• Zurück zu den Wurzeln

    Ich will ja nicht frotzeln - aber genau sowas habe ich schon von Anfang an gedacht. Hm, es scheint, ich gehöre eben mal wieder nicht in die Promigruppe, die da gegen Entgelt daran arbeiten darf (mache ich eben doch was falsch?). Ich dachte schon immer, Vorbild kann einerseits das Frässgässle in Freiburg i.Br. sein - dazu noch Gauklerfeeling vielleicht? Ich hätte da übrigens auch was zu bieten! Wie kommt man dazu, sich beteiligen zu können? Wie auch immer, ob's nun halt ein wahnsinnig langer Weg war mit (zu erahnenden) teuren Kurven, die jetzige Entwicklung find ich sehr schön und ich freue mich darauf!!!

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  • David Bowie meldet sich zurück

    Schön, und es hat sich gelohnt, das Video anzusehen. Bowie und Berlin weckt Erinnerungen an meine Teenagerzeit, Ihr Kinder vom Bahnhofzoo. Sein neuer Song weckt Gefühle an die Wende, das war doch erst und ist doch schon so lange her. Und wie meine Vorrednerin sagte, seine Frage ist absolut berechtigt! Ein echter Bowie also. Bin gespannt auf die anderen Titel.

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  • Lustig – aber verdammt anstrengend

    Danke für diesen ehrlichen, offenen Bericht. Und Gratulation zu Ihrem Sohn und auch Ihnen, er hat wirklich die für ihn passenden Eltern gefunden, welch ein Glück! Ich bin sehr beeindruckt, was er bewegt hat und noch immer bewegt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, oder ich will es mir nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die jemanden wie Alexander auf dieser Erde nicht wollen. Die Andersartigkeit ist so notwendig für unsere Gesellschaft, nicht nur seine Eigenart, überhaupt all die vielen Eigenarten. Wenn wir alle hinschauen, dann erkennen wir so die Buntheit, die Vielfalt unter uns und die Bereicherung, die daraus entsteht. Und nein, ich sehe es nicht "rosarot". Kinder gross zu ziehen ist nicht rosarot, so nicht und anders nicht - aber bereichernd! Viel Glück für Alexander und für Sie!

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  • Jetzt bleibt nur noch der Rückzug der Initiative

    ...und davor haben solche Leute z.B. Angst, dass ihnen die potentiellen Opfer dank Aufklärung und Stärkung ihres Selbstwerts abhanden kommen könnten! Die, die am lautesten schreien, haben meist selbst ziemlich viel mit eben genau dem Thema zu tun, das sie so hart angreifen und deren VertreterInnen sie oft denunzieren. Nicht nur bei diesem Thema hier! Ich meine damit nicht, alle seien damit auch gleich gewalttätig, verletzend oder sonstwie übergriffig oder delinquent. Ich meine damit, in irgend einer Form berührt das Thema die Damen und Herren eben auf sehr persönlicher Ebene und um nicht so genau bei sich selbst hischauen zu müssen, hilft Ablenkung in Richtung anderer. Darum sollten wir immer aufhorchen, wenn unter dem Deckmantel der Tradition oder des (vermeintlichen) Schutzes gegen Prävention, Entwicklung oder Selbstbestimmung gewettert wird. Es ist immer auf gewisse Weise ein Versuch, etwas zu verhindern um sich selbst dahinter zu verstecken.

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  • Die Krankmacher

    Danke für diesen tollen Artikel und all die bisher schon erschienenen dazu passenden Beiträge! Es ist eigentlich schon lange bekannt, dass das, worauf man den Fokus legt, grösser, wichtiger, dominanter wird. Wenn wir also den Blick auf das Gesunde, auf das was noch funktioniert, auf das was trotz Leiden noch geht, legen - dann stärken und vermehren wir damit eben genau dieses. Salutogenese oder Ressourcen Orientierung oder Kompetenzorientierung etc, alles Begriffe, die diesen Phänomenen Rechnung tragen! Der Wahn, alles durch Versicherungen, Programme, Ärztemacht, Pharmamittel...absichern, verhindern oder gar "heilen" zu wollen, zeigt lediglich die grosse Angst von uns Menschen. Die Angst, anders zu sein, etwas zu verlieren, vor dem Tod, nicht schön genug zu sein, nicht geliebt zu werden, dem Leben nicht gewachsen zu sein. Doch was ist Leben? Ist nicht all das "Leben", was uns bewegt, wer wir wirklich sind, wie wir in Echt aussehen, was uns in der Seele berührt, unsere Verzweiflung, unser Schmerz, aber eben auch unsere Lebens-Freude, unsere Lust, das Liebevolle. Da könnte ich noch einiges anführen! Wenn es uns gelänge, uns selbst und die anderen so anzunehmen, wie wir halt nun mal sind - wie viel einfacher und leichter wäre es wahrscheinlich und wie viel mehr Energie stünde uns zur Verfügung für uns und das Leben, anstatt für all die hilflosen Bemühungen mit Blick auf das "Kranke", "Falsche". Die Haltung dahinter, die Blickrichtung, die machen es aus!

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  • Höhere Tarife auch beim TNW

    Na, dann ist ja alles bestens! Wir bekommen den Batzen und das Weggli. So könnte das Szenario für einige aussehen: Einerseits gibts einen Preisaufschlag - den ich bis zu einer gewissen Höhe sogar verstehen kann. Trotzdem wird er für tiefere Einkommen nicht leicht zu verkraften sein, wenn überhaupt. Aber Achtung, sollten TNW-Zonen eingeführt werden, dann erwischt es bestimmt "die Falschen", denn wo genau zieht man die Grenzen? Es wird sicherlich nicht gerechter! Liebe StadtbaslerInnen und SpeckgürtelbewohnerInnen, die das vermuten könnten - bitte bedenkt, dass ihr zum gleichen Preis extrem viele Verbindungen, ein wirklich tolles Angebot bekommt! Der Abbau, der wird uns exotischen LandbewohnerInnen grössere Freude bereiten. Denn wenn wir ja schon mehr bezahlen, dann brauchen wir auch nicht mehr so gute Verbindungen! Oder? Denn viele, die sich erlauben, etwas ländlicher zu wohnen, in Zukunft also mehr bezahlen müssen, da sie ja höchstwahrscheinlich in einer Aussenzone leben....genau sie werden dafür zukünftig auch nicht mehr von sooo vielen Bussen belästigt. Nicht mehr bis abends um 19:30 werden diese fahren, vielleicht auch nicht mehr nachmittags. Alles wird ruhiger, ist das nicht schön? Nur noch zu den Stosszeiten braucht es Busse. Zum Einkaufen soll man besser die Offroader nehmen, okay mit Kleinwagen geht es auch. Und abends gibts ja auch Taxis, die dann zwar teuer sind, aber was jammern wir denn? Wer kein eigenes Auto möchte, der muss halt damit leben und die Folgen selber tragen! Ist es denn ein Luxus, aufs Auto zu verzichten? Ich gebe es zu, ich werde etwas tranig bei dem Thema. Denn wo, lieber Kanton Baselland (und an die geht dieses Anliegen wohl hauptsächlich) und lieber TNW soll zB. bei der Linie 119 noch eingespart werden? Unser letzter Bus fährt wochentags schon lange um 19:30 - am Wochenende wäre dies schon eine Traumvorstellung, da muss man die Busse auch tagsüber suchen. Klar, die Gemeinden können ja Buskurse kaufen, kein Problem! Und wofür kaufe ich nun das TNW-Abo - oder warum fahre ich ÖV? Ich fahre ÖV, weil ich dies sehr gerne tue. Weil ich Ruhe finden kann, auch in vollen Zügen. Weil ich nach der Arbeit abschalten kann. Weil ich keine Strassen verstopfe und die Luft nicht zusätzlich verpeste. Weil ich nicht im täglichen Stau stehe. Weil ich mich freier fühle, als mit der teuren Kiste auf Rädern am Hals. Weil ich stolz bin auf meine persönliche Ökobilanz ;-) Weil ich mich so mehr bewege, ganz automatisch. Und weil last but not least meine Nerven mir das alles danken. Ja, probieren Sie's ruhig mal aus, dies war eben ein Werbeslogan für den ÖV! Fazit? Mein Wunsch ist eigentlich ganz einfach: Ich hoffe, das TNW-Abo in seiner bisher perfekten Form wird nicht verschlechtert und der Preisaufschlag bewegt sich moderat - und ich werde noch Verkehrsmittel zur Verfügung haben, denn ohne brauche ich auch kein Abo mehr.

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  • «Die Menschheit hat 1001 Gründe, Sex zu haben»

    Liebe Frau Schütz, im Unwissen, wie genau die Fragestellung an Sie lautete, möchte ich Ihnen ein paar Gedanken mitteilen. Ihren Aussagen stimme ich grundsätzlich zu, Sie erwähnen viele gute und wichtige Zusammenhänge, die sich auf die menschliche Sexualität auswirken. Aber, und jetzt folgt ein grosses Aber: Sie vergessen, dass es, damit sich Kinder gesund sexuell entwickeln und ihre eigene Identität entwickeln können, Hinweise darauf, dass es nicht nur Liebe und Sex zwischen Frauen und Männern gibt. Auch das Entdecken des eigenen Körpers ist nicht zwangsläufig die "Vorbereitung" auf das Austauschen mit dem anderen Geschlecht. Die Sexualität bei homosexuell fühlenden Menschen (ja, auch von bi und transgender etc.) ist keine andere, wie die von heterosexuell fühlenden Menschen! Dort stellen sich manchmal einfach etwas andere Fragen, weil vielleicht beide oft Lust auf Sex haben...oder beide weniger, oder eineR mehr als die/der andere...Ja, auch das gibts! Kinder können sich für einen anderen Weg entscheiden, als den, sich gegengeschlechtlich zu orientieren...ja, alle Kinder, auch Ihres, liebe LeserInnen. Sollen diese sich immer unerwähnenswert fühlen? Oder dürfen auch sie existieren? Und wenn es darum geht, den Kindern eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen, dann spielen auch dort homosexuell lebende Menschen eine grosse Rolle. Nicht nur als LehrerInnen und PädagogInnen, sondern auch als Eltern! Gar nicht so selten... Ich meine, es ist heute unumgänglich, auf die Vielfalt von Liebe und Sexualität hinzuweisen. Alle Menschen brauchen gute Vorbilder um sich gut entwickeln zu können! Verschweigen heisst, missachten und übersehen und fördert u.a. psychische Schwierigkeiten mit entsprechenden Auswirkungen auf alle. Benennen und respektieren heisst, alle, die ganze Vielfalt wertzuschätzen und allen eine gute Entwicklung zu ermöglichen. Ein gleichberechtigtes Miteinander zu fördern. Dies ermöglicht allen eine selbstverantwortliche und andererseits eine verantwortungsvolle Sexualität FREUDIG leben zu können! In diesem Sinne auf einen respektvollen Umgang miteinander mit viel Spass dabei.

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  • «Die Menschheit hat 1001 Gründe, Sex zu haben»

    Beim nochmaligen Lesen dieses Artikels kommt mir doch irgendwie fast die Galle hoch und ich muss ganz einfach einen Nachtrag schreiben. Mein erster Kommentar bezog sich hauptsächlich auf Inhalte zum Sexualunterricht und zur sexuellen Entwicklung. Da gibt es nun aber noch einige andere Aspekte: Erstaunlich finde ich zum Beispiel, wie klischeehaft Frau Schütz doch denkt. Frauen sind so und Männer sind so. Aha! Männer wollen immer, Frauen wollen nie. Ach ja? Und Errungenschaften der Frauen (dank der Frauenbewegung), eben nicht mehr "hinhalten" zu müssen, wenn sie nicht möchten, werden fast so dargestellt, als wäre das dann keine Liebe mehr zum Partner/zur Partnerin. Muss Frau aus Liebe hinhalten, Frau Schütz? Wo bleiben Selbstliebe und Selbstbestimmung? Die Aussagen im Artikel sind schubladisierend. Und was ist eigentlich mit den Mädchen, wenn es darum geht, ihre sexuelle Selbstsicherheit zu stärken? Die Gefahr der Pornos scheint ja praktisch nur Buben und Männer zu betreffen. OK. Aber warum werden die Mädchen nicht mal erwähnt, gibt es für sie und den Umgang mit ihnen während der Adoleszenz keine Empfehlungen? Vielleicht kann man dazu und überhaupt noch andere Fachleute befragen? Ich wüsste da einige, deren Antworten mich nicht so empören würden!

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  • Neue Kontroverse um U-Abo

    Ein paar andere Gedanken dazu, warum das Argument, die von weiter her müssten mehr für den ÖV bezahlen, als die StädterInnen, auch anders gesehen werden könnte: Mehr bezahlen für die vom Lande ist das eine. Dann wünschte ich mir aber ganz ausdrücklich auch abends noch Busse, die mich heim bringen. Derzeit fährt der letzte um 19:30! Und sonntags mehr als 4 auf den ganzen Tag verteilt. Warum also muss mein U-Abo teurer werden? In Basel und der Agglo hingegen gibt es eine grosse Fülle an Mobilität, das ist doch auch ein Grund, mehr bezahlen zu müssen, oder? Ein Preisaufschlag ist also das eine, aus gewisser Sicht vielleicht sogar nachvollziehbar - wer entscheidet aber nun, was gerecht ist? Und zum Thema Gerechtigkeit und Zonierungen könnte man gleich noch einen zweiten Kommentar verfassen.

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  • Baader unter Druck

    So wird deutlich, wie doppelgesichtig jemand sein kann. Ich bin froh, dass Herr Baader nun seine Persönlichkeit so transparent zeigt. Er dient als Beispiel und wir WählerInnen können entscheiden, ob wir solche VolksvertreterInnen möchten. In der Politik, und auch anderswo, sind einige "Wölfe m Schafspelz" zu finden. Das Ganze hat mit dem Umgang mit Macht zu tun, wer mächtig sein will und davon überzeugt ist, dass er dazu berechtigt ist...die Grenze zu psychopathischen Persönlichkeiten ist manchmal dünn - zumindest erhalte ich diesen Eindruck, wenn ich inter-nationale Politiker beobachte. Dies sind meine Gedanken und behaupten nicht, die "Richtigen" zu sein!

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