dass genau das Gegenteil dieser beabsichtigen Kanalisierung der Geldströme geschehen wird. Neue, umbekannte, intransparente, unvermutete und überhaupt nicht mehr kontrollierbarer und steuerbare Zahlungsformen, Zahlungsmittel und Zahlungskanäle werden sich auftun und etablieren und der Staat wird das grosse Nachsehen und der maximale Verlieren dieses Strategiewchsels sein. Und weil das auch allen, die sich damit beschäftigen bewusst ist, muss man sich fragen, weshalb sie dennoch für diesen Systemwechsel sind? Was sind die wahren Absichten und Motive der Befürworter wirklich?

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  • So könnte das erweiterte Klybeck-Quartier in 30 Jahren aussehen

    @Marcel Pfister Vielleicht ist das gar keine so schlechte Idee, werde ich gerne beherzigen, danke für den Tipp.

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  • So könnte das erweiterte Klybeck-Quartier in 30 Jahren aussehen

    @Marcel Pfister: Sie zählen sich also auch zu den Weltmeistern im Meckern über nichts.

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  • So könnte das erweiterte Klybeck-Quartier in 30 Jahren aussehen

    @Marcel Pfister Danke für ihre Zusicherung. Wie lässt sich eigentlich diese Zuversicht, das alles absolut richtig ist, in 1-2 argumentative Worte oder gar Setze fassen?

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  • Deutscher Alt-Kanzler Helmut Kohl 87-jährig gestorben

    @ Martin 3: So gehen nun mal die Meinungen auseinander, das scheint naturgegeben. Im Gegensatz zu Merkel war es Kohl's zentrales Anliegen staatsmännisches Gewicht zu erlangen. Da folgte er tatsächlich einer klaren Linie, der er beharrlich und mit grossem, strebsamem Erfolg bis zuletzt treu blieb. Merkel gelobt dem Volk keine "blühenden Landschaften" sondern erklärt einfach, "wir schaffen das". Diese beiden Versprechen von Kohl und Merkel beschreiben die unterschiedliche Grundhaltung durchaus treffend. Auf Kohls Vision folgten 8 Jahre Deutsche Depression. Nach Merkel's Statement erkennen wir heute ein Deutschland, erfolgreich wie noch nie zuvor in seiner Geschichte. "Blühende Landschaften" ist wahrlich staatsmännischer und wohl von Mao Zedong inspiriert, als das äusserst pragmatische "wir schaffen das" von Frau Merkel. Heute wissen wir, Kohl hatte die schlichte Gnade zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Wem es zu mühsam erscheint, die komplexen Entscheidungsgrundlagen von Frau Merkel zu erahnen, erkennt in ihr vielleicht wirklich nur eine Windfahne. Immerhin nehmen selbst die deutschen Sozialdemokraten zur Kenntnis, dass es keine absehbare Alternative zu dieser klug und mit Bedacht agierenden Ausnahmeerscheinung geben wird. Unsere Sorge heute gilt diesen anderen Staatsmännern aus altem Schrott und Korn. Wir treffen sie in den USA, in der Türkei, in Russland und anderswo.

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  • Deutscher Alt-Kanzler Helmut Kohl 87-jährig gestorben

    Es war tatsächlich eine bleierne Zeit unter Kohl. Wer die Chance hat und heute aus eigenem Erleben den Vergleich zwischen Merkel und Kohl ziehen kann, den Vergleich ihrer Kompetenz, ihrer Fähigkeit und den komplexen Anforderungen an diese Kanzlerschaft, kann sehr wohl zu diesem Schluss kommen. Da liegen Welten dazwischen und der schwarze Riese wird zu einem kleinem Gemüse auf dem Acker der Geschichte.

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