• Fiasko Ausschaffungs-Initiative: Zum Lachen, wenns nicht so traurig wäre

    Natürlich wollen sie Probleme kultivieren. Würden sie gelöst, wer bräuchte sie (die Partei) denn noch?

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  • Der Zwang fängt erst mit der Jobsuche an

    Vielleicht sollten wir bei der beantwortung der Frage auch berücksichtigen, worauf wir verzichten, falls wir Frauen mit Kopftuch ausschliessen: Auf Mitarbeiterinnen, die vielleicht ja viel Begabung und Engagement mitbringen würden. Und vielleicht sollten wir uns auch überlegen, was wir mit dieser Ablehnung eigentlich den jungen Frauen (und uns) sagen, nämlich: Es interessiert uns nicht, was ihr im Kopf habt, sondern nur, was ihr darum wickelt. Es ist egal, wie intelligent, begabt, leistungsbereit ihr seid, so lange ihr euch nicht anpasst an unsere Kleidernormen, an die wir uns schliesslich auch anpassen müssen. Wir tragen auch unbequeme Businessanzüge, wo kämen wir denn da hin, wenn jeder sich einfach so kleiden würde, wie er sich wohlfühlt und dadurch als Individuum sichtbarer wird. Wir lehnen religiöse Kleidervorschriften ab, halten diejenigen unserer Arbeitgeber aber strikte ein, denn schliesslich sind sie es, die uns unser tägliches Brot geben - Amen. Wir empfinden das Kopftuch als Unterdrückung und können euch deshalb nicht erlauben, es freiwillig zu tragen. Natürlich können wir das alles so sehen und sagen. Es entspricht allerdings nicht dem, was ich mir persönlich von unserer Gesellschaft und einem vernünftigen Zusammenleben vorstelle oder wünsche.

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  • Auch eine emanzipierte Frau kann Kopftuch tragen

    Zitat:"würden sie in der Mehrheit der Fälle hören: «Wir tragen das Kopftuch freiwillig.»" Genau. Und exakt dies ist es, was die Herren (und einige Damen) nicht hören wollen, denn das wird dann viel zu kompliziert. Vor allem müsste man dann evtl. wieder etwas genauer die eigenen Vorstellungen von Gleichstellung etc. anschauen, statt des gewohnheitsmässigen Fingerzeiges auf die anderen. Deshalb einmal mehr: Vielen Dank für diese immer wieder wertvollen Denkanstösse durch solche Themenschwerpunkte in der TaWo. Mir persönlich ist es wirklich egal, ob eine andere Frau ein Kopftuch oder einen Minirock trägt, Metall im Gesicht oder Tattos auf der Haut, ob sie schick oder schlampig gekleidet ist, ob sie Wert auf ihr Äusseres legt oder ob es ihr egal ist, wie sie aussieht. Ich frage mich weder bei Kopftuch oder Highheels, wie emanzipiert die Trägerin ist und es geht mich auch nichts an, ausser, sie bittet mich um Rat und Unterstützung...

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  • Neubau Kunstmuseum: Augen zu und durch

    Es ist schade, wenn man Wert von Kunst bloss an Zahlen misst und wegen zugegeben überrissener Plan- und Bauprojekte (ist das in Basel nicht immer so, sobald es ums Bauen geht?) dann die Sinnhaftigkeit von Kunst als Ganzes negiert.

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  • Basler Verkehrspolitik am Scheideweg 

    @Meier: Bitte keine Verschwörungstheorien! Das Gegenteil stimmt, seit anfang Jahr wird versucht, Ampeln wo möglich abzuschalten. Dazu (und zur Komplexität der Sache) ein höchst lesenswerter Artikel des früheren TaWo-Redaktors Andreas Schwald: http://barfi.ch/News-Basel/Herrgott-jetzt-fahr-endlich-Das-taegliche-Gehampel-mit-der-Basler-Ampel

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  • Basel ist keine Stauhölle – oder etwa doch?

    So wie der Artikel formuliert ist, klingt er für mich beinahe, als sei Stau irgendwas erstrebenswertes worauf man stolz sein kann, wenn man auf irgendwelchen Ranglisten weit oben liegt. Oder steht. Oder mindestens stockt. ;-)

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  • Trittst im Abendgrau daher

    Vielleicht die Reste vom Phrasen dreschen. Oder zum auffangen herumfliegender Worthülsen. Oder weil 1. August in der Schweiz halt doch noch immer mit rustikalem Dekor daherkommen muss, auch wenn die Realität der meisten längst eine Urbane ist.

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  • Azorenhoch über Europa

    Aber ist es nicht bedenklich, dass es immer einen gemeinsamen Feind oder Bedrohung braucht um zusammen zu stehen? Und ist das nicht auch gefährlich, da im Zweifelsfall dann auch solche Bedrohungen konstruiert werden können? Für mich ist (als EU-Befürworterin) diese neue "Stärke" Europas nicht so uneingeschränkt positiv.

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  • Christen wollen Gutes tun und schmeissen ihre Mieter raus

    Warum denn Tränendrüsen? Bloss weil hier eine Geschichte aus einer Perspektive erzählt wird, die Ihnen fremd ist und die Sie missbilligen? Hier verschwinden einmal mehr Räume, die von Menschen genutzt werden, die andere Werte leben und in die Gesellschaft einbringen. Diese Räume, diese Menschen und diese Werte sind enorm wichtig für uns alle, für eine lebendige und vielfältige, letztlich eine gesunde Gesellschaft. Aber sie haben keine Macht und wenig Geld und deshalb sind sie letztlich immer wieder gezwungen, sich neu zu orientieren und neue Orte zu finden. Sie werden das schlussendlich mit Tapferkeit und Würde auch tun. Aber ihre Geschichten sollen und dürfen erzählt werden.

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  • Lieber Sommer, warum hasst du das Tattoo so sehr?

    Uiuiui..... Hässige Kommentare in 3... 2.... 1.... ;-)

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