F
  • Wir können den Klimawandel nicht mehr stoppen

    Den Glauben, dass die Menschheit als Ganzes ihr Verhalten derart und nachhaltig verändert, so dass das (womöglich) von ihr beeinflusste Klima wieder ins Lot gerät, habe ich persönlich schon lange aufgegeben. Diejenigen, die global Veränderung herbeiführen könnten, weil sie das Geld und die Macht haben, sind just diejenigen, die vom kapitalistischen Wirtschaftssystem profitieren. Wieso also etwas aufgeben, das sie reich macht? Solange diese Personen nicht persönlich an Leib und Leben bedroht sind, werden sie munter das Wachstum weitertreiben. Und alle, denen es dank dem Wirtschaftswachstum auch gerade noch gut geht, spielen das Spiel ebenfalls mit. Ausser ein paar Idealisten, aber die bewirken sowieso keine Veränderung. Verlieren tun zuerst diejenigen, die ohnehin schon am Verlieren sind. Aber was stört mich Wohlstandsverwöhnter das, wenn es doch so weit weg ist? Ich kann mir eine Klimaanlage leisten, also ist mir die Erderwärmung egal. Wasserknappheit? Fake News... Ich denke, die Frage lautet nicht, wie wir die Veränderung des Klimas aufhalten, sondern wie wir damit leben können, respektive wie viele der heute schon arg Gefährdeten noch leben können.

    Zur Diskussion
  • Ackermann liegt Analyse zum Kunstmuseum vor, doch sie rückt sie nicht raus

    Mit anderen Worten: Das gemeine Volk soll sich darauf beschränken, das Kunstmuseum und die Verfehlungen der Politik zu finanzieren, sich mangels Sachkenntnis aber bittesehr aus den Diskussionen raushalten. Kann man natürlich so sehen, hört sich für mich allerdings etwas arrogant an.

    Zur Diskussion
  • Baselland diskutiert über Schliessung des Muttenzer Gymnasiums

    ...es wird kein Schüler am Besuch des Gymnasiums gehindert, selbst wenn das Gymi Muttenz „umfunktioniert“ werden sollte. Der verlinkte Artikel der bz berichtet etwas ausführlicher - durchaus lesenswert.

    Zur Diskussion
  • Unterstützen Sie das Referendum – so gehts

    ...schon etwas seltsam, wenn die TaWo ihrer Leserschaft vermitteln muss, was richtig und was falsch ist. Oder anders formuliert, unterstütze das Referendum oder du machst einen Fehler.

    Zur Diskussion
  • Sebastian Frehner macht sich stark für die Kassen, nicht die Kranken 

    Man kann nicht Jahr für Jahr jammern, dass die Kosten im Gesundheitswesen stetig steigen, dann aber nicht bereit sein, selber Einbussen in Kauf zu nehmen. Mit Blick auf die Grundversicherung mit ihrem Versicherungsobligatorium und der quasi Einheitsprämie werden wir meiner Meinung nach wohl auch in den kommenden Jahren munter immer mehr Prämien bezahlen müssen. Letztlich hat eben niemand ein wirkliches Interesse daran, dass die Ausgaben zurückgehen, ausser vielleicht der Prämienzahler, doch leider hat dieser hier nix zu melden. Will man den Kosten- und den dadurch implizierten Prämienanstieg stoppen oder gar umkehren, muss über ein Abkommen vom Versicherungsobligatorium nachgedacht oder der Leistungskatalog drastisch reduziert werden. Die Frage ist, ob die Gesellschaft das will, oder ob sie doch lieber alljährlich in den sauren Apfel beisst und doch wieder mehr Prämien bezahlt...

    Zur Diskussion
  • Sebastian Frehner macht sich stark für die Kassen, nicht die Kranken 

    Mit Ihrem Rundumschlag gegen die bösen Versicherungen machen Sie es sich etwas gar einfach. In der Grundversicherung dürfen nach KVG keine Gewinne erwirtschaftet werden, und ob man Zusatzversicherungen (von tatsächlich gewinnorientierten Versicherern) tatsächlich braucht, sei dahingestellt.

    Zur Diskussion
  • Nein, Roger Federer braucht kein Denkmal

    Es wird niemand gezwungen, Herrn Federer zu mögen oder seine Karriere zu verfolgen. Ich persönlich bin froh, gibt es ihn, ist er doch in vielerlei Hinsicht ein Vorbild und hat mir, ganz abgesehen davon, schon viele wunderbare (sportliche) Momente beschert. Viele werden diesen wohl dereinst nachtrauern und feststellen, dass er der Schweiz mit seinem Weg letztlich mehr gedient hat, als er es während 250 Tagen in Grün je hätte tun können. Meine Meinung...

    Zur Diskussion
  • «Jetzt wirds noch provinzieller» – Eymann keilt gegen Baselland

    Korrekt wäre: Dr. h.c. Federer.

    Zur Diskussion
  • Prämienverbilligungen treiben Sozialkosten in die Höhe

    Mit kontinuierlich steigenden Prämienverbilligungen verkommt die Grundversicherung zusehends zu einer einkommensabhängigen Versicherung - ein Umstand, der insbesondere in Basel-Stadt wohl nicht nur auf Widerstand stossen dürfte... In meinen Augen sollte es aber nicht so sein, dass ständig mehr Geld in die Prämienverbilligungen gepumpt wird, sondern das Übel an der Wurzel gepackt wird. Ich frage mich immer wieder, wieso sich die Bevölkerung das gefallen lässt und die unaufhaltsam steigenden Kosten einfach so akzeptiert.

    Zur Diskussion
  • Schändlich verschwendetes Potenzial

    @Simcha: http://bfy.tw/9dUq

    Zur Diskussion