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  • Holzpark Klybeck: Die Finanzierung steht, der Bau verzögert sich

    Sehr geehrter Herr Meury Ich kann Ihrer Aussage "wir, die Tawo-LeserInnen" nicht unwiedersprochen lassen. Nein es ist nicht so, dass ich mich primär von Shiftmode an der Nase herungeführt vorkomme, vielmehr ist es so, dass ich der Berichterstattung der TaWo kritisch begene. Gerade seit der Berichterstattung von der TEIL-Räumung des Wagenplatzes und der damaligen, meiner Meinung nach teilweise auch unsauberen journalistischen Arbeit von Sascha Oppliger. Fakt ist, dass Berichte in den Medien in aller Regel durch mehrere Mund-Ohrenkombinationen fliessen, bevor sie sich iun Druckerschwärze persistieren. Daher kommen wohl auch jeweils etwas mehr oder weniger persönliche Sichtweisen hinzu, obwohl dies meiner Meinung nach nicht unbedingt ein Ziel "sauberer Pressearbeit" ist. Das von Ihnen genannte "kritischer nachgefragt und recherchiert" von Mensch in der SZ scheint mir mit Passagen die mit "Einer davon will Marcus Reitmaier sein. " nicht unbedingt vertrauenswürdiger, auf jeden Fall nicht belegbarer. Wenn ich mir ein echtes Bild einer (lokalen) Situation machen will, bedarf es für mich aus obengenannten Gründen Kontakt mit den Akteuren, wo möglich direkt und nicht über Umwege. Der Ton in Ihren Kommentaren erinnert mich auch stark an Angriffspolemik mit für mich noch nicht ersichtlichem Grund. Ihre vielen Fragen sind sehr spannend und begrüssenswert, sie zeigen Interesse an der Sache. Vielleicht wäre es für Sie gerade deshalb sehr spannend und konstruktiv, den direkten Kontakt mit Akteuren auf allen Seiten noch auszubauen, anstelle im Namen von den LeserInnen auf verschiedene Seiten verbal einzudreschen. Ihre Frage nach den "zukünftigen NutzerInnen" ist spannend. Auch im Sinne von Alternativen und im Hinblick von wem diese verhindert, ermöglicht oder gar gefördert werden(können). Und da könnte ich mir vorstellen, das vernetzte Organisationen mehr bieten können. Aber aufgrund der Grösse und der Möglichkeiten vermutlich auch träger dafür eben auch Langfristiger agieren.

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  • Die Schweizer Armee muss auch Rechtsextreme nehmen

    Grundsätzlich ist das Mitmachen in der nationalen Trachtengruppe freiwillig. Heute brauchts (immer noch wie früher) jedoch etwas Courage dazu, nicht mitzulaufen. Aus meiner Sicht lohnt sich dieser Schritt aber sehr, da 'mann' beim Zivildienst doch sehr viele spannende Erfahrungen sammeln darf und über diesen Weg auch seinen Vaterlandspflichten mit deutlich weniger Kosten für die Gesellschaft nachkommt. Und sich damit auch nicht in die Gefahrenzone des Gruppendruckes begibt, wo man von den nicht nur geistig kahlgeschorenen zur Schnecke gemacht wird. Führungsaufgaben werden dem weit verbreiteten Typ des Rechtsextremen vermutlich eher keine übertragen, da auch in der Armee dazu etwas mehr gefordert wird, als diese Leute mibringen. Aus dieser Sicht könnte es eine spannende Möglichkeit sein, dieses Gefasst als Auffangbehälter für diese Gruppe einzusetzen. Einzig die Waffen dürften dann nicht mit nach Hause gehen.

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  • Video: So wurde das Migrolareal geräumt

    Einleitend festzuhalten, das die den Wagenleuten zugesprochene Fläche von 2500qm nicht geräumt wurde, nimmt dem Artikel unter Umständen an Dramatik, würde aber in meinen Augen sehr klärend wirken.

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  • «Wenn die anderen nicht Wort halten, dann gibt es Probleme»

    Sehr gehrter Herr Morin Ich ersuche Sie um einen herausfordernden Schritt. Ich bitte Sie um einen Sprung über den eigenen Schatten. Mir ist nicht klar, weshalb die "linke Szene" in Basel immer weniger Platz haben darf? Aus Aussensicht stelle ich fest, dass nach der Villa Rosenau auch der Schiesstand im ähnlichen Rahmen nicht mehr zur Verfügung stehen. Nun macht die Regierung von Basel auch mächtige Einschränkungen beim Wagenplatz. Es wär schade, wenn es auch dort dermassen eskalieren würde! Ist es nicht auch Kunst? Die Kunst friedvoll, in gelebter Demokratie und mit einer, wenn überhaupt vorhandenen, flachen Hierarchie als Gemeinschaft zusammen zu leben? Ist es nicht so, dass die Leute vom Wagenplatz diese Kunst und deren Früchte der Gesellschaft unentgeldlich, und damit erst recht der gesamten Gesellschaft zur Verfügung stellen? Und falls es keine Kunst ist, würde dann nicht einfach schon Toleranz reichen? Bitte nehmen Sie Ihre Verantwortung gegenüber dieser Gruppe und damit auch diesem Teil unserer Gesellschaft wahr. Sie haben die Möglichkeit komplett deeskalierend zu wirken. Bitte gehen Sie diesen Schrit. Springen sie über den eigenen Schatten. Und deeskalieren Sie die Situation. So schnell wie möglich! Ich bin Ihnen dafür sehr dankbar. Freundliche Grüsse Florian Jaton

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  • Strom wird für baselstädtische Haushalte teurer

    Gehen wir von einem durchschittlichen Betrag von 30 Rappen je kWh aus, sind das knapp 170kWh die eingespart werden müssen, um den Aufpreis von den genannten CHF 50.- wett zu machen. Grob geschätzt etwa das, was ein Fernseher im Jahr braucht, oder ein Computer. Oder drei 60Watt herkömmliche Glühbirnen die durch 11Watt Sparlampen ersetzt werden. Eine Aufforderung zum sparen!

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