• Drinks und Kultur statt Billigfummel an der Clarastrasse

    Ja, sie haben auch Recht, eine gewisse Menge an Billigramsch hat durchaus Berechtigung und Nutzen und auch seinen speziellen Charme! Wegen mir hätte der auch nicht weg gemusst. Wenn es nun aber ans Umplanen geht, dann hoffe ich eben auf Individualität für verschiedenste Menschen (das beinhaltet implizit auch diejenigen, deren Lage als prekär angesehen werden muss!). Die Strasse ist meines Erachtens aber lang genug und hat Läden genug, so dass auch ein neuer Betrieb gut Platz finden kann...und dann eben bitte kein neuer LidlAldiDennerC+AH+M undsoweiter...davon gibts schon genug.

    Zur Diskussion
  • Drinks und Kultur statt Billigfummel an der Clarastrasse

    Darauf freue ich mich, das wird der Clarastrasse gut tun. Hoffentlich Individualität und ein Angebot für verschiedenste Menschen, statt Billigramsch, aber auch statt Ketten und Labels, die eh schon überall sind...gut!

    Zur Diskussion
  • Christoph Weckerle: «Erfolgreich wird sein, wer quer denken kann»

    ...er ist jedoch dann kreativ, wenn er es schafft, eine andere und individuelle Lösung für ihr neues Wasserrohr zu finden. Bspw. eine, die genau an die örtlichen Verhältnisse angepasst ist. Oder vielleicht haben sie einen Sonderwunsch, den er irgendwie erfüllen kann, da er eine gute Idee hat. Das ist eben auch Kreativität. Das alles steht aber in dem Bericht schon drin. Oder sie selbst, wenn sie in ihrem Job mal um die Ecke denken, ihr Gegenüber echt individuell anschauen und nicht in Schubladen...auch das könnte kreativ sein. Konnte den Schuss gegen Handwerker nicht so stehen lassen...!

    Zur Diskussion
  • Christoph Weckerle: «Erfolgreich wird sein, wer quer denken kann»

    Ist das alles nicht eher Mainstream? Geht es den Protagonisten dieses Artikels nicht auch hauptsächlich um das eigene Ego, den eigenen Geldbeutel, die eigene Karriere usw? Was ist denn daran dermassen kreativ? Zumindest scheint es mir nicht kreativ zu sein in Richtung echter neuer Lösungen. Dazu ist es zu kurz gedacht. Die Ziele der einzelnen wären erneut die selben, die Verteilung innerhalb der Menschheit in etwas die selbe...die Teilhabe aller in und an der Gesellschaft und am sogenannten Arbeitsmarkt wahrscheinlich nicht anders gelöst als jetzt. Aus der Vogelperspektive gesehen bliebe alles in etwa gleich verteilt. Ich möchte nicht neue Ideen schlecht machen. Auch habe ich nicht den Anspruch, dass jemand alles besser machen muss. Die Mühlen malen langsam! Aber wenn jemand so hoch Dotiertes behauptet, so viel Neues heraus gefunden zu haben, dann kann ich das einfach nicht stillschweigend stehen lassen.

    Zur Diskussion
  • Bundesrat will Mobility Pricing testen

    ...da schwirrt mir spontan folgender Gedanke durch den Kopf: bis sowas eingeführt wird, 2013 frühestens laut Frau Leuthard, sollte laut aktuellen demographischen Prognosen, die grosse Mehrheit der heutigen Bevölkerung zu den Alten gehören, sprich vielleicht sogar tatsächlich pensioniert worden sein. Bis dahin wird sich sowieso wieder ein ganz anderes PendlerInnenverhalten / ArbeitnehmerInnenverhalten zeigen. Henusodenn.

    Zur Diskussion
  • «Ceci n’est pas une femme» – feministisches Kollektiv attackiert Werbeflächen in Basel

    "terre des femmes", wie der Name sagt, eine Organisation für Frauenrechte. Sie haben durchaus Recht, man könnte auch bei Werbung mit Männern genauer hinschauen und die Art der Werbung hinterfragen. Nur können Sie ja nicht den einen vorwerfen, nicht gleich die ganze Welt retten zu wollen - manchmal ist es gut, man fokussiert sich. Und Sie sind ganz frei, für Männer etwas ähnliches ins Leben zu rufen...!

    Zur Diskussion
  • Pensionskasse des Kantons kneift beim Klimaschutz

    Zudem frage ich mich, warum diese PK sich PKBS nennen darf, wenn sie - soviel ich weiss - doch gar nicht direkt dem Kanton angehört? Und warum der Kanton BS noch immer bei dieser PK bleibt, das interessiert mich auch? Ich vermute, er hätte genügend Macht, durch Druck an dieser Praxis etwas zu ändern oder die PK für das Staatspersonal zu wechseln. Allerdings kenne ich die rechtlichen Grundlagen nicht, die es braucht, um PKs zu wechseln. Meist ist aber ein Weg wo ein Wille.

    Zur Diskussion
  • 50 Tote in Gay-Club – Präsident Obama spricht von «Terrorakt»

    Was bin ich froh um die Kommentare von Hr. Hürlimann und Hr. Bachmann! Genau das Zerreden ist es, was mich traurig macht. Das gleiche Zerreden findet statt, wenn über das mögliche Adoptionsrecht für homosexuelle Co-Eltern debattiert wird. Plötzlich redet man wieder über die Grundsatzfrage "Adoption gut oder böse", auch wenn es darum nicht geht. Es wird zerredet und zerredet, weil es leider auch in unseren Breitengraden noch immer nicht selbstverständlich ist, gleichberechtigt zu sein, wenn man homosexuell ist. Und so lange das offensichtlich noch nicht so ist, muss darüber noch gesprochen werden, muss genau hingesehen werden. Benennen ist wichtig, ganz egal worum es geht. "Es" aussprechen. Es geht immer wieder, überall auf der Welt, auch diesmal in Orlando, gegen homosexuelle Menschen, Transgender, Bi, LGBT eben. Und: die zunehmende Radikalisierung verschiedener Kreise (oft klerikaler, religiöser Kreise, aber nicht nur) ist ein Teil dieser Art Kriegsführung. Es gehört also alles irgendwo und irgendwie zusammen, ich zähle mal ein paar Stichworte auf: Frauen Händeschütteln verweigern, Eltern Adoption verweigern, öffentliches Diffamieren und Bedrohen, Kirchen, die Menschen als krank und verfolgungswürdig ansehen und anprangern, Minderheiten ausgrenzen... Es braucht gar keine lockereren Waffengesetze, damit dies alles geschieht unter uns Menschen! Es hilft nicht, mit dem Finger auf die Schiesswütigen in Amerika zu zeigen. Die Grausamkeit dieser einen Tat wird auch nicht kleiner, wenn man auf noch Schlimmeres anderswo verweist. Für mich bedeutet es immer und immer wieder das: Benennen, hinsehen, sich selber hinterfragen und sich selber anders verhalten, im Kleinen, im Grossen, einfach grundsätzlich - "Es" selber anders tun! Radikalisierung jeglicher Art etwas entgegensetzen durch Klarheit, Ehrlichkeit und Hinsehen-Wollen. Und durch echte Empathie. Und wenn es einige tun, dann kommen weitere dazu und es werden mehr und mehr...das wäre dann meine Vision des "Entgegensetzens"!

    Zur Diskussion
  • Neues Adoptionsrecht unter Dach und Fach

    ...Nachtrag: ich habe nur ein Beispiel ausgemalt, darum auch von "dieser Frau" gesprochen. Das gilt natürlich auch für Männer...!

    Zur Diskussion
  • Neues Adoptionsrecht unter Dach und Fach

    Der Weg der Adoption soll die Sicherheit geben, dass keine Verwandten oder Behörden daher kommen und das Kind der Partnerin der verstorbenen Mutter wegnehmen könnten. Auch dabei geht es um ein Prinzip. Ohne dahinter schauen zu können, ob das Umfeld nun "das Beste" sei oder nicht. Ob diese Frau die geeignete Betreuungsperson sei oder nicht. Denn wer kann das schon wirklich beurteilen? Und es geht bei diesem Gesetz darum, eine Gleichstellung zwischen Homosexuellen und Heterosexuellen in unserem Land herzustellen. Die anderen Argumente mögen allesamt stimmig sein und die Texte schön. Mir ist einfach wichtig, dass bei einer sachlichen Diskussion auch ganz einfach bei der Sache geblieben wird. Selber bin ich übrigens eine lesbische Mutter "der ersten Stunde", mit eigenen Kindern, selber gross gezogen. Hätte ich jedoch eine solche Partnerin gehabt, bei der ich mir sicher gewesen wäre, dass sie für die Kinder die Richtige wäre, dann wäre ich dankbar um dieses Gesetz gewesen. Es hätte mir eine Sicherheit gegeben, dass die Kinder - bei meinem zu frühen Ableben - daheim hätten bleiben können. So einfach!

    Zur Diskussion