• Tamara Funiciello: «Ich lasse mich nicht zum Schweigen bringen»

    Wie Sie als aufmerksamer Leser sicher festgestellt haben, engagiert sich Frau Funiciello genauso in der Flüchtlingsfrage und gegen Nationalismus und Kriegshetze. Zur historischen Erinnerung aus Frauensicht: Die Sozialisten haben die Unterdrückung der Frauen immer als Nebenwiderspruch abgetan, von ihrem privaten Umgang mit dem weiblichen Geschlecht wollen wir gar nicht erst reden. Höchste Zeit, das Ganze von der anderen Seite her aufzurollen: Die heutigen Lohnsklavinnen mit den schwierigsten Bedingungen und am wenigsten Anerkennung sind Care-Arbeiterinnen. Und wie Frau Funiciello feststellt, sind sie somit auch das revolutionäre Subjekt. Sie weiss sehr wohl, was Klassenkampf ist - nur ist es für sie keine abgehalfterte Parole.

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  • Tamara Funiciello: «Ich lasse mich nicht zum Schweigen bringen»

    Danke für das Interview. Ich finde es wichtig, dass Frau Funiciello damit eine umfassende Plattform für ihre Argumentation erhält. Denn im Gegensatz zu den Karikaturen und emotionalen Kommentaren ihrer Gegner kommt dadurch eine äusserst analytische und kohärente Argumentation zum Vorschein. Es ist wichtig für ein demokratisches Land, für die Schweiz, dass junge Frauen wie sie die politische Kultur auf diese Art mitprägen uns sie nicht zu einem Tummelfeld von anonymen, frustrierten und hasserfüllten Giftspuckern verkommen lassen.

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