• Warum schicken Sie Ihre Kinder nicht in die Schule, Herr Stern?

    Dieses Gespräch macht mich gleichzeitig glücklich und traurig. Glücklich, weil Herrn Sterns Ideen so sehr vom Menschen, vom Kind her gedacht sind und diese Gedanken sehr schön, radikal frei und überzeugend sind. Wer möchte nicht so aufwachsen oder seine Kinder so aufwachsen sehen? Traurig werde ich, wenn ich dieses Bild mit den realen Verhältnissen der meisten Menschen in meiner Umgebung vergleiche und erkenne, wie jenseits der tatsächlichen Möglichkeiten unser kleinfamiliär geprägten Strukturen es liegt. Den meisten Eltern fehlt schlicht die Zeit, ihre Kinder so zu begleiten, weil sie arbeiten müssen/wollen und sie sind zu isoliert, als dass eine grössere soziale Umgebung ausserhalb der Institutionalisierten wie Tagi, Kindergarten und Schule dies abdecken würde. Eigentlich fehlt es uns schlicht an Freiheit, unsere Kinder frei aufwachsen zu lassen - kein schöner Gedanke. Vielen Dank für das anregende Interview.

    Zur Diskussion
  • Schüsse in der Steinentorstrasse

    Uiuiui.... Schandfleck. Sündemeile. Wie gut, wohnt man auf dem Land und kann sein Urteil da aus sicherer Distanz abgeben. Und wir städtischen SünderInnen sind natürlich ungeheuer froh um diese moralisch durchblickte Sicht von aussen. Danke, Herr Meier, wie gut, dass wir uns immer wieder an Ihrem klaren Urteilsvermögen ausrichten können. Wir wären sonst vollkommen verloren in dieser verdorbenen Welt.

    Zur Diskussion
  • Zum 40. Jubiläum wetzt der Weihnachtsmarkt die Klingen

    Nein, Herr Meier, die Stände sind mit Sicherheit nicht seit ein paar Tagen offen. Es wird aufgebaut. Start ist morgen um 11 Uhr.

    Zur Diskussion
  • Schweizer Digitaltag – eine reine Propaganda-Schau

    Mir scheint auch, die Digitalisierung werde vollkommen unkritisch forciert und die Angst vieler Politiker (die vermutlich ein eher rudimentäres Wissen besitzen), irgendwie "abgehängt" zu werden und in der analogen Ödnis verloren zu gehen, ist augenfällig. Da ist es einfach für die neoliberalen Wirtschaftskreise, die entsprechenden Fachleute aufzubieten, die genau diese Ängste noch weiter schüren und wichtige, kritische Fragen wie hier im Artikel, übertönen oder als Bremsklotz für die Fahrt in die einzig mögliche erfolgreiche Zukunft abtun. Wie wäre es, analog zum Digitalisierungstag mal einen Humanisierungstag durchzuführen? Aber da wären die Wirtschaftsleute wohl weniger interessiert....

    Zur Diskussion
  • Fiasko Ausschaffungs-Initiative: Zum Lachen, wenns nicht so traurig wäre

    Natürlich wollen sie Probleme kultivieren. Würden sie gelöst, wer bräuchte sie (die Partei) denn noch?

    Zur Diskussion
  • Der Zwang fängt erst mit der Jobsuche an

    Vielleicht sollten wir bei der beantwortung der Frage auch berücksichtigen, worauf wir verzichten, falls wir Frauen mit Kopftuch ausschliessen: Auf Mitarbeiterinnen, die vielleicht ja viel Begabung und Engagement mitbringen würden. Und vielleicht sollten wir uns auch überlegen, was wir mit dieser Ablehnung eigentlich den jungen Frauen (und uns) sagen, nämlich: Es interessiert uns nicht, was ihr im Kopf habt, sondern nur, was ihr darum wickelt. Es ist egal, wie intelligent, begabt, leistungsbereit ihr seid, so lange ihr euch nicht anpasst an unsere Kleidernormen, an die wir uns schliesslich auch anpassen müssen. Wir tragen auch unbequeme Businessanzüge, wo kämen wir denn da hin, wenn jeder sich einfach so kleiden würde, wie er sich wohlfühlt und dadurch als Individuum sichtbarer wird. Wir lehnen religiöse Kleidervorschriften ab, halten diejenigen unserer Arbeitgeber aber strikte ein, denn schliesslich sind sie es, die uns unser tägliches Brot geben - Amen. Wir empfinden das Kopftuch als Unterdrückung und können euch deshalb nicht erlauben, es freiwillig zu tragen. Natürlich können wir das alles so sehen und sagen. Es entspricht allerdings nicht dem, was ich mir persönlich von unserer Gesellschaft und einem vernünftigen Zusammenleben vorstelle oder wünsche.

    Zur Diskussion
  • Auch eine emanzipierte Frau kann Kopftuch tragen

    Zitat:"würden sie in der Mehrheit der Fälle hören: «Wir tragen das Kopftuch freiwillig.»" Genau. Und exakt dies ist es, was die Herren (und einige Damen) nicht hören wollen, denn das wird dann viel zu kompliziert. Vor allem müsste man dann evtl. wieder etwas genauer die eigenen Vorstellungen von Gleichstellung etc. anschauen, statt des gewohnheitsmässigen Fingerzeiges auf die anderen. Deshalb einmal mehr: Vielen Dank für diese immer wieder wertvollen Denkanstösse durch solche Themenschwerpunkte in der TaWo. Mir persönlich ist es wirklich egal, ob eine andere Frau ein Kopftuch oder einen Minirock trägt, Metall im Gesicht oder Tattos auf der Haut, ob sie schick oder schlampig gekleidet ist, ob sie Wert auf ihr Äusseres legt oder ob es ihr egal ist, wie sie aussieht. Ich frage mich weder bei Kopftuch oder Highheels, wie emanzipiert die Trägerin ist und es geht mich auch nichts an, ausser, sie bittet mich um Rat und Unterstützung...

    Zur Diskussion
  • Neubau Kunstmuseum: Augen zu und durch

    Es ist schade, wenn man Wert von Kunst bloss an Zahlen misst und wegen zugegeben überrissener Plan- und Bauprojekte (ist das in Basel nicht immer so, sobald es ums Bauen geht?) dann die Sinnhaftigkeit von Kunst als Ganzes negiert.

    Zur Diskussion
  • Basler Verkehrspolitik am Scheideweg 

    @Meier: Bitte keine Verschwörungstheorien! Das Gegenteil stimmt, seit anfang Jahr wird versucht, Ampeln wo möglich abzuschalten. Dazu (und zur Komplexität der Sache) ein höchst lesenswerter Artikel des früheren TaWo-Redaktors Andreas Schwald: http://barfi.ch/News-Basel/Herrgott-jetzt-fahr-endlich-Das-taegliche-Gehampel-mit-der-Basler-Ampel

    Zur Diskussion
  • Basel ist keine Stauhölle – oder etwa doch?

    So wie der Artikel formuliert ist, klingt er für mich beinahe, als sei Stau irgendwas erstrebenswertes worauf man stolz sein kann, wenn man auf irgendwelchen Ranglisten weit oben liegt. Oder steht. Oder mindestens stockt. ;-)

    Zur Diskussion