• Wie ein IV-Bezüger wegen eines Lächelns seine Rente verlor

    Also jahrelange Ueberwachungen werden kaum durchgeführt da die Kosten dafür schlicht unbezahlbar wären. Was sind den die Befunde der Aerzte für Ihre Krankheit wegen Ueberwachung?

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    @Cesna Irgendwie entsteht hier der Eindruck dass Sie eine Werbeveranstaltung für die Psychiatrie vorführen. Ein stationärer Patient in der "Psychi" befindet sich im Dauerausnahmezustand. So wird es kaum möglich sein, konkrete Befunde zu erheben. Den Anfang Ihres Beitrages mag ich eigentlich nicht gross kommentieren. Sie haben viel zu viel heisse Luft ausgestossen. Wenn ich einen Arbeitsunfähigen Handwerker auf einem Baugerüst bei der Ueberkopfarbeit mit der Bohrmaschine auf einem Foto oder einem Film festhalte, bestehen berechtigte Zweifel an dessen Arbeitsunfähigkeit. Wenn Sie behaupten dass Bild- und Filmmateriel von Leistungträgern gefakt werden, ist dies schon eine ziemlich vermessene Behauptung. Fake Bilder werden bei Bedarf geprüft und Fälschungen sind feststellbar. Eine seriöse Begutachtung unter Berücksichtigung von konkreten Befunden und bei Verdacht einer Observation sind aus meiner Sicht die einzig brauchbaren Methoden zur Prüfung von Ansprüchen.

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    ad a) Und wie viele IV-Rentner wurden nach einer Revision wieder arbeitsfähig? Antwort: Keiner. Nach zwei Jahren ohne Arbeit ist eine Eingliederung in einen Arbeitsprozess ohnehin praktisch unmöglich. ad b) Aufgrund Ihrer Argumentation "guter Tag..." braucht es auch nicht grosses Talent als Schauspieler. Die grösste Gefahr ist es, wenn sich jemand selber überführt. Wer mit Krücken zur Begutachtung hinkt und nach dem Termin hinter der nächsten Ecke die Krücken unter den Arm klemmt (dies ist nur ein Beispiel), wirkt nicht sehr glaubwürdig. Die Psychiatrie ist kaum ein probates Mittel. Ein Aufenthalt dürfte wohl eher traumatisierenden Charakter haben als dass dieser Aufenthalt der Wahrheitsfindung dienen würde. ad c) Was die Austrittsberichte von Kliniken, bzw. generell die Gutachten betrifft, habe ich einige Qualitätszweifel. Diese werden leider praktisch "industriell" gefertigt und der Verdacht von Gutachten mittels Textbausteinen kommt auf. Wenn dann noch den Begründungen irgendwelche Untersuchungsmethoden die nicht aussagekräftig sind zugrundegelege werden, verstärken sich meine Zweifel.

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    @Cesna Auch das Argument der Momentaufnahme vom zufällig guten Tag dem (evtl.) viele schlechte Tage folgen ist mit bekannt. Bei einer Beschneidung der Möglichkeiten für Kontrollen wird genau diese Argumentation gestützt. Man gebe ihm/ihr Arbeit ist ja nicht schlecht. Ich suche mir selber Arbeit wenn ich arbeiten will. Was das Rentnerdasein betrifft sehe ich durchaus Potential dass einem die Decke auf den Kopf fallen kann. Es gibt jedoch viele Beispiele die damit durchaus klar kommen. Wenn dann noch ein Haftpflichtiger vorhanden ist der neben den Rentenleistungen noch ein kleines Barvermögen auszahlt wird diese Einschränkung durch das Rentnerdasein schön abgefedert. Eine Mitverantwortung für die Leidensgeschichten vieler betroffener sind die Anwälte und Aerzte die Ihren Klienten einreden dass sie für immer eingeschränkt sind und das Ganze noch schlimmer wird. Schlussendlich verdienen diese Berufsgruppen an solchen Fällen.

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    Liebe Frau Fopp Ihre Argumentation erinnert mich an die Schriftsätze der "Opfer-Anwälte". Es mag sein dass Herrn Nikolic Unrecht widerfahren ist. Dennoch finde ich z.B. die Begründung dass die Observation genau soviel gekostet hat wie die Rückforderung von Leistungen reichlich blauäugig und falsch. Die Rente wäre bis zur AHV bezahlt worden. Somit ist der "Deliktsbetrag" eindeutig höher. Was die medizinischen Gutachten betrifft, können diese überhaupt nicht objektiv verfasst werden. Die Anamnese wird von den bisherigen Aerzten übernommen und was der Patient konkret arbeitet oder eben nicht mehr arbeiten kann ist wohl für einen Mediziner kaum beurteilbar. Mit einer Observation ist genau die Feststellung der konkreten Lebensumstände möglich. Wenn ein Schleudertraumapatient nach Finnland fährt und an einer Rally querfeldein teilnimmt kann ich körperliche Beschwerden nur schwer glauben. Daher finde ich den Einsatz von qualifizierten Ermittlern richtig und wichtig.

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  • Unterstützen Sie das Referendum – so gehts

    Ich sehe das Problem mit der Ueberwachung nicht. Wenn jemand eingeschränkt ist und eine Rente oder Taggelder bezieht hat er in der Regel auch nichts zu verstecken. Das Problem sind die vielen Abzocker. Ich kenne aus meiner beruflichen Tätigkeit und auch dem privaten Umfeld genügend Beispiele. Wenn ich an meine Lohnprozente denke die dann von irgendwelchen Schmarotzern ertroben werden, werde ich sauer. Da gibt es z.B. eine ehemalige Prostituierte die nach einem Verkehrsunfall zu 80 - 90 % invalid beurteilt wird, über 1 Mio. kassiert und sich in Spanien einen frohen Lenz macht. Selbständig Erwerbende die nach jeden Ferien wegen Drehschwindel krank geschrieben sind und morgens ins Auto hocken und in der Firma schwere Arbeiten ausführen. Diesbezüglich wüsste ich noch viele Fälle. Ohne die Möglichkeit zur Prüfung der Ansprüche werden die Steuer-, Beitrags- und Prämienzahler abgezockt.

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