FS
  • Der Verwaltungsrat zum Ende der TagesWoche

    Fragt sich halt schon, wie weiter mit Journalismus in Zeiten von copy/paste. Also ich habe z.B. noch nie auf eine Werbung geklickt auf einer Medienseite. Irgendwann werden auch diese Werbeunternehmen nicht mehr interessiert sein. Deshalb kommt man zum immergleichen Schluss: Irgendwie ein Bezahlzwang erfinden, der unumgehbar ist, und wo User nicht einfach ihre Accountdaten einer weiteren Person geben können oder ewig subventioniert werden. Wenn man die Jugendlichen fragt, ob und was sie lesen, wird es nicht besser...

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  • FCB-Präsident Bernhard Burgener: «Es wird nichts mehr sein, wie es war»

    In diesem Interview wurden massig Gelegenheit verpasst, unangenehm nachzuhaken. Schade. Z. B. Wickys Entlassung war wohlüberlegt, 5 Niederlagen in Folge usw. Echt jetzt? Testspiele zählen auch dazu? Und echt jetzt, wohl überlegt, um nachher bei Freis und Kollers Team zu sagen, « hatten keine Zeit, Neues einzustudieren » ?. Wohlüberlegt wäre gewesen, wenn man Wicky die Chance gegeben hätte, die Salonikiserie fertigzumachen, mit seinem System, seinen Standarts usw. Da wurde unnötig Unruhe hereingebracht, was sich im Rückspiel dann zeigte. Und dann hätte man dann auch in der Öffentlichkeit nicht mehr mit Testspielergebnissen argumentieren müssen. Das war überhaupt nicht wohlüberlegt.

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  • Mülhauserstrasse 26: Nach Totalsanierung sind die Mietpreise «jenseits von Gut und Böse»

    Einfach nur traurig. „Staatlich“ erhält in diesem Zusammenhang eine völlig neue Bedeutung.

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  • Ein FCB-Fan wie ein Geschichtsbuch: Markus Vogel (1953–2018)

    Schön geschrieben und deshalb wunderbar erinnernd an einen Mann, dem der FCB seine heutige Existenz mitverdankt.

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  • Der FCB gelangt an einen Tiefpunkt

    Niemand weiss, inwieweit Heri beim Sportlichen etwas zu sagen hat. Aber wenn sogar Karli noch etwas mauscheln darf... Im Nachhinein wars ein Fehler der Vereinsleitung, Wicky nach zwei Spielen zu entlassen. Gegen St. Gallen hätte man auch 5:2 gewinnen können und gegen Saloniki hat man 1:2 verloren, eine gute Ausgangslage für das Rückspiel. Die abrupte Entlassung hat die Nervosität in den oberen Etagen zutage gebracht und sich nahtlos auf die Spieler übertragen. Ich glaube, der FCB hätte gegen Saloniki unter Wicky eine bessere Falle gemacht. Aber wenn man weiss, dass man 3,5 Trainingseinheiten hat, um sich auf Xamax und Saloniki vorzubereiten, dann ist das kein guter Schachzug. Kein Trainer der Welt kann dann die Zuordnungen bei Standardsituationen reorganisieren usw. Alle waren komplett verunsichert und das Resultat war ein 0:3.

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  • Der FCB gelangt an einen Tiefpunkt

    Schon nochmals bemerkenswert, dass COO Heri nach dem Spiel der TaWo sagt, dass Koller ein Gegenentwurf Wickys ist, aber er persönlich finde, dass es nicht unbedingt einen Gegenentwurf brauche. Schnell noch am Vorabend der neuen Trainerverpflichtung die neue Linie bei der Trainerwahl infrage stellen. Aber im Chaos fällt das nicht mehr auf. Konkordanzprinzip ad acta gelegt.

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  • Vorsprung verspielt

    Stadt ist hier gleichbedeutend mit Volk. Und ja, dem gehört der FCB. Mag sein, dass dies etwas zu philosophisch ist für Sie. Aber ohne Volk, kein Verein. Klar, Geld braucht es auch, aber ideeell gehört er der Volksseele. Ich habe nie gesagt, dass Heusler kein knallharter Rechner ist, aber solche Marketinghandstände mit Adela und Konsorten lassen erahnen, wie das Verständnis der jetzigen Clubführung ist. Und nochmals, Burgener hätte lieber kräftig investiert, spätestens im Winter, um Meister zu werden und so seine Dividene einzuholen. Dass YB nun das wertvollere Kader hat gemäss Transfermarkt (ja, ich weiss, Transfermarkt ist ein grober Richtwert), zeigt, dass der FCB etwas von seinem Erfolgskonzept abgedriftet ist. Und von « verbaslern » kann keine Rede sein. Man schaue nur auf die Transfers der Sommerperiode.

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  • Vorsprung verspielt

    Was inbesondere überraschend für einen selbsternannten Geschäftsmann wie Burgener ist, ist, dass er durch Geldeinsparungen zu seiner Dividende kommen will. Doch gerade bei einem Geschäftsmann (« Fans=Kunden ») müssten doch die neuerdings 37 Mio. Teilnahmeprämien für die CL-Gruppenphase für mehr Speichelfluss sorgen. Um die zu erhalten, wären grosse Investitionen gerechtfertigt gewesen, um den Meistertitel zu holen 2017/18 und die Dividenden wären gleichzeitig üppig gewesen. Was die Führung ideeell offensichtlich nicht kapiert hat, bringt Miozzari auf den Punkt: Der FCB gehört der Stadt, auch wenn auf einem Papier etwas anderes steht. Das hat Burgener mit seinen Marketingbemühungen und mit seiner Rhetorik in keinster Weise verstanden - im Gegensatz zu Heusler. Er behandelt den FCB wie eines seiner Wertpapiere. Es müsste zu einer unglaublichen Kehrtwende kommen, damit es zwischen Burgener und Publikum noch etwas wird.

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  • Der FCB verliert die Nerven

    Noch was: Sollte der FCB in Neuchâtel gewinnen, wird er sagen können: "Ha, seht ihr, hat geholfen, die Impulse hat man bereits sehen können." Sollte er verlieren oder schlecht spielen, ja dann...

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  • Der FCB verliert die Nerven

    Das Kalkül geht so: Der FCB sagt etwas nur nach dem Xamax-Spiel weil er ganz genau weiss, dass so ein Vorgang mit all den Details (2 Spiele nach Saisonbeginn, Kaderumbruch, Testspielergebnisse miteinbeziehen, grosse Diskrepanz zwischen dem Gesagten und dem, was gemacht wird, Vetterliwirtschaft: A. Frei, Streller, Stocker, F. Frei sind wieder vereint) grosse Fragen aufwirft, die er unangenehm findet. Wenn am Samstag in der Maladière Frei und Streller zur PK kommen werden, dann wird draussen der Mannschaftsbus hupen und nach einer Weile wird es heissen: "So, die anderen warten..." Dazu wird dannzumal der Trainerwechsel nicht gleich im Fokus sein wie jetzt, da nochmals ein Spiel dazwischen gekommen ist, das zu verarbeiten ist. Die Journis werden mit Sicherheit nicht alle Fragen klären können bezüglich Trainerentlassung.

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