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  • Tödliche Verwechslung am Säuretank

    Schöne globalisierte Welt. Jetzt dürfen Schweizer Mitarbeiter persönlich dafür büssen, dass internationale Unternehmen die Zitrone hier auspressen. So werden permanent Schweizerische Standards unterlaufen damit die zu hohen Beteiligungen gewinnbringend nach Guernsy zurückfliessen können. Dort findet sich garantiert niemanden, den man hier vor Gericht ziehen kann. Der Sicherheitsbeauftragte der Firma CABB ist garantiert machtlos gegenüber den Eigentümern, hier Geld und Manpower für die Sicherheit locker zu machen. In Bern findet man ja diese Liberalisierung grossartig. Weil extrem Bürgerlich. Wann gibt es endlich ein Umdenken? Wann schützen Schweizer Politiker endlich Schweizer Einwohner? Nur fremde Richter wollen sie nicht!

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  • Ein Abschied in Schimpf und Schande

    Liebe Aargauer, Verleger und Chefredaktoren Basel ist ein zu hartes Pflaster für Euch. Bleibt doch lieber südlich des Juras. Dort lässt es sich viel leichter rumhubern. Gerne auch etwas rechter aussen. Und vermeidet es tunlichst, gestandene rechte Haudegen zu kritisieren. Das wird dann in der heilen Schweiz sofort als Links wahrgenommen. Und das wollt Ihr ja nicht.

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  • Basler Linke lanciert Initiative für einen Mindestlohn von 23 Franken pro Stunde 

    Die Linke hat immerhin erkannt, dass es absurd ist, für Mietflächen (Zara Home, Freie Strasse) Millionen auszugeben und dafür die Angestellten zu übervorteilen. Und jetzt kommt Herr Marsson und plaudert von Arbeitslosigkeit wegen zu hohen Lohnkosten...

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  • Basler bekommen ein «Drämmli»-Museum

    Sehr geehrter Herr Meury Wissen Sie das, oder vermuten Sie das, dass die BVB und damit öffentliche Gelder die Basler Tramgeschichte finanzieren? Meines Wissens nach hat bisher der Tramclub alles selbst gestemmt. Chapeau! Wie steht es mit Automobilmuseen in Ihren Augen? Ist das auch Auto-Krimskrams ohne jeden Anspruch auf Industrie-Geschichte? Beim öffentlichen Vekehr darf man sich eben sehr schnell echauffieren. Leider. Ich freue mich auf ein spannendes Tram-Museum. Wie es Prag hat, und München, und Amsterdam, Wien, Brüssel, und - sogar Zürich!

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  • Götterdämmerung bei Baselworld – oder alles gar nicht so schlimm?

    Diese Meldung ist das Basler Sommer-Fiasko schlechthin. Nicht schön zu reden. Nur - hat nicht Herr Hayek die Messe selbst soweit getrieben, dass sie ihm jetzt nicht mehr passt. Seine Paläste in der Messe wurden so gross und teuer, dass er sie lieber das ganze Jahr durch stehen liess. Und wer war auch massgebend für den Entscheid, die Chinesen nicht mehr als Aussteller einzuladen? Die Basler Messe wurde auch zur Messe Schweiz. Synergien! Wieder wandert ein Stück Basel nach Zürich. Wie schon in der Webebranche, des Bankenwesens, der Fluggesellschaften,... Leider ist für solche Sachen niemand verantwortlich. Da bleibt doch nur das Schönreden.

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  • Die letzte Birke am Hafen fiel als Heldin

    Wie meinen Sie das, Daenny? Jetzt bin ich ratlos. Muss die Stadtgärtnerei einen Psychiater anstellen, der sich ins besoffene und bekiffte Partyvolk reindenkt? Damit dann der korrekte Partyhintergrund angepflanzt werden kann? Was hat die Führung der Stadtgärtnerei falsch gemacht? Oder ist es generell falsch, dass hier ein paar schattenspendende Pflanzen stehen?

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  • Das sagen Blocher und Co. zum BaZ-Verkauf

    Ah-ja! Basel ist nicht schweizerisch. Wir fassen das mal als Kompliment auf!

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  • Ein Halbmarathon durch London – mit Kuchen

    Schöner Ausflug, schön geschrieben. Nur, richtig Freude kommt bei mir nicht auf. Der Trip ist eine Stipvisite in London. Mit, mal angenommen, EasyJet und 447kg CO2 pro Sitzplatz. EasyJet (Londoner Billiglohn-Firma) bezahlt keine lokalen Flughafen-Gebühren. Übernachtung dann wohl in einem Airbnb (USA, San Franzisco, Komission bis 15% über Kreditkarte, viele Schein-Hotellerien in London, Wohnraumverdrängung), Istagramable Fotos schiessen (Instagram, USA, Foto-Geräte-Erkennungsdaten direkt an Facebook), Subway ist für Touris, besser ist UBER (San Franzisco, 20% direkt an Uber, keine Sozialleistungen, keine Lizenz, nur Hobby-Fahrer), eventuell den LatteMachiato im Starbucks to Go nehmen (Seattle, Steuervermeidung mit Double Irish with a Dutch Sandwich und verlorene Prozesse gegen Arbeitnehmer wegen Trinkgeld-Vorenthaltung usw.). Wenn dann in einem internationalen Shopping-Center die abgelaufenen Nike's neu gekauft werden, bleibt für London nicht mehr viel übrig. Ich denke wehmütig zurück, als die heute belächelten 68er mit Zug, Fähre, Zug und Tube nach Soho zum Stöbern gingen und den ganzen Zahltag bei lokalen Geschäften verprassten. Das war für London noch ein Gewinn. Und - sie machten vielleicht nicht so schöne Fotos, dafür hatten sie extrem viel erlebt.

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  • Am Gundelitunnel scheiden sich die Geister

    Nicht vergessen, dass die Baselbieter Stimmbürger die relativ günstige Südumfahrung Reinach/Aesch - Leimental abgelehnt haben. Dort haben sich ein paar Naturschützer für Frösche stark gemacht und die Oberbaselbieter Bürgerlichen haben im Hintergrund gelacht. Jetzt wurde halt die Untere Hauenstein Strasse vergoldet. Geniesst doch diese superbreite und begradigte Strasse. Leider meist verkehrsberuhigt auf 50 km/h...

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  • Totalsanierung: Massenkündigung in Kleinhüningen

    Massenkündigungen sind wirklich eine neue Mode. Wenn mehrere Hausnummern saniert werden mussten, ging das bis dato mit Rochaden. Hausnummer um Hausnummer. Warum geht das heute nicht mehr? Die Auftraggeber sind doch meist Liegenschaftsverwaltungen. Und dahinter sind ganz normale Angestellte. Keine Klassenfeinde. Das ist doch meistens nur Arroganz gepaart mit Unwissen. Konsequenzen muss ja niemand fürchten. In der Schweiz gibt es absolut kein Mietrecht. Nur ein Vermieter-Recht. Da sind die Mieter eben angewiesen auf deren gesunden Menschenverstand. Wie wir Schweizer das ja gerne wünschen. Das Problem liegt gerade in den hohen Renditen. An solchen Orten arbeiten viel zu viele Angestellte, die nur sich selbst wichtig nehmen.

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