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  • Zweiter Zwischenstand zur Trainer-Umfrage: Tuchel ist der Favorit der Fans

    ...wäre grossartig! Oder auch Beni Huggel. Auf jeden Fall hat Nadine Rohner recht. Streller hat das Format und ist zur absoluten Identifikationsfigur geworden. Wenn er Interesse hat, sollte man zumindest versuchen, ihn langfristig aufzubauen. Evtl als Assistent nach seinem Rücktritt und dann Cheftrainer nach ein paar Jahren. Manchester United scheint mit Ryan Giggs ähnliche Pläne zu verfolgen. Wobei: Wenn er dem Giggs-Plan folgt, sehen wir Marco ja noch 6-7 Jahre lang spielen. Mir wäre es recht!

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  • Janukowitsch stimmt Waffenstillstand in der Ukraine zu

    Müssen Sie eigentlich zu allem Ihren Blödsinn abgeben, unabhängig von Relevanz und Ahnung? @TaWo: Ich schlage ein Limit von 3 Kommentaren pro Tag vor.

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  • Schweiz zementiert Klischee der Rosinenpickerin

    Es gibt zwei Möglichkeiten, wie diese Initiative herauskommt. Entweder sie hat wirklich negative Folgen für die Schweiz und die Schweizer, womöglich das Ende des bilateralen Wegs (und dann am Ende der EU-Beitritt mangels Alternative, haha). Oder, und so wünscht es sich wohl die SVP: Der Bundesrat nützt die schwammige Formulierung aus, überhaupt nichts geschieht, und die SVP kann die "Missachtung des Volchswillens für neue populistische Gesänge ausnutzen.

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  • Drei Tage wach mit Stephan Andrist

    Die richtige Aussprache wäre Suchii, mit ch wie in "suchen". Das u ist betont, aber das y ist lang, wie in "viel". Bedeutet übrigens "trocken".

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  • Der Mythos des «Erfolgsmodells» Schweiz

    Schon witzig, wie die Selbstgerechten (Ramseyer, Tanner, Dürr, Fischer) genau bestätigen, was Herr Bertschinger über die Überheblichkeit der Schweizer zu sagen hat. Vielleicht täte es ihnen allen einmal gut, sich ein paar Gedanken zu machen, was das europäische Projekt denn ausserhalb ihres Vorgartens bewirken können. Timothy Garton Ash ist zum Beispiel ein fundierter und konstruktiver Kritiker der EU. Äusserst interessant sind auch die Analysen des ungarischen Ökonomen Zoltán Pogátsa und seine Vorschläge zur Verbesserung der EU. Überhaupt scheinen viele Ost(mittel)europäer wegen der lebhaften Erinnerung an den Totalitarismus die Vor- und Nachteile der EU viel besser einordnen zu können als die oft auf kurzfristige Vorteile bedachten Schweizer (Briten, Franzosen etc.). Klar, die EU braucht grundlegende und extrem schwierige Reformen, aber die schadenfreudigen Schweizer Provinzler werden sich noch wundern, was für Schaden aus ihrem Zerfall entstehen könnte. Und für die Herren Fischer und Dürr zum Thema Demokratie noch ein Zitat von Bertrand Russell (ich hoffe, Englisch ist Ihnen nicht zu kosmopolitisch): "Even democracy, when it becomes fanatical, as it did among Rousseau's disciples in the French Revolution, ceases to be liberal; indeed a fanatical belief in democracy makes democratic institutions impossible, as appeared in England under Cromwell and in France under Robespierre. The genuine liberal does not say 'this is true', he says 'I am inclined to think that under present circumstances this opinion is probably the best'. And it is only in this limited and undogmatic sense that he will advocate democracy." Überhaupt: von Bertrand Russell könnte so mancher "lebenserfahrene" Kommentator hier einiges lernen in Sachen Kritisches Denken.

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  • Der Mythos des «Erfolgsmodells» Schweiz

    Finden Sie denn im Ernst, dass das Volk immer Recht hat? Das ist nämlich der Standpunkt der hier vertreten wurde. Und da bin ich tatsächlich nicht einverstanden. Direkte Demokratie funktioniert nur wenn der Konsens herrscht, dass man Sie nicht völlig ausreizt. Und "selbstbestimmte Nation"? In Zeitrn der Globalisierung? Ich bitte Sie!

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  • Frauenquote: Die falschen Angaben der Befürworter

    Lieber Herr Rockenbach, Sie haben Recht. 25% Frauenanteil unter den linken Regierungsräten ist zu wenig. Allerdings ist 0% unter den Bürgerlichen noch schwächer – und dieser Anteil war meines Wissens bisher immer so. Und weil's so schön ist, hier noch die aktuellen Frauenquoten der Grossratsfraktionen: SP: 16/33 = 48% SVP: 0/15 = 0% Grünes Bündnis: 9/13 = 69% FDP: 0/13 = 0% LDP: 2/10 = 20% CVP/EVP: 2/9 = 22% GLP: 2/5 = 40% Parteilose: 0/2 = 0% Allerdings muss ich die SVP in Schutz nehmen. Denn wer sich als Frau in dieser Partei engagiert, muss ja wirklich einen an der, pardon, Waffel haben. Naja, als Mann ja eigentlich auch.

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  • Basels Sozialdemokraten leiden am Stockholm-Syndrom

    "Es gibt kaum eine Parteibasis, die so wenig zum Staatshaushalt beiträgt wie jene der Linken - und gleichzeitig so viele Extrawünsche an den Staat hat." Das ist eine vollkommen haltlose Behauptung. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die SP- und Grünen-Wähler, zumal in Basel, im Durchschnitt mehr Steuern zahlen als die SVP-Wähler. Überlegen Sie einmal: das Bildungsbürgertum (Lehrer, Akademiker) wählt grösstenteils links, ausserdem auch viele Ärzte und Juristen. Die SVP wird nebst ein paar reichen Unternehmen hauptsächlich von der Unterschicht gewählt. In der Schweiz wählt die Mehrheit der Bevölkerung gegen die eigenen ökonomischen Interessen - entweder weil man langfristig denkt (Linke) oder weil man auf ausländerfeindliche und/oder Wirtschaftspropaganda einsteigt (SVP).

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  • Escape from Planet Blätzlibajass

    Ich fühlte mich sowohl als Basler als auch als Exil-Basler an einigen Stellen etwas ertappt. Im Grossen und Ganzen bin ich damit einverstanden, dass Basel in den letzten Jahren eine eher positive Entwicklung durchgemacht hat. Ob es wirklich wünschenswert ist, dass die Stadt viel weltläufiger wird, weiss ich aber nicht. Genf zum Beispiel ist sehr international, aber man merkt der Stadt auch an, dass viele Einwohner (Expats) nicht vor haben, langfristig dort zu bleiben und sich nicht um die Stadt kümmern. Vieles was an Basel provinziell wirkt, gibt der Stadt auch eine lokale Identität, die sie erst interessant macht. PS: Ein unverzeichlicher Fehler im Text: Harry Hasler ist Thurgauer!

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  • Schwitzerdütsch als Theater-Fremdsprache

    Lieber Herr Martens, ich glaube, Sie machen einen Denkfehler: die Leute, die schlechtes Deutsch schreiben, können oft wahrscheinlich auch kein "gutes" Schweizerdeutsch (das sind dann wohl die, die im Dialekt Genitiv und Akkusativ verwenden, was genau so falsch ist.) Ihre Meinung über die heutige Schule klingt für mich aber doch etwas gar stark nach den kulturpessimistischen Klagen eines älteren Herrn. Meinen Sie denn wirklich, an den Schulen würde kein gutes Deutsch mehr gepflegt? Sie sollten sich mal ein Vorbild an meinem 88-jährigen Grossvater nehmen, der traut auch jüngeren Leuten noch etwas zu. Und bei der Emotionalität haben Sie mich falsch verstanden: Ich meinte nicht, dass für den Einzelnen eine Sprache nicht emotionaler sein kann, sondern dass objektiv gesehen nicht eine Sprache emotionaler ist als eine andere. Lieber Herr Holzhuth: Ich bin ja eigentlich mit Ihnen einig. Ich bin auch nicht der Dialektfetischist, als den Sie mich implizit darstellen, sondern ich mag sowohl die Schweizerdeutsche als auch die Hochdeutsche Sprache sehr. Ich wollte eigentlich nur sagen, dass die Diglossie in der Schweiz im Allgemeinen relativ gut funktioniert, und dass wir der (wahrscheinlich gutgemeinten) Ratschläge von Herrn Ludin eigentlich nicht bedürfen. Ausserdem stört mich (dies nun aber ganz prinzipiell) seine Gleichsetzung einer bestimmten Sprache mit Provinzialität. Kommt Ihnen, beispielsweise, Mani Matter provinzieller vor als Udo Jürgens, nur weil Letzterer für mehr Leute verständlich ist. Es ist doch absurd, einer Sprache die Fähigkeit zur Verwendung in der Hochkultur abzusprechen. Ich bin ja auch nicht dafür, im Theater nur noch Dialektstücke aufzuführen, aber wenn das Stück gut ist, warum nicht? Herr Ludin muss ja nicht hingehen. (Ich habe übrigens kürzlich in Dresden eine gute Aufführung von Hauptmanns "Ratten" gesehen, zu grossen Teilen im Berliner Dialekt. Es war nicht provinziell.)

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