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  • Ein letzter magischer Moment

    Alex Frei verkörpert im Grunde genommen die typischen Schweizer Tugenden von Fleiss, Demut und Bescheidenheit. Trotz allem stiess sein Verhalten vielerorts auf Ablehnung. Wir Schweizer sind es uns einfach nicht gewohnt, wenn jemand ehrgeizig seine Ziele vorgibt und aus der Masse herausragt. Wahrscheinlich sieht es der Schweizer auch nicht gerne, wenn ein Fussballer über die eigene Nasenspitze denkt und durch seine Eloquenz besticht. Lieber haben wir Standard-Phrasendrescher und Mittelmass. Ich werde Frei vor allem in Erinnerung behalten als einer der letzten Charaktere und Typen im Profifussball mit dem Tunnelblick - ein echter Kerl mit einer fantastischen Karriereplanung ohne eine Armada an Beratern, Anwälten und Medientrainern. Überall werden Typen gefordert, die auch mal die Ärmel hochkrempeln und dazwischenhauen, wenn etwas aus dem Ruder läuft. Tut es aber einer, wird es als Arroganz ausgelegt. Ein echter Alex Frei-Fan gönnt ihm die grosse Chance als Sportchef eines ambitionierten Clubs mit riesigem brachliegenden Potenzial. Wir wünschen Alex nur das Allerbeste. Maximum Respect!!! Die Kahns, Effenbergs und Freis - sie sterben leider aus. Sorry, aber die heutige Fussballergeneration ist technisch und taktisch besser geschult, aber meilenweit davon entfernt, echte Persönlichkeiten zu sein. Wenn es nicht läuft, wird mit den Schultern gezuckt und und die Situation klaglos akzeptiert. Die Verantwortung für das eigene Handeln wird an Berater delegiert. So gewinnt man leider keine grossen Titel.

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  • Bundespräsident Ueli Maurer im Niemandsland

    Ich habe zwar nicht immer das Heu auf der gleichen Bühne, aber wo er recht hat, hat er recht. 1) Fokus auf Inland --> nicht dem Aussenminister reinpfuschen. Klare Aufgabenteilung und enormer Spareffekt. Viele Auslandbesuche eines Bundespräsidenten sind so oder so von zweifelhaftem Nutzen. 2) Persönliche Kontakte statt Social Media --> Hier kann Ueli seine Stärken ausspielen. Er bleibt authentisch. Bei Bratwurst und Bier blüht Ueli auf. Diplomatisch-pompöse Gala-Dinners sind nicht Uelis Welt.

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  • Der schwierige Kampf gegen Einbrecher

    1) Schengen darf nicht der Prügelknabe sein. Bringt Vorteile beim Informationsaustausch. Früher haben sich die Einbrecherbanden auch nicht um den Schlagbaum an der Grenze gekümmert. 2) Mobile Grenzwache massiv aufstocken und ihnen die Mittel geben, die sie brauchen 3) Über geeignete Massnahmen gegen Einbrecher und Drogendealer soll die Polizei bestimmen und nicht irgendwelche Juristen-Schreibtischtäter im Elfenbeinturm. 4) Die Politik muss mehr die Leute an der Front anhören und weniger geben auf wissenschaftliche Studien und Professoren.

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  • Landhof: Basel sucht den Superpark

    Saniert die sanitären Anlagen + Küche/Beiz, geniessen Sie den Landhof-Zauber und tauchen Sie ein in ein wunderbares Kleinod von sporthistorischer Bedeutung. Mir gefällt der Dornröschen-Charakter der uralt-Matchuhr enorm. Wo auf der Welt gibts den heute noch so etwas? Zusätzlicher Anbau für anständiges Landhof-FCB-Museum und ein schnuckeliges Café/Restaurant/Bistro. Die morschen Holzbänke auf der Tribüne würde ich so bleiben lassen.

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  • So ein Müll!

    Das Thema Littering, Abfallentsorgung und Recycling wird auf kommunaler Ebene DAS Kernthema der nächsten zehn Jahre. Die Gemeinden müssen sich mit den Problemen herumquälen, die Lösungsansätze liegen jedoch auf Bundesebene (Pfand, Verpackungsvorschriften). Nebenbei sei vermerkt, dass die Gemeindewerkhöfe nicht zuständig sind für Kantonsstrassen (z.B. Littering-Hochburg Bruderholz zwischen Bottmingen und Münchenstein) oder Littering an Birsig und Birs. Dieses hin- und her erschwert die Suche nach dem Ei des Kolumbus. Wir kommen nicht darum herum, über restriktive Ansätze und Videoüberwachungen an den Hot-Spots zu diskutieren. Erfahrungsgemäss sind wir Schweizer sehr abweisend beim Thema Videoüberwachung - bis die ersten Erfolge vorliegen wie im ÖV. Der Datenschutz wird so zum Täterschutz. Mir ist egal, ob Videoüberwachung sozialistisch ist oder liberal. Ich will einfach kein Littering! Punkt! Jedem Einbürgerungswilligen muss klar sein: Die Schweiz ist sauber und diszipliniert. Wer Schweizer werden will, littert nicht und entsorgt seine Abfälle fachgerecht. Eine vorgezogene Littering-Gebühr für Zigis und Fast-Food halte ich für zwingend. Genau so wie ein Dosenpfand für diese elenden *****(zensuriert)-Dosen. Fachgerechte Entsorgung darf nicht an einen fixen Kalender gebunden sein. Die Lebensgewohnheiten sind heute anders. Es braucht mehr zentrale Recyclinghöfe für alles mit Öffnungszeiten zwischen 06.00 - 20.00 h durchgehend MO-SA.

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  • Speed-Double für Viletta und Dettling

    Als Schweizer fühle ich mich im Stolz verletzt, wenn ein Holländer schneller fährt als ein etablierter Weltcup-Fahrer wie Silvan Zurbriggen. Nur vier Schweizer waren schneller als der Flachland-Alpinist! Skandal! Wir brauchen eine nationale Task Force für einen Neuanfang bei Swiss Ski unter der Leitung von Dölf Ogi. Mitglieder: Gian Gilli, Pitsch Müller, Bernhard Russi und Art Furrer. Aus dem Topf für die abgebrochene Olympiakandidatur sind die finanziellen Mittel vollumfänglich Swiss Ski zu übergeben. Auch die Nordischen müssen profitieren. Was ist, wenn Ammann und Cologna irgendwann zurücktreten?

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  • Was vom ehrenwerten Hause übrig blieb

    Der Ständerat ist nur noch peinlich. Über die Qualität der meisten Mitglieder in fortgeschrittenem Alter will ich gar nicht erst urteilen. Von "Chambre de réflexion" ist nichts zu spüren. Eher von "Chambre de comédie". Das System Ständerat ist schlicht und einfach nicht mehr zeitgemäss, total ineffizient, blockiert das Land und kostet Unsummen ohne erkennbaren Nutzen. 1) Auf Bundesebene genügt eine Kammer mit 200 Parlamentarier 2) Die 46 SR-Sitze werden verteilt im NR. Jeder Vollkanton bekommt 2 Sitze, Halbkantone 1 Sitz. 3) Es verbleiben für den bisherigen NR 154 Sitze. Zusätzlicher Vorteil: Es gäbe weniger Zürcher im Bundeshaus. 4) Revision Ständemehr mit 6 zusätzlichen Standesstimmen für die Städte. Jemandem etwas wegnehmen, wird nie mehrheitsfähig sein mit dem aktuellen System. SZ + UR werden weiterhin je 2 Stände haben. 5) In einem nächsten Schritt beginnt der grosse Wurf: Ständemehr setzt sich zusammen aus Regionen. Da müssen wir nur beim Schwingerverband abkupfern mit den Teilverbänden (http://www.esv.ch/verband.php). Bern, Innerschweiz, Nordost- und Nordwestschweiz mit je 1 Stimme. Südwestschweiz mit 2 Stimmen. Zusätzlich braucht es noch 1 Stimme für das Tessin.

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  • Grünliberale empfehlen Nussbaumer

    Nach all Diskussionen über Sinn und Unsinn von Twitter-Einbindung in der TaWo, erleben wir hier ein sehr gutes Beispiel. Twitter hilft hier, sich zurechtzufinden und stört den Lesefluss nicht. Erhöht den live-Faktor und die Nähe zum Ereignis. Aber es gab auch schon negative, total "vertwitterte" Artikel in der TaWo (Frau Baldrian). Besonders in der App-Version ist das sehr nervig. Ganz wichtig: Twitter darf nicht die journalistische Arbeit ersetzen - nur ergänzen. Am dümmsten ist Twitter bei live-Sendungen mit Twitter-Tante Steffi B. vo SRF Sport. Da könnte ich voll durchstarten ("De Roger isch dä bescht!" "Au de Dario hätts verdient.").

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  • CVP setzt auf Anton Lauber

    Die Wahl von Lauber ist noch nicht gebongt. Da wird noch einiges überraschendes passieren. Ich wähle ihn nur, wenn er klar für die Fusion einsteht. Die von ihm vorgeschlagene Micky Mouse-Simulation ist reine Geldverschwendung und Verzögerungstaktik. Ist Fusionsskeptiker Lauber der CVP-Deal mit SVP und FDP? Zur Erinnerung: Mohn, Schneider-Schneiter, Scherrer, Amacker und Oberbeck sind allesamt im Initiativkomitee.

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  • Ständerat spricht mehr Gelder für Landwirtschafts-Budget

    19 : 16 Stimmen bei drei Enthaltungen. Da will ich Aufklärung! Meine Fragen: 1) Gilt die Schuldenbremse auch für die Landwirtschaftspolitik? 2) Gab es einen Stadt-Land-Konflikt? 3) Wer hat Nein gestimmt? 4) Wie hätte das Abstimmungsresultat ausgesehen nach dem Modell Andi Gross mit sechs zusätzlichen Ständeräten für die Städte?

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