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  • Emojis haben ein Sexismusproblem

    Typisch weibliche Art und Weise vermeintliche 'Benachteiligung' zu bemängeln. Dabei macht sie das Gleiche, was sie kritisiert. Kommen etwa männliche Emojis als Pfleger, fürsorgliche Väter, Model oder ähnlichen Rollen vor? Nein, selbstverständlich nicht. Der werten Dame kommt es aber natürlich nicht in den Sinn diesen Aspekt als mögliche emojitechnische Benachteiligung oder gendertypische Benachteiligung zu betrachtens. Benachteiligt und limitiert sind schliesslich nur Frauen in unserer Gesellschaft. Etwas anderes kommt doch gar nicht in Frage. Glaubwürdig sind die gebetsmühlehaft wiedergekaute Benachteilungsklagen für mich erst, wenn sie sich eben um eine 360 Grad Sicht bemühen und nicht ausschliesslich nur um die des eigenen Genders. Mit anderen Worten: hört doch endlich auf mit dieser einseitigen Sicht und bemüht euch um wirkliche Beseitigung von Stereotypen und Benachteiligungen - und zwar für BEIDE, Männer und Frauen. Erst dann ist es glaubwürdig, da hilft auch der aufgesetzte Versuch es in betont locker-luftigem Stil zu schreiben.

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  • Basler Studie zeigt: Aspirin kann bei gefährlichen Blutvergiftungen Leben retten

    @Robin Hope: Die Frage, wer von Ihnen beiden der 'Oberschlaue' ist sei mal dahin gestellt. Was ich hingegen nicht stehen lassen möchte ist die Art und Weise wie sie den Beitrag von Herrn Hage kommentieren. Wenn Sie ergänzende Informationen oder Korrekturen beisteuern möchten, dann können Sie das respektvoll tun. Stil in diesem Sinne darf man erwarten. Da dieser in Ihrem Beitrag krass zu vermissen ist geht der Orden 'Besserwisser der Woche' ganz eindeutig an Sie.

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  • Die Velostadt Basel wartet seit Jahren vergeblich auf ein Veloverleih-Netz

    Dieses ständige, sich selbst erzählte Märchen von Basel, welches vermeintlich 'einfach anders ticken soll'. Tatsache ist, dass Basel (und die ganze weitere Region) durch ihre Selbstbeweihräucherung, Überschätzung und permanente Nabelschau immer mehr zur eigenbrötlerischen, provinziellen und zurück gebliebenen Region wird. In der Schweiz nicht nur geografisch sondern auch politisch zur Randregion abgerutsch, ohne signifikante Wahrnehmung und Kraft ausserhalb der eigenen Region oder Einfluss auf relevante Prozesse und Entscheidungen in diesem Land, muss sich Basel schlussendlich nicht wundern, dass sie ihre eigenen Interessen auf nationalem Niveau nicht durchsetzten vermag. Was eigentlich schade ist, wenn man das Potential und die Geschichte dieser Gegend betrachtet. Aber solange sich die Region, und mit ihr offenbar ein wesentlicher Teil der Bevölkerung, in ihr geistig engstirniges Reduit zwischen Rhein und Belchen zurück zieht, wird es auch ganz bestimmt so bleiben. Dies ist der Blick, welcher der Rest der Schweiz auf Basel hat. Bedauerlicherweise fehlt den meisten Baslern die Fähigkeit zum Perspektivewechsel und somit auch zur Erkenntnis über den effektiven Stand der Dinge.

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  • Nobelpreisträger macht Frauenwitz – und bleibt an einem # hängen

    Die Headline und der Artikel sind völlig irreführend und fehl am Platz. Wer einigermassen vernünftig seine Aussagen liest - und nicht irgendwelche Sekundärartikel, der erkannt, dass Tim Hunts Aussage nicht als Witz gedacht war. Er hat ernsthaft mitgeteilt, dass in das Gehabe einigen weiblichen Forschenden im Labor stört - und das hatte nicht primär mit Sexyness zu tun. Es ist sein gutes persönliches Recht eine Meinung zu haben und diese in dieser Art zu äussern ist weder Diskriminierung noch sonst was, auch wenn es nicht der Meinung der Mehrheit entspricht, auch nicht meiner. Wenn man übrigens den gleichen Standard der typischen femininistischen Literatur und Veröffentlichungen anwenden würde, dann würden wohl die Mehrzahl der weiblichen Autoren entlassen werden. Zum Thema Gleichstellung spielt das Geschlecht des Betreffenden leider noch immer eine entscheidende Rolle, jedenfalls mehr als die eigentliche Aussage. Wobei noch zu betonen wäre, dass Tim Hunt nicht entlassen worden ist, sondern selber gegangen ist aufgrund der Reaktionen. Die übertriebene political correctness der Gendergetriebenen geht schon lange über den gesunden Menschenverstand hinaus. Und noch ärgerlicher ist Journalismus der sich nicht an der Quelle direkt orientiert, sondern am indirekten Mediengetümmel und Aussagen Dritter.

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  • Jedes Jahr grüsst der «Sozial-Irrsinn» – wo liegt das Problem?

    Viele AkteurInnen im Sozial-Teig sind der Auffassung - vermutlich aus beruflichen Gründen - dass es unabhängig der Kosten und sonstiger Anstrengungen eines jeden Rechts ist, von der Gesellschaft aufgefangen zu werden, egal, was sein/ihre eigener Beitrag oder Leistung dazu ist. Das sehen berechtigterweise all jene nicht so, die sich selber aus schwierigen Krisen und Problemsituation selber heraus gekämpft haben oder unter höchsten Anstrengung sich 'decent' Lebensqualität unter hohen Aufwändungen erarbeiten. Es kann definitiv nicht zu Lasten genau jener Leute gehen, die eben die Unterstützung der Gesellschaft mit hoher Eigenleistung und Effort nicht in Anspruch nehmen. Jeder hat, egal welche Bedingungen und Herkunft, ab einer gewissen Grenze seine eigene Verantwortung für sein Leben zu tragen. Die Frage ist also nicht, die professionelle Sichtweise was getan werden kann zu rechtfertigen, sondern zu erklären, wie weit es zu Lasten von anderen Menschen gehen kann. In diesem Kontext kann sich ein Berufstand nicht einfach nur auf seine Professionalität berufen, sondern hat einen Auftrag der Gesellschaft umzusetzen, welche ihren Lohn bezahlt. Hier scheinen sich gewisse Entfremdungstendenzen zu offenbaren. Nicht alles Machbare ist auch das, was gemacht werden soll. Es ist Zeit, dass diese Akteure wieder ihres Auftrages bewusst gemacht werden und ensprechend geführt werden. Heute ist dies definitiv nicht mehr der Fall, da zu viele daran verdienen.

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  • Mit 25 Jahren schon Richterin

    Welch wahnsinnige Lebens- und Praxiserfahrung frau mit 25 Jahren mitbringt. Toll. Wirklich eine wertvolle Ergänzung, die mein Vertrauen in das hiesige Rechtssystem massiv stärkt. Ich dachte bisher, dass um der Aufgabe als Richter oder Richterin gerecht zu werden wohl mehr als ein paar gute Noten, Ehrgeiz und Paragrafenkenntnisse dazu gehören müssten. Ich werde eines besseren belehrt. Und kann mir einmal jemand erklären, warum verstanden werden muss wie Türken, Personen vom Balkan oder anderen kulturellen Hintergründen ticken wenn es darum geht Schweizer Recht anzuwenden? Wenn ein hiesiges Gericht zuständig ist, dann sind die auch die hiesigen Standards und Kultur die entscheidenden Faktoren und nichts anderes. Die gelten schliesslich auch für mich als Schweizer - oder sollte für TäterInnen mit Migrationshintergrund etwa andere gelten? Wo sind wir hier eigentlich...die Aussagen dieser Frau und auch ihre Wahl ist ein erschreckender Skandal!

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  • Gentechnik: Das Geschäft mit dem Kinderwunsch floriert – auf Kosten der Frauen

    Genau Frau Meyer, jetzt sind wir beim Punkt. Nur die Tatsache, dass etwas an/in der Frau passiert gibt ihr nicht die Entscheidungshoheit. Schwangerschaft sind ein paar Lebensmonate, Elternschaft dauert doch etwas länger....ansonsten müsste man konsequenterweise auch sagen, dass die Entscheidung Militär- oder gar Kriegsdienst zu leisten wohl auch ein Eingriff am/im Mann darstellt (....zumindest erfordert es doch den Einsatz des eigenen Lebens bzw. die Entscheidungsgewalt darüber abzugeben...) ausschliesslich dem einzeln betroffenen Mann und nicht der Gesellschaft oder sogar 'nutzniessenden' Frauen zugestanden werden soll. Sie sehen, die Sache ist definitiv nicht so einfach und lässt sich nicht der Einfachheit oder dem eigenen Vorteil wegen auf den Slogan 'mein Bauch gehört mir' reduzieren.

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  • Gentechnik: Das Geschäft mit dem Kinderwunsch floriert – auf Kosten der Frauen

    Seltsam, wenn man Ihren Kommentar so liest könnte man meinen, sich für oder gegen ein Kind zu entscheiden, oder auch es zu bekommen, ausschliesslich eine Sache der Frau ist. '...oder evt. dem Partner.....', lässt sich doch noch ein klitzekleinwenig lesen. Aber ansonsten ist es wohl 'permanente Einmischung in die Sache der frau'. Liebe Frau Meyer, leider ist noch immer die Zahl derjenigen Frauen erschreckend hoch, die genau das glauben und sich auch so verhalten. Solche, die noch dazu überzeugt sind, dass diese Hoheit der Frau/Mutter absolut auch alleine zustehe. Ein Kind zu bekommen bedeutet Elternschaft und hat Konsequenzen auf das Leben und Lebensgestaltung aller beteiligten - und zwar für Väter genauso wie Mütter. Welch Ignoranz und weibliche Selbstherrlichkeit aus dieser Geisteshaltung doch spricht. Leider untermauert zusätzlich noch die gesetzlichen Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch diese veraltete und verzerrte Sichtweise. Es wird Zeit, dass sich daran was ändert.

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  • Murat Yakin, der Irrtum und das Geschirr

    Kompliment zu einem hervorragend geschriebenen Artikel. Ein wohltuender Kontrast zu der sonst üblichen Polemik und konstruierten Skandalschreibe von verschiedenen Medien beim Thema Sport. Differenziert, überlegt, lesenswert. Gutes journalistisches Handwerk, wie es vor langer Zeit eben noch üblich, und eine Frage der Berufsehre war. Weiter so.

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  • «Männer müssen das Feld der Familienarbeit erobern»

    Mir sträuben sich die Nackenhaare. Wer wurde hier nur zur Männerfrage befragt? Antwort gibt aufschlussreich das Alter des 'Experten' - abgesehen von den Antworten. Dieser Herr scheint nun tatsächlich absolut keine Ahnung von den Lebensrealitäten engagierter Väter zu haben - von denen es in meinem Umfeld nur so wimmelt. Vielleicht hängt dies auch mit den Fragen zusammen. Die Doppelbelastung ist keine in die Zukunft projizierte Eventualität - sie ist die Realität für viele verantwortungsvolle Väter, die neben der Ernährerverantwortung sich auch für ihre Kinder engagieren. Im Unterschied zu vielen Frauen wird darüber aber kaum geredet. Tja, da wundert es mich nicht, dass der gute Mann gewisse Dinge nicht nachvollziehen kann..... ....bitte recherchiert besser bevor das nächste Mal Artikel zum Thema Männerforschung publiziert. Herr Meuser gehört definitiv nicht zu den führenden Personen in diesem Bereich. Peinlich.

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